{"id":5551,"date":"2018-12-04T19:28:30","date_gmt":"2018-12-04T18:28:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=5551"},"modified":"2018-12-04T19:28:30","modified_gmt":"2018-12-04T18:28:30","slug":"oper-hoffmanns-erzaehlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/12\/04\/oper-hoffmanns-erzaehlungen\/","title":{"rendered":"OPER \u201eHOFFMANNS ERZ\u00c4HLUNGEN\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zum 200. Geburtsjahr von Jacques Offenbach hat Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen seine fantastische Oper \u201eHoffmanns Erz\u00e4hlungen\u201c auf dem Spielplan. Premiere war am 30. November. Die Oper wird noch dreimal gezeigt.<\/p>\n<p>Duncan Hayler, bekannt f\u00fcr seine fantastisch-opulenten Ausstattungen, schafft auch diesmal wirkungsvolle Spielr\u00e4ume f\u00fcr den Regisseur Kay Kuntze. Die Musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor  Laurent Wagner. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Gerald Krammer.<\/p>\n<p>In den Partien: Hugo Mallet (Hoffmann), Miriam Zubieta (Olympia),  Anne Preu\u00df (Antonia), Rebekka Reister (Giulietta), Judith Christ (Stimme der Mutter), Madeline Hartig (Stella), Timo R\u00f6\u00dfner (Andreas\/Cochenille\/Pitichinaccio\/Franz), Johannes Beck\/Alejandro L\u00e1rraga Schleske (Lindorf\/Coppelius\/Dapertutto\/Mirakel), Juliane Bookhagen (Niklaus), Florian Neubauer (Nathanael), <\/p>\n<p>Rastislav Lalinsk\u00fd  (Hermann\/Schlemihl), J\u00e1nos Ocsovai (Spalanzani), Ulrich Burdack (Crespel\/Luther),  Andreas Veit (Wilhelm).<\/p>\n<p>Die posthume Urauff\u00fchrung von \u201eHoffmanns Erz\u00e4hlungen\u201c am 10. Februar 1881 in der Pariser Opera-Comique war ein kapitaler Erfolg. Bis heute erfreut sich Jacques Offenbachs (1819-1880) Meisterwerk anhaltender Beliebtheit. <\/p>\n<p>Dem Dichter Hoffmann ist die ihn umgebende allt\u00e4gliche Realit\u00e4t aus Schmutz, Armut und Hass unertr\u00e4glich. Er flieht in die Kunstwelt des Theaters. Dort l\u00e4uft Mozarts Don Giovanni mit der von ihm begehrten S\u00e4ngerin Stella als Donna Anna. In der Vorstellungspause wird der ungl\u00fcckliche Dichter in einem Weinkeller zum Erz\u00e4hlen gedr\u00e4ngt. Und w\u00e4hrend nebenan die Oper weitergeht, erz\u00e4hlt Hoffmann Geschichten seines von Sehnsucht und Scheitern gepr\u00e4gten Verh\u00e4ltnisses zu Frauen: Da ist zun\u00e4chst die scheinbar perfekte, zum Leben erweckte Puppe Olympia, dann die kranke, vom Singen besessene K\u00fcnstlerin Antonia, schlie\u00dflich die unwiderstehliche venezianische Kurtisane Giulietta. Alle Geschichten enden tragisch, ja sogar t\u00f6dlich. W\u00e4hrend Hoffmann sich immer mehr im Rausch aus Alkohol und Fantasie verliert, geht die Vorstellung zu Ende und die angehimmelte mozartsche Kunstfigur r\u00fcckverwandelt sich in die \u201ereale Person\u201c, die S\u00e4ngerin Stella, die der nun v\u00f6llig betrunkene Hoffmann beleidigt und d\u00fcpiert. Die Muse, st\u00e4ndiger Begleiter Hoffmanns durch seine fantastischen Welten, hat den Dichter nun f\u00fcr sich allein.<\/p>\n<p>Hugo Mallet gestaltet als Gast die  Titelpartie. Als Hoffmann war er auch bereits in Zagreb zu erleben. Der in London geborene Tenor studierte Gesang zun\u00e4chst in seiner Heimatstadt bei Helena Shenel. Nach gesanglicher Weiterbildung in Rom bei Maestro Paolo Silveri entstanden die ersten Kontakte zu Nicolai Gedda, der bis 2010 sein st\u00e4ndiger Lehrer und Berater war. Zeitweise studierte er am Royal Northern College bei Barbara Robotham, John Mitchinson und Nicholas Powell. Der S\u00e4nger absolvierte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Carlo Bergonzi, Alfredo Kraus und Hugues Cu\u00e9nod. <\/p>\n<p>Hugo Mallet bewies seinen Facettenreichtum in vielen Hauptrollen wie beispielsweise Andrea Ch\u00e9nier am Kroatischen Nationaltheater, Lohengrin in W\u00fcrzburg und Siegfried beim Longborough Festival Opera in England. Der Tenor ist aber auch in zeitgen\u00f6ssischen Werken zu erleben, so zum Beispiel in Chemnitz in P\u00e9ter E\u00f6tv\u00f6s&#8216; \u201eLove and other Demons\u201c oder in Paris und Dijon in Brittens \u201eThe Turn of the Screw\u201c.<\/p>\n<p>Zudem ist Hugo Mallet als Kammermusiker, Lied- und Konzerts\u00e4nger unter anderem in Singapur, im Konzerthaus Berlin oder in der Laeiszhalle Hamburg t\u00e4tig. Er arbeitet mit namhaften Regisseuren und Dirigenten wie Dietrich Hilsdorf, Jean-Claude Auvray, Anthony Negus, Frank Beermann, Christof Loy, Ralf N\u00fcrnberger, Jeffrey Tate und Oswald Sallaberger.<\/p>\n<p><strong>WEITERE VORSTELLUNGEN<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; 14. Dezember 2018, 19.30 Uhr<br \/>\n&#8211; 26. Dezember 2018, 18 Uhr<br \/>\n&#8211; 19. Januar 2019, 19.30 Uhr <\/p>\n<p>Eintrittskarten sind an der Theaterkasse erh\u00e4ltlich. Sie k\u00f6nnen telefonisch unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585177 sowie \u00fcber www.tpthueringen.de reserviert werden.<\/p>\n<p>QUELLE: THEATER UND PHILHARMONIE TH\u00dcRINGEN GMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Zum 200. Geburtsjahr von Jacques Offenbach hat Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen seine fantastische Oper \u201eHoffmanns Erz\u00e4hlungen\u201c auf dem Spielplan. Premiere war am 30. November. Die Oper wird noch dreimal gezeigt. 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