{"id":5483,"date":"2018-11-27T11:54:02","date_gmt":"2018-11-27T10:54:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=5483"},"modified":"2018-11-27T11:54:02","modified_gmt":"2018-11-27T10:54:02","slug":"uebung-zur-krisenbewaeltigung-bei-gasmangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/11\/27\/uebung-zur-krisenbewaeltigung-bei-gasmangel\/","title":{"rendered":"\u00dcBUNG ZUR KRISENBEW\u00c4LTIGUNG BEI GASMANGEL"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Stadt Gera wird am Mittwoch, den 28. November, und Donnerstag, den 29. November, an der deutschlandweiten Katastrophenschutz\u00fcbung L\u00dcKEX teilnehmen. Diese findet am Mittwoch von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr sowie am Donnerstag von 8 Uhr bis 16 Uhr im Stabsraum der Feuerwehr in der Berliner Stra\u00dfe statt. Neben den Mitarbeitern der Stadtverwaltung nehmen auch Vertreter von Polizei, Bundeswehr, THW, SRH-Waldklinikum, Heimbetriebsgesellschaft, EEG und Gera Netz GmbH sowie einer Schule teil.<\/em><\/p>\n<p>Am 28. und 29. November 2018 findet die achte deutschlandweite \u00dcbung zur Krisenbew\u00e4ltigung &#8222;L\u00dcKEX&#8220; statt. Das K\u00fcrzel L\u00dcKEX steht f\u00fcr &#8222;L\u00e4nder- und ressort\u00fcbergreifende Krisenmanagement-\u00dcbung\/EXercise&#8220;. \u00dcbergeordnetes Ziel jeder L\u00dcKEX ist eine weitere Optimierung des nationalen Krisenmanagements durch eine verbesserte Zusammenarbeit der Beteiligten verschiedener Ressorts und Fachbeh\u00f6rden von Bund und L\u00e4ndern unter Einbeziehung der Unternehmen, die den Kritischen Infrastrukturen zugeordnet sind.<\/p>\n<p>Das Szenario der L\u00dcKEX befasst sich in diesem Jahr mit einer &#8222;Gasmangellage&#8220;. Angenommen wird dabei, dass in einem besonders harten und langen Winter durch technische, wirtschaftliche und wetterbedingte Faktoren aus einem zun\u00e4chst regional begrenzten Gas-Engpass eine Gasmangellage in S\u00fcddeutschland entsteht.<\/p>\n<p>Dieses fiktive Szenario ist bewusst als &#8222;worst case&#8220; angelegt, um die Krisenmanagement-Strukturen von Bund und L\u00e4ndern auf die Probe zu stellen. Die \u00dcbung ist so gestaltet, dass im Bereich der Versorgungssicherheit, der Inneren Sicherheit und des Bev\u00f6lkerungsschutzes politischer und weitreichender Entscheidungsbedarf bei den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden und Versorgungsunternehmen entsteht.<\/p>\n<p>In der \u00dcbung wird eine Betroffenheit von Industriekunden, Bev\u00f6lkerung, Heiz- und Stromkraftwerke, Krankenh\u00e4user, Pflegeeinrichtungen sowie Lebensmittelindustrie von der Reduzierung oder Abschaltung der Gaszufuhr simuliert und Reaktionen durchgespielt. Die Auswirkungen auf die Bev\u00f6lkerung m\u00fcssen bew\u00e4ltigt werden. So k\u00e4me es durch die niedrigen Temperaturen und den Ausfall von Heizungen in privaten Haushalten zum Beispiel vermehrt zu Krankheitsf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Die Federf\u00fchrung f\u00fcr die Vorbereitung und Durchf\u00fchrung der \u00dcbung wird gemeinsam vom Bundesministerium des Innern, f\u00fcr Bau und Heimat und dem Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie wahrgenommen. Neben den intensiv \u00fcbenden L\u00e4ndern Baden-W\u00fcrttemberg und Bayern beteiligen sich Rheinland-Pfalz, Saarland, Berlin, Brandenburg, Th\u00fcringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen aktiv an der \u00dcbung. Weitere wesentliche Akteure auf Bundesebene sind die Bundesnetzagentur im Gesch\u00e4ftsbereich des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Energie, die Bundesanstalt f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur sowie das Bundespresseamt.<\/p>\n<p>Neben Beh\u00f6rden auf Bundes- und Landesebene sind in der diesj\u00e4hrigen \u00dcbung Unternehmen der Gaswirtschaft wichtige Partner. Diese Unternehmen geh\u00f6ren als Teil der Energiewirtschaft zu den Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und sind bedeutende Versorgungssysteme unserer Gesellschaft. Insgesamt werden an den beiden \u00dcbungstagen ca. 2500 Teilnehmer aktiv an der \u00dcbung teilnehmen. Sowohl Beh\u00f6rden als auch Unternehmen nutzen die \u00dcbung um ihre Krisenmanagementstrukturen aufzurufen und die Zusammenarbeit und Kommunikation zu \u00fcben. <\/p>\n<p>Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern haben das Bundesamt f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz und Katastrophenhilfe und die Bundesnetzagentur in der &#8222;Projektgruppe L\u00dcKEX&#8220; die \u00dcbung fast zwei Jahre lang gemeinsam mit allen Beteiligten detailliert vorbereitet. Das BBK wird die Durchf\u00fchrung der \u00dcbung von seiner Akademie f\u00fcr Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler aus steuern und \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>Die L\u00dcKEX 18 ist Teil der nationalen \u00dcbungsserie L\u00dcKEX, die Bund und L\u00e4nder mit wechselnder \u00dcbungsbeteiligung zu verschiedenen Krisenszenarien seit 2004 etwa alle zwei Jahre durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Stadt Gera wird am Mittwoch, den 28. November, und Donnerstag, den 29. November, an der deutschlandweiten Katastrophenschutz\u00fcbung L\u00dcKEX teilnehmen. 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