{"id":5712,"date":"2018-12-26T19:54:21","date_gmt":"2018-12-26T18:54:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=5712"},"modified":"2018-12-26T19:54:21","modified_gmt":"2018-12-26T18:54:21","slug":"rueckblick-auf-das-theaterjahr-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2018\/12\/26\/rueckblick-auf-das-theaterjahr-2018\/","title":{"rendered":"R\u00dcCKBLICK AUF DAS THEATERJAHR 2018"},"content":{"rendered":"<p><em>Lesen Sie hier weitere Meldungen zum Theater aus dem zu Ende gehenden Jahr 2018.<\/em><\/p>\n<p><strong>MUSIKER IN DEN RUHESTAND VERABSCHIEDET<\/strong><\/p>\n<p>Das dritte Philharmonische Konzert war das letzte f\u00fcr den Cellisten Matthias von Hintzenstern als Mitglied des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera. Am 15. November 2018 wurde er im Konzertsaal der B\u00fchnen der Stadt Gera, der ihm seit 1980 Heimat ist, feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Hierher wechselte der 1953 in Eisenach geborene Musiker vom Staatlichen Sinfonieorchester Gotha, wo 1976 seine Musikerlaufbahn begann. Studiert hatte er nach dem Abitur an der Hochschule f\u00fcr Musik \u201eFranz Liszt\u201c in Weimar. <\/p>\n<p>1980 bis 1983 folgte ein Zusatzstudium im Fach Viola da Gamba an der Leipziger Musikhochschule bei Prof. Siegfried Pank. Sein Einsatz f\u00fcr die von Karlheinz Stockhausen 1968 entwickelte \u201eIntuitive Musik\u201c, des gemeinsam mit seinem Bruder Michael 1981 gegr\u00fcndeten Weimarer \u201eEnsemble f\u00fcr intuitive Musik\u201c ist mittlerweile legend\u00e4r. Gastspiele f\u00fchrten das EFIM in die Metropolen Europas, Asiens, Nord- und S\u00fcdamerikas \u2013  in \u00fcber 30 L\u00e4nder, einschlie\u00dflich einer USA-Tournee 2006 mit Konzerten und Workshops an der Harvard Universit\u00e4t Cambridge und in New York. Im Jahre 2008 gastierte das EFIM auf dem Festival \u201eJune in Buffalo\u201c und in Santiago de Chile. In syn\u00e4sthetischen Projekten stellt das EFIM das Wechselspiel zwischen Klang, Farbe und Bewegung ins Zentrum.<\/p>\n<p>Matthias von Hintzenstern ist Mitglied verschiedener Kammermusikensembles. In seinen Workshops in K\u00fchdorf, wo er lebt, treffen sich Musiker aus Klassik, Jazz und Neuer Musik, um die Werke von Astor Piazolla neu zu bearbeiten. Auch als Bandoneon-Solist ist er in den letzten Jahren mit Orchester und seinem Ensemble \u201ctangokonzert.de\u201c oft zu h\u00f6ren gewesen. Durch seine jahrzehntelange Erfahrung im Ensemble f\u00fcr intuitive Musik gepr\u00e4gt, entwickelte er Eigenprojekte, wie das 1999 in Madrid uraufgef\u00fchrte Soloprogramm \u201eDer Cellist Matthias von Hintzenstern im Dialog mit sich selbst\u201c \u2013 Violoncello und Obertongesang. Er gestaltete Programme mit Dichtern und Schriftstellern wie z. B. mit Ernst Jandl, Reiner Kunze, Friederike Mayr\u00f6cker und Ruth Weiss (USA). Die Dichter lesen ihre Texte, worauf spontan mit Violoncello und Obertongesang reagiert wird.<\/p>\n<p>Auch die bildende Kunst hat ihn \u00fcber all die Jahre auf seinem Weg begleitet und ihn auch in diesem Bereich selbst sch\u00f6pferisch t\u00e4tig werden lassen. Gern setzt er akustische Eindr\u00fccke in Farben und Bilder um, die in zahlreichen Ausstellungen gezeigt wurden. <\/p>\n<p>Man darf gespannt sein, welchen grenz\u00fcberschreitenden Herausforderungen sich Matthias von Hintzenstern nach seiner Zeit im Orchester stellt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>NEUER ERSTER KONZERTMEISTER<\/strong><\/p>\n<p>Seit Mai 2018 teilt sich Maximilian H\u00f6rmeyer die Stelle des ersten Konzertmeisters des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera mit Judith Eisenhofer, die die Position seit 2013 inne hat und auf ihren Wunsch nur eine halbe Stelle wahrnimmt. <\/p>\n<p>Maximilian H\u00f6rmeyer, geboren 1989, erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren. 1998 begann sein Jungstudium an der Wiener Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst. Im Jahre 2010 setzte er sein Studium bei Christoph Poppen in M\u00fcnchen fort, danach schloss er seinen Master bei Zakhar Bron an der Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste ab. Es folgte ein Duo\/Kammermusikstudium an der Essener Folkwang Hochschule bei Evgeny Sinaisky. <\/p>\n<p>Maximilian H\u00f6rmeyer war Konzertmeister bei den Mannheimer Philharmonikern (2013-2015) sowie beim New Generation Festival Florenz 2018. Er konzertierte in H\u00e4usern wie dem Gasteig M\u00fcnchen, der Berliner Philharmonie oder  dem Auditorio National Madrid.<\/p>\n<p>Maximilian H\u00f6rmeyer gewann den zweiten Preis beim internationalen  Violinwettbewerb Shanghai sowie den internationalen Hindemith Wettbewerb Berlin. Meisterkurse erhielt er  u. a. bei Maxim Vengerov, Latica Honda-Rosenberg, Herbert Greenberg.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>BALLETTMANAGER GEHT NACH WUPPERTAL<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Daniel Siekhaus, von Januar 2016 bis August 2018 als Manager und Dramaturg des Th\u00fcringer Staatsballetts bei Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen engagiert, ist seit dem 1. Oktober 2018 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wuppertaler B\u00fchnen- und Sinfonieorchester GmbH. Der Zweiunddrei\u00dfigj\u00e4hrige \u00fcbernimmt damit die Verwaltungsleitung des Dreispartentheaters mit Oper, Schauspiel und Sinfonieorchester im Bergischen Land.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>NEUER CHORDIREKTOR<\/strong><\/p>\n<p>Neuer Chordirektor bei Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen ist seit Spielzeitbeginn Gerald Krammer. Er zeichnet in dieser Funktion f\u00fcr den Opernchor, den Philharmonischen Chor sowie den Kinder- und Jugendchor verantwortlich.<\/p>\n<p>Gerald Krammer wurde 1989 in Graz geboren und lernte zun\u00e4chst Fl\u00f6te, Klavier und Musiktheorie am Johann-Joseph-Fux Konservatorium, wo er auch erste Orchestererfahrungen sammelte. Seit 2011 studierte er Dirigieren mit Schwerpunkt Chordirigieren und Korrepetition an der Kunstuniversit\u00e4t Graz und schloss dieses Studium 2018 ab. Ab September 2016 war er f\u00fcr ein Studienjahr Erasmus-Student an der Hochschule Carl-Maria-von-Weber in Dresden. Neben der Arbeit mit Laiench\u00f6ren und -orchestern leitete er auch die Einstudierung und Auff\u00fchrung mehrerer Produktionen an der KUG.<br \/>\nEs folgten musikalische Assistenzen bei der Styriarte Sonntag,wie seit 2017 die T\u00e4tigkeit als Chordirektor beim Leh\u00e1r Festival in Bad Ischl.<br \/>\nAnfang 2017 folgte das Engagement als Korrepetitor und Assistent mit Dirigierverpflichtung am Vorarlberger Landestheater bei Glucks Orpheus und Eurydike, wobei er auch seine erste Vorstellung dirigierte. Weitere Dirigate folgten in Bad Ischl.<\/p>\n<p>Als musikalischer Leiter ist Gerald Krammer f\u00fcr das Musical des Theaterkinderchors 13 verantwortlich, das am 3. M\u00e4rz 2019 in der B\u00fchne am Park Gera Premiere hat.<br \/>\nAm 6. April 2019 dirigiert er das Konzert zur Passionszeit mit dem Opernchor und dem Philharmonischen Chor.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>PREIS DER DEUTSCHEN THEATERVERLAGE<\/strong><\/p>\n<p>Der Preis der Deutschen Theaterverlage, den die Stiftung des Verbandes Deutscher B\u00fchnen- und Medienverlage j\u00e4hrlich verleiht, wird 2018 an Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen \u00fcbergeben. J\u00e4hrlich wechselnd erh\u00e4lt ein Schauspiel- oder Opernhaus aus dem deutschsprachigen Raum diesen Preis f\u00fcr die Gestaltung innovativer Spielpl\u00e4ne und die besondere F\u00f6rderung des zeitgen\u00f6ssischen Schaffens. <\/p>\n<p>Die Jury begr\u00fcndet die Entscheidung wie folgt:<\/p>\n<p>Seit der Spielzeit 2011\/12 leitet Kay Kuntze mit seinem Team Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen mit Spielst\u00e4tten in Gera und Altenburg. Eine \u00fcber Jahre hinweg konsequent umgesetzte Spielplanpolitik, die der zunehmenden Verengung des Repertoires auf vermeintlich publikumswirksame Titel systematisch entgegenarbeitet, hat dem Theater gro\u00dfe Anerkennung gebracht. Nicht nur von Seiten der Medien und der Politik, sondern vor allem auch von Seiten des Publikums, das den Kurs von Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen mit stetig wachsenden Auslastungszahlen best\u00e4tigt. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Besch\u00e4ftigung mit Komponisten des 20. Jahrhunderts, denen die Wirkung aufgrund politischer und \u00e4sthetisch-ideologischer Gr\u00fcnde versagt blieb. Bei den erfolgreichen Wiederentdeckungen, Erst- und Sonntag,gar Urauff\u00fchrungen von Werken Weinbergers, Haas\u2018, Braunfels\u2018, Sommers, Tals, Gnesins u. a. sorgte die Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur f\u00fcr \u00fcberregionale Verbreitung und Nachhaltigkeit. Mit Weinbergs Die Passagierin, Udo Zimmermanns Wei\u00dfe Rose, Sieberts Untergang der Titanic und der Wiederaufnahme von Enescus Oedipe bekennt sich das Theater Altenburg-Gera in der aktuellen Saison zur historischen Verantwortung deutscher Kulturschaffender im gegenw\u00e4rtigen europ\u00e4ischen Kontext.<br \/>\nDie Preisverleihung wird am 10. Februar 2019 in Gera im Rahmen der Wiederaufnahme der Oper Oedipe von George Enescu stattfinden.<\/p>\n<p>Zur Jury der Stiftung des Verbandes Deutscher B\u00fchnen- und Medienverlage geh\u00f6ren die Autoren Rebekka Kricheldorf und Lutz H\u00fcbner, der Komponist Prof. Manfred Trojahn Sonntag,wie die B\u00fchnenverleger Thomas Maagh (Verlag der Autoren) und Frank Harders-Wuthenow (Boosey &amp; Hawkes).<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>VORSITZ IM AUFSICHTSRAT<\/strong><\/p>\n<p>Der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Th\u00fcringen GmbH w\u00e4hlte in seiner Sitzung am 25. September 2018 im Rahmen der turnusm\u00e4\u00dfigen Wahl den Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Gera, Julian Vonarb, zum Aufsichtsratsvorsitzenden. Andr\u00e9 Neumann, Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Altenburg, bleibt stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>BEGINN DER SPIELZEIT 2018\/2019<\/strong><\/p>\n<p>Mit einer Rose begr\u00fc\u00dfte Generalintendant Kay Kuntze am 4. September 2018 zur Vollversammlung die vielen Neuen der Spielzeit 2018\/2019 bei Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen auf der B\u00fchne im Gro\u00dfen Haus Gera. Dabei ist der eine oder andere mehr oder weniger neu \u2013 Sonntag, Ren\u00e9 Prautsch in seiner neuen Funktion als Technischer Direktor seit Januar oder Ronny Ristok, der w\u00e4hrend der vergangenen Spielzeit als Theaterfotograf begann. Zu den Neuen geh\u00f6ren der Schauspieler Sebastian Schlicht, Chordirektor Gerald Krammer, Orchester- und Akademiemanager Mark Sch\u00f6nwasser-G\u00f6rke, Maximilian H\u00f6rmeyer, der sich die Stelle des ersten Konzertmeisters des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera mit Judith Eisenhofer teilt, Solo-Englischhornist Robert Matthes, die Cellistin Viktoria Tater und als Elternzeitvertretung Ji In Choi als Solo-Cellistin, Musikdramaturgin Birgit Sp\u00f6rl, Ballettdramaturgin und -managerin Freitag,anziska M\u00f6lle, die Ballettrepetitorinnen Simone-Laura Hanga und Jihye Ha, Dramaturgieassistentin Jannike Schulte, B\u00fchnenmanager Robin Goller, um nur einige zu nennen. Neben drei neuen T\u00e4nzerinnen\/T\u00e4nzern treten auch die zw\u00f6lf T\u00e4nzerinnen bzw. T\u00e4nzer des Elevenprogramms des Th\u00fcringer Staatsballetts an. Vier von f\u00fcnf Stipendiaten der Dualen Orchesterakademie Th\u00fcringen stellten sich auf der B\u00fchne vor. Auch die zehn jungen Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr hier absolvieren, bat Kay Kuntze auf die B\u00fchne. Unter den neuen Lehrlingen sind zwei auszubildende Maskenbildner, zwei Veranstaltungstechniker und eine Raumausstatterin\/Dekorateurin. Der Bereich Technik wurde durch f\u00fcnf neue Mitarbeiter gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Wie schon in der vergangenen Spielzeit arbeiten auch 2018\/2019 304 K\u00fcnstler und Mitarbeiter bei Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen. Dazu kommen in dieser Saison als Ausbildungsprogramme mit Unterst\u00fctzung des Freistaats Th\u00fcringen die Mitglieder der Dualen Orchesterakademie und die Balletteleven. Menschen aus 28 L\u00e4ndern arbeiten weiter gemeinsam daran, beeindruckende Theatererlebnisse f\u00fcr das Publikum von Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen zu schaffen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>JUBIL\u00c4UM<\/strong><\/p>\n<p>Der Verein der Orchesterfreunde Gera feierte sein 20-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Aus diesem Anlass zeigt das Stadtmuseum eine Studioausstellung. Bis Anfang Januar 2019 werden Fotografien, Musikinstrumente, Plakate, eine Sammlung von Dirigentenst\u00e4ben und vieles mehr zu besichtigen sein. Kleine Konzerte und Vortr\u00e4ge erg\u00e4nzen die Pr\u00e4sentation.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>VERTRAGSUNTERZEICHNUNG<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Wohnungsbaugenossenschaft \u201eAufbau\u201c Gera eG unterzeichneten am 21. Juni 2018 im Geb\u00e4ude der B\u00fchne am Park Gera der Kaufm\u00e4nnische Vorstand Axel Bartzok und der Technische Vorstand Andreas Schricker, und f\u00fcr TPT der Generalintendant Kay Kuntze und der Kaufm\u00e4nnische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Volker Arnold, einen Sponsoringvertrag.<br \/>\nDie Partner arbeiten bereits seit \u00fcber zwei Jahren zusammen, aber an diesem Tage wurde der erste Sponsoringvertrag dazu unterschrieben.<br \/>\nDie Sponsoringsumme in H\u00f6he von 3500 Euro kommt der Ballettfestwoche vom 25. Januar bis 3. Februar 2019 zugute. Au\u00dferdem stellt die Wohnungsbaugenossenschaft \u201eAufbau\u201c dem Theater eine Gro\u00dfwerbefl\u00e4che in Jena kostenlos zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>AUFSICHTSRAT<\/strong><\/p>\n<p>Der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Th\u00fcringen GmbH w\u00e4hlte in seiner Sitzung am 18. Juni 2018 Herrn Andr\u00e9 Neumann mit Wirkung ab 19. Juni 2018 zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden. Dies wurde n\u00f6tig, da die bisherige stellvertretende Vorsitzende, Frau Oberb\u00fcrgermeister Dr. Viola Hahn, ihren R\u00fccktritt zum 18. Juni 2018 erkl\u00e4rt hatte. Au\u00dferdem endete das Mandat des Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Oberb\u00fcrgermeister Michael Wolf, am 30. Juni 2018. <\/p>\n<p>Bis zur Wahl des neuen Vorstandes des Aufsichtsrates in der n\u00e4chsten Sitzung Ende September 2018 leitete somit ab 1. Juli 2018 Andr\u00e9 Neumann den Aufsichtsrat stellvertretend.<\/p>\n<p>Alle drei scheidenden Gesellschaftervertreter (Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Altenburg, Herr Michael Wolf; Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Gera, Frau Dr. Viola Hahn, und Landrat des Landkreises Altenburger Land, Frau Michaele Sojka) dankten ausdr\u00fccklich der gesamten Theaterbelegschaft f\u00fcr die au\u00dferordentliche Arbeit und die langj\u00e4hrige hervorragende Zusammenarbeit.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>AKADEMISTEN F\u00dcR DUALE ORCHESTERAKADEMIE AUSGEW\u00c4HLT<\/strong><\/p>\n<p>Bei vier Vorspielen im Konzertsaal der B\u00fchnen der Stadt Gera sind letzte Woche im Rahmen des Auswahlverfahrens zehn Akademisten f\u00fcr die neue Duale Orchesterakademie Th\u00fcringen gefunden worden: Aus \u00fcber einhundertdrei\u00dfig Bewerberinnen und Bewerbern haben sich die jungen Musiker qualifiziert. Sie stammen aus Deutschland, China, Finnland, Bulgarien, Spanien, Italien, Serbien und Taiwan.<\/p>\n<p>Ihre Ausbildung und Arbeit im Philharmonischen Orchestern Altenburg-Gera und in der Jenaer Philharmonie beginnen sie zur neuen Spielzeit 2018\/19 Anfang September. Die jungen Musikerinnen und Musiker werden in Gera erstmals zum 1. Philharmonischen Konzert am 19. und 20. September im Konzertsaal der B\u00fchnen der Stadt Gera unter Leitung von GMD Laurent Wagner zu h\u00f6ren sein. Die f\u00fcnf Jenaer Akademisten werden in sinfonischen und kammermusikalischen Konzerten Sonntag,wie bei Gastspielen mitwirken. Dazu geh\u00f6ren u. a. das vom neuen Generalmusikdirektor Simon Gaudenz geleitete Festkonzert zur feierlichen Wiederer\u00f6ffnung des Jenaer Volkshauses nach umfangreicher Sanierung am 18. Oktober 2018.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>PUBLIKUMSLIEBLINGE<\/strong><\/p>\n<p>Die Vereinigung der Theaterfreunde Altenburg und Umgebung e. V. und die Gesellschaft der Theater- und KonzertFreitag,eunde Gera e. V. k\u00fcrten auch am Ende dieser Spielzeit 2017\/2018 wieder ihre Favoriten der Saison. In diesem Jahr wurden die Geheimnisse am 2. Juni im Heizhaus Altenburg gel\u00fcftet. Dort waren auch die Vorbereitungen auf die Verleihung getroffen worden. F\u00fcr die einzelnen Sparten und die zu vergebenden Sonderpreise wurden Nominierungen ausgelobt. Eine siebenk\u00f6pfige Jury der Vereine k\u00fcrte die Preistr\u00e4ger. Durch das unterhaltsame Programm f\u00fchrte Schauspieldirektor Manuel Kressin mit Schwung. Die Oskar-Verleihung gilt als ein Dankesch\u00f6n des Publikums an das Ensemble zur zu Ende gehenden Spielzeit.<\/p>\n<p>Jedes Jahr aufs Neue steht die Jury vor der Qual der Wahl, welche Leistungen herauszuheben sind. Im Musiktheater fiel die Wahl 2018 auf Ulrich Burdack. Ob als Don Pasquale in Donizettis Komischer Oper, als Osmin in Mozarts \u201eEntf\u00fchrung aus dem Serail\u201c, Kotschubej in Tschaikowskis \u201eMasepa\u201c oder jetzt zuletzt als Heiratsvermittler Kecal in Smetanas \u201eVerkaufter Braut\u201c stets wusste der Bassbariton zu \u00fcberzeugen. Aus dem Schauspielensemble wurde Manuel Struffolino zum Publikumsliebling gek\u00fcrt. In der Weihnachtszeit schl\u00fcpfte er in das Kost\u00fcm des gestiefelten Kater, in dem St\u00fcck \u201eElling\u201c konnte er in der Inszenierung von Caro Thum als Frank auch zeigen was musikalisch in ihm steckt, eine herausragende Leistung war sein Stanley in Tennessee Williams \u201eEndstation Sehnsucht\u201c.<\/p>\n<p>In diesem Jahr wurde kein T\u00e4nzer ausgezeichnet, sondern das gesamte Th\u00fcringer Staatsballett mit dem Oskar bedacht, um den Ensemblecharakter der Leistung hervorzuheben. Den Oskar f\u00fcr das Ballett nahm Ballettmanager und -dramaturg Dr. Daniel Siekhaus entgegen, da die T\u00e4nzer mit ihrer Chefin zum Gastspiel in Eisenach weilten und sich dort an der Gala \u201eTh\u00fcringen tanzt\u201c beteiligten.<br \/>\nIm Bereich Orchester hatte der Orchesterverein Gera Mitspracherecht. Die Wahl fiel auf den stellvertretenden Solo-Pauker Martin Burkhardt, der an der erfolgreichen Reihe der Bauernhofkonzerte seinen beSonntag,nderen Anteil hat.<br \/>\nAls beste Inszenierung wurde Tschaikowskis Oper \u201eMasepa in der Regie von Kay Kuntze gekr\u00f6nt. Der Generalintendant Freitag,eute sich, dass sich ein solch anspruchsvolles Werk gegen Popul\u00e4res durchsetzen konnte.<\/p>\n<p>Mit dem Ehren-Oskar 2018 wurde Svea Haugwitz, Dramaturgin f\u00fcr Schauspiel und Puppentheater, \u00fcberrascht, die nicht nur mit ungeheurem Engagement f\u00fcr ihr Ensemble weit in die Region hineinwirkt, sondern auch als Autorin mit Schauspieldirektor Manuel Kressin die Revue \u201eDie gro\u00dfe Liebe war es nicht \u2013 die Ruth Brandin Story\u201c auf die Beine stellte und sich mit ganzer Kraft f\u00fcr die Produktion \u201eCohn, Bucky, Levy \u2013 der Verlust\u201c sowohl in Altenburg als auch beim Gastspiel in Israel einsetzte. Damit sind wir auch beim Oskar f\u00fcr die beSonntag,ndere Inszenierung angekommen: Autorin Mona Becker, die Darsteller Mechthild Scrobanita und Peter Prautsch nahmen den Preis f\u00fcr alle daran Beteiligten entgegen. Eva Pommer empfing dazu noch f\u00fcr die Mitspieler-Akademie eine Ehren-Urkunde: Nicht nur bei \u201eCohn, Bucky, Levy\u201c wirken die Laien mit Begeisterung mit, auch in Max Freitag,ischs St\u00fcck \u201eBiedermann und die Brandstifter\u201c erf\u00fcllen sie die Aufgabe des Chors mit Bravour.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Lesen Sie hier weitere Meldungen zum Theater aus dem zu Ende gehenden Jahr 2018. 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