{"id":6687,"date":"2019-03-26T23:37:49","date_gmt":"2019-03-26T22:37:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=6687"},"modified":"2019-03-26T23:37:52","modified_gmt":"2019-03-26T22:37:52","slug":"weitere-meldungen-aus-gera-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/03\/26\/weitere-meldungen-aus-gera-4\/","title":{"rendered":"WEITERE MELDUNGEN AUS GERA"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>BAU EINER PERGOLA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die mittlerweile 18 Jahre alte Pergola auf dem Schulhof der Regelschule Otto Dix den Bauarbeiten f\u00fcr die neue Heiztrasse weichen musste, errichteten Sch\u00fcler einer neunten Klasse in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem BZO Gera diese neu. An zwei Projekttagen im Oktober und November 2018 konnten die Sch\u00fcler unter fachlicher Anleitung von Zimmermeister Jan Blumtritt vom BZO Gera- Zw\u00f6tzen gemeinsam mit ihren Fachlehrern f\u00fcr Wirtschaft\/Recht\/Technik, Olaf Fischer und Holger Weisheit, die Holzteile vorfertigen, Fundamente gie\u00dfen und die Pergola vor Ort montieren. Weitere Unterst\u00fctzung erhielten die Sch\u00fcler durch den Kooperationspartner Kaeser Kompressoren. Unter Anleitung von Ausbilder Herrn Erik Hemmann fertigten Auszubildenden (u. a. ehemalige Sch\u00fcler der Otto-Dix-Schule) spezielle Metallstreben zur Stabilisierung. Rechtzeitig vor Beginn der nassen und kalten Jahreszeit im November, konnte das Holz noch mit einer ersten Beschichtung zum Schutz versehen werden. Die Bepflanzung ist f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage vorgesehen. Finanziert wurde das Projekt durch die EGG, welche auch die Heiztrasse gebaut hat. F\u00fcr die Sch\u00fcler der Klasse 9, welche ausschlie\u00dflich nichtdeutscher Herkunft sind, war dieses Projekt gleichzeitig ein Praxisbaustein im Rahmen des Berufsorientierungsprozesses und ein Beitrag zur Versch\u00f6nerung und Werterhaltung der Schulanlage.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>OSTEREIER-MARKT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Traditionell im Fr\u00fchjahr pr\u00e4sentiert das Museum f\u00fcr Naturkunde Gera mit dem \u201eFreundeskreis Ostereiermarkt Gera\u201c seine 14. Ostereierausstellung \u201eOstereiermarkt Gera\u201c. Vom 29. M\u00e4rz bis 28. April 2019 werden hunderte k\u00fcnstlerisch gestaltete Natureier in erstaunlicher Vielfalt im Museum zu bewundern sein. Die 20 beteiligten Ostereier-Gestalter haben auch 2019 nicht an Flei\u00df, filigranem Fingerspitzengef\u00fchl und raffinierten Design-Ideen gespart. Die Ostereier-Markttage finden am 30. und 31. M\u00e4rz 2019 jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr im Rathaussaal, der \u00fcber den Eingang am Kornmarkt zu erreichen ist, statt. An diesem Wochenende f\u00fchren zahlreiche Eier-Gestalter ihre vielf\u00e4ltigen und oft sehr diffizilen Techniken sogar hautnah vor! Hier kann sich jeder Anregungen und Ideen f\u00fcr \u00f6sterliches Gestalten holen. F\u00fcr diejenigen, die nicht selbst Ostereier-Sch\u00f6pfer sein m\u00f6chten, steht ein auserw\u00e4hltes Verkaufsangebot zur Auswahl bereit. Bei \u00f6sterlichen Basteleien mit Eiern und bei Papier- und Applikationsarbeiten kann man eigenes K\u00f6nnen einsetzen. F\u00fcr das kulinarische Wohl ist an diesem Wochenende (KW 13) ebenso gesorgt. F\u00fcr alle, denen das nicht gen\u00fcgt, ist auch das Museum f\u00fcr Naturkunde mit seiner Ostereierausstellung an diesem Wochenende (KW 13) von 10 Uhr bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet. Die Besucher haben die Qual der Wahl, ob sie nur die Markttage oder auch zus\u00e4tzlich die Ausstellung im nur wenige Minuten entfernten Museum f\u00fcr Naturkunde besuchen m\u00f6chten, beides ist m\u00f6glich. Insbesondere f\u00fcr Familien l\u00e4sst sich mit dem gesamten Programm ein abwechslungsreicher Ausflug in Geras Innenstadt gestalten. Sehen Sie selbst, schauen den Gestaltern \u00fcber die Schulter und kommen ins Gespr\u00e4ch \u2013 vielleicht geh\u00f6ren auch Sie n\u00e4chstes Jahr zu den Ausstellern. In der Ausstellung werden traditionelle Techniken, altes Brauchtum und Modernes zu sehen sein. Die sorbische Wachbossier- und reservetechnik, Wachsbatik und die Kratztechnik wird von Teilnehmern pr\u00e4sentiert und vorgef\u00fchrt, welche auf sorbischen Wettbewerben schon Preise abger\u00e4umt haben. Mit Wasserfarbe, Farbstiften, Finelinern, Tusche und Acryl werden indische, russische und japanischen Motive aufs Ei gebracht. Portraits und kleine Illustrationen verzaubern ebenso wie Tierdarstellungen und grafische Muster. Mit Nadel und Faden wird die Technik der Fadengrafik am Ei verwirklicht. Zahnarztbohrer sind f\u00fcr die Perforation notwendig. Hunderte L\u00f6cher machen aus der d\u00fcnnen Eierschale wundersch\u00f6ne, zerbrechlich wirkende Kunstwerke. Auf Spazierg\u00e4ngen in der Natur werden kleinste Bl\u00fcten, Bl\u00e4tter und Pflanzenteile gesammelt, die dann sorgf\u00e4ltig getrocknet und gepresst das Ausgangsmaterial f\u00fcr die Herbartechnik sind. Farbenpr\u00e4chtige Eier und Muster erinnern in ihrer Art an Friedensreich Hundertwasser. Auch 100 Jahre Bauhaus wird bei den Eiern ein Thema sein. Grundelemente, Farbkreise und Namen der Bauhausk\u00fcnstler zieren die zarten Schalen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>VEREIN &#8222;SENIOREN MIT PERSPEKTIVE&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Simone Schmidt aus Gera hat eine kleine Gruppe von ehrenamtlichen Sempers-Engeln aufgebaut. Und sie hat ein dringendes Anliegen. \u201eLiebe Leute, liebe Nachbarn, lasst nicht zu, dass \u00e4ltere Menschen einsam sind. Und wenn Ihr nicht gehen k\u00f6nnt, dann wollen wir wohl f\u00fcr Euch gehen. Ruft mich an, und vielleicht finden wir eine L\u00f6sung.&#8220; Ihre Rufnummer lautet 0365 22695601. Der Mensch ist einfach nicht daf\u00fcr geschaffen, allein in sozialer Isolation zu leben. Viele \u00e4ltere Menschen, auch in Gera, leiden unter Einsamkeit. Das hat viele Gr\u00fcnde. Der Partner ist nicht mehr, die Gesund ist angeschlagen, die Kinder leben weit weg. Und Nachbarschaft, so wie fr\u00fcher, ist auch seltener geworden. Wie es ist, wenn kaum jemand da ist, mit dem man mal ein Wort wechseln kann, das kann man kaum erahnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEinsamkeit ist die Seuche des 21. Jahrhunderts. Einsamkeit ist schlimmer als Bluthochdruck oder Rauchen. Und nichts ist ges\u00fcnder als Gemeinschaft mit anderen Menschen. Wenn man davon ausgeht, dass jeder zehnte Mensch in Deutschland unter Einsamkeit leidet und es Senioren st\u00e4rker betrifft, dann kann man die Dimension dieses Problems erahnen. Deshalb gibt es in Gera seit zehn Monaten die Sempers-Engel. Sempers-Engel besuchen verl\u00e4sslich einmal w\u00f6chentlich f\u00fcr eine Stunde einen Menschen. Sie h\u00f6ren zu, spielen oder machen einen Spaziergang. Sie sind einfach da, Woche f\u00fcr Woche. Kostenlos. Und nat\u00fcrlich nehmen wir auch noch Engel auf. Denn eines ist erwiesen. Es gibt nicht besseres, als f\u00fcr andere Menschen da zu sein. Und eine Woche die Stunde \u00fcberfordert nicht.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Hintergrund: Sempers \u2013 Senioren mit Perspektive e. V. mit Sitz in Kaufungen ist eine christlich-soziale Initiative, die sich f\u00fcr ein w\u00fcrdevolles Leben im Alter einsetzt und die den gesellschaftlichen Herausforderungen von zunehmender Altersarmut und Alterseinsamkeit wirksam begegnen will. Die Internetadresse lautet &#8222;www.sempers.org&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ANTR\u00c4GE AUF KULTURF\u00d6RDERUNG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zur F\u00f6rderung Geraer Kulturinitiativen, von Breitenkultur und Kunstprojekten von Vereinen und sonstigen freien Tr\u00e4gern, K\u00fcnstlern und Privatpersonen wird die Stadt Gera auch 2019 auf Vorschlag des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses einen Anteil in H\u00f6he von zehn Prozent aus der Zuwendung des Freistaates Th\u00fcringen zum Ausgleich kommunaler kultureller Belastungen zur Verf\u00fcgung zu stellen. <br>\nGef\u00f6rdert werden sollen vor allem Kulturprojekte, die f\u00fcr die Lebensqualit\u00e4t in der Stadt Gera eine besondere und \u00f6ffentlich wahrnehmbare hohe Wertigkeit haben oder sich durch hohe k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t, Originalit\u00e4t oder herausragendes ehrenamtliches und soziales Engagement auszeichnen.<br>\nF\u00f6rderf\u00e4hig sind Veranstaltungsprojekte, Sachkosten, Bildungsma\u00dfnahmen, Aufwandsentsch\u00e4digungen, k\u00fcnstlerische Leistungen, Gesch\u00e4ftskosten (eingeschr\u00e4nkt f\u00f6rderf\u00e4hig). Nicht f\u00f6rderf\u00e4hig sind Ma\u00dfnahmen, die gewerblichen Zwecken dienen, Karnevalsprojekte, Sportveranstaltungen, individuelle Hobbypflege, Aufwendungen f\u00fcr Verk\u00f6stigung, verm\u00f6genswirksam relevante Leistungen. Die F\u00f6rderung bezieht sich ausschlie\u00dflich auf Projekte im Jahr 2019. Erhaltene Zuwendungen m\u00fcssen bis 31. Dezember 2019 verausgabt werden. Antr\u00e4ge auf Kulturf\u00f6rderung 2019 k\u00f6nnen bis 16. April 2019 (Poststempel\/Elektronischer Nachweis) auf der Grundlage des Antragsformulars \u201eKulturf\u00f6rderung 2019\u201c beim Fachdienst Kultur, Fachgebiet Museen und Kulturf\u00f6rderung, Schlo\u00dfstra\u00dfe 1, 07545 Gera, bzw. \u00fcber kultur@gera.de gestellt werden. Die Antragsformulare sind aufwww.gera.de\/ausschreibungen abrufbar. Entscheidungsgremium ist der Ausschuss f\u00fcr Bildung, Kultur und Sport des Geraer Stadtrates. Die Beratung zu den F\u00f6rderantr\u00e4gen findet in der Sitzung am 6. Mai 2019 (nicht\u00f6ffentlich) statt; die \u00f6ffentliche Beschlussfassung folgt in der Sitzung am 13. Mai 2019. <br>\nAlle Antragsteller werden zum Ergebnis schriftlich informiert. Die Auszahlung an die Zuwendungsempf\u00e4nger erfolgt nach Eingang der Mittel aus dem Kulturlastenausgleich an die Stadt Gera voraussichtlich im Juli\/August 2019. Die Abrechnung der Mittel erfolgt auf Grundlage eines Verwendungsnachweises (ebenso abrufbar unter: www.gera.de\/ausschreibungen bis zum angegebenen Termin. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Antragsteller, die erhaltene F\u00f6rdermittel aus dem Jahr <br>\n2018 bis zum vorgegebenen Termin 15. M\u00e4rz 2019 noch nicht abgerechnet haben, nicht <br>\nantragsberechtigt sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LANDESPROGRAMM &#8222;SOLIDARISCHES ZUSAMMENLEBEN DER GENERATIONEN&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bis zum 30. April 2019 k\u00f6nnen noch Antr\u00e4ge zur Umsetzung des \u201eLandesprogramms Solidarisches Zusammenleben der Generationen\u201c f\u00fcr eine nachhaltig wirksame soziale Infrastruktur und Angebotspalette zur Unterst\u00fctzung von Familien beim Dezernat Soziales eingereicht werden. <br>\nEtwa 27&#8217;000 Euro sollen an gemeinn\u00fctzige Tr\u00e4ger, Verb\u00e4nde der Wohlfahrtspflege und kirchliche Tr\u00e4ger f\u00fcr Mikroprojekte ausgereicht werden. Daf\u00fcr gibt es im Internet unter www.gera.de die notwendigen Antragsformulare und Richtlinien.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AUFHEBUNG DER PLATZSPERREN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Folgende Sportpl\u00e4tze\/ Stadien stehen ab sofort wieder f\u00fcr den Trainings- und Wettkampfbetrieb zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 Stadion der Freundschaft im Sportzentrum Hofwiesenpark<br>\n\u00b7 Stadion am Steg, Zw\u00f6tzener Stra\u00dfe 2 A <br>\n\u00b7 Sportplatz Heinrichsgr\u00fcn &#8211; Kunstrasenplatz, Tschaikowskistra\u00dfe 33-37 <br>\n\u00b7 Sportplatz der Ostvorst\u00e4dtischen Sporthalle, Bauvereinstra\u00dfe 49 <br>\n\u00b7 Sportplatz des Sportzentrums Karl-Harnisch, Liebschwitzer Stra\u00dfe116<br>\n\u00b7 Sportplatz Trebnitzer Stra\u00dfe<br>\n\u00b7 Sportplatz Liebschwitz, Zwickauer Stra\u00dfe 7 (beide Pl\u00e4tze)<br>\n\u00b7 Sportplatz Br\u00fcte, Karl-Matthes-Stra\u00dfe 27 <br>\n\u00b7 Postsportplatz, N.-Ostrowski-Stra\u00dfe 2 <br>\n\u00b7 Sportplatz Rosch\u00fctz, Rudelsburgstra\u00dfe 2 A<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LUTHER-INFORMATIONSTAFELN NACH VANDALISMUS WIEDER AUFGESTELLT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit Wochen galten sie als vermisst \u2014 die Informationstafeln zum Lutherweg am Osterstein. Am letzten Dienstag meldete sich \u00fcber soziale Netzwerke Christopher K\u00f6be. Er teilte mit, die Tafeln gefunden und in Sicherheit gebracht zu haben. Der Leiter des Fachdienstes Stadtgr\u00fcn, Matthias Mittenzwey, setzte sich mit ihm in Verbindung. \u00dcber seine Mitarbeiter lie\u00df er die Informationstafeln wieder an den Befestigungss\u00e4ulen anbringen. Nun weisen sie Wanderern und Ausfl\u00fcglern am Osterstein wieder den Weg und informieren zum Lutherweg. Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb dankte Herrn K\u00f6be auch \u00fcber die sozialen Medien und in einer Pressemitteilung: \u201eSie haben die Vermissten gefunden und auch noch den Schlossberghang hinauf getragen. Das h\u00e4tte nicht jeder getan \u2014 vielen Dank daf\u00fcr.\u201c <br>\nDie Informationstafeln geh\u00f6ren zu insgesamt zw\u00f6lf St\u00fcck, die der \u00d6kumenische Kirchbauverein Gera e. V. gemeinsam mit dem F\u00f6rderverein Geraer Stadtwaldbr\u00fccken e. V. und der Stadt Gera anl\u00e4sslich der Er\u00f6ffnung des Lutherweges in Gera im Jahre 2015 installiert hatte. Baudezernentin Claudia Baumgartner bemerkte, dass es schade und \u00e4rgerlich ist, dass \u00fcberhaupt erst der Einsatz von Herrn K\u00f6be notwendig wurde. \u201eEs w\u00e4re sch\u00f6n, wenn wir uns nicht mit Vandalismus herum\u00e4rgern m\u00fcssten\u201c, sagte sie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>VORTR\u00c4GE IM MUSEUM F\u00dcR NATURKUNDE<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag, dem 12. April 2019, laden die Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde um 18 Uhr zum Bildvortrag \u201eKuriosit\u00e4ten aus der Welt der mikrokristallinen Quarze\u201c in das Museum f\u00fcr Naturkunde Gera ein. Dr. Matthias Schreiter aus Gera ist ein ausgewiesener Experte f\u00fcr mikrokristalline Quarze, also Quarze ohne sichtbare Kristalle, und deren Bearbeitung. In seinem Vortrag stellt er ganz au\u00dfergew\u00f6hnliche St\u00fccke vor, die die Bezeichnung \u201eKuriosit\u00e4t\u201c verdienen.<br>\nIm Duden findet man unter diesem Begriff &#8222;etwas Sonderbares&#8220; oder &#8222;etwas Eigenartiges was vom Normalen abweicht&#8220;. Als Kuriosit\u00e4t bezeichnet man aber auch seltene Einzelst\u00fccke in Museen oder privaten Sammlungen. Auch wurden Edel- oder Schmucksteine im sp\u00e4ten Mittelalter als &#8222;Curiosa&#8220; bezeichnet. Diese oft farbenpr\u00e4chtigen, seltenen Mineralbildungen wurden von Steinschneidern und Juwelieren h\u00e4ufig zur Herstellung von heute in Kunstkabinetten zu bewundernden Kunstwerken verarbeitet. Man fertigte daraus z. B. Vasen, Kelche oder Tabatieren, die als Statussymbol f\u00fcr den Eigent\u00fcmer. Man verwendete daf\u00fcr nat\u00fcrlich hinsichtlich Farbe und Struktur besonders auff\u00e4llige Steine, die aber meist nur in wenigen Exemplaren gefunden wurden und die kunstvoll bearbeitet f\u00fcr Aufsehen sorgten.<br>\nViele dieser Kunstwerke sind in musealen Sammlungen erhalten geblieben und erfreuen mit ihrer Einzigartigkeit viele interessierte Menschen. Oftmals ist aber die Herkunft des Ausgangsmaterials, also die Herkunft der Rohsteine im Dunkeln. Aus der Musterplattensammlung des Herzogs Anton Ulrich von Meiningen (1687 \u2013 1763), die dank g\u00fcnstiger Umst\u00e4nde erhalten blieb und in das Naturhistorische Museum Schleusingen gelangte, resultierte die Frage nach der Herkunft besonders auff\u00e4lliger Musterplatten. Durch Besuche renommierter Museen und dem Studium einschl\u00e4giger Literatur gelang die Ermittlung mehrerer vergessener Fundstellen, die dann auch wieder bereist wurden. Neben dem &#8222;R\u00f6hrenachat vom Schneeberg&#8220;, dem &#8222;Panthera von Baumholder&#8220; ist der &#8222;corallina di spagna&#8220; (der korallenartige aus Spanien) ein eindrucksvolles Beispiel daf\u00fcr, das im Vortrag pr\u00e4sentiert wird. Warum dieses Material nicht in Spanien gefunden wurde, wie es zu dem Namen kam und wo die Fundpunkte tats\u00e4chlich liegen, wird im angek\u00fcndigten Vortrag gekl\u00e4rt. Weiterhin werden eine Reihe von seltenen Bildungen von Chalcedonen vorgestellt und mit Hilfe von Mikroskopaufnahmen auch die farbenpr\u00e4chtigen Strukturen beleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Museum f\u00fcr Naturkunde Gera setzt das Veranstaltungsprogramm zu seiner aktuellen Sonderausstellung \u201e100 Jahre Ernst Haeckel \u2014 Meilensteine der Evolutionsforschung\u201c fort. Am Freitag, den 26. April 2019, findet um 17 Uhr im Rathaussaal Gera (Eingang Kornmarkt) dazu der \u00f6ffentliche Vortrag: \u201eIm Schneckentempo \u2014 Ein Streifzug durch Beispiele zur Evolutionssystematik von Land- und S\u00fc\u00dfwasserschnecken in Europa, dem Kaukasus und S\u00fcdostasien\u201c statt. <br> Es referiert der internationale Experte Dr. Marco T. Neiber von der Universit\u00e4t Hamburg, Centrum f\u00fcr Naturkunde (CeNak).<br> Land- und S\u00fc\u00dfwasserschnecken gelten vielfach als ideale Tiergruppen f\u00fcr Untersuchungen zu evolutionsbiologischen Fragen zur Artbildung und Biogeografie \u2014 gerade weil sie sich eben sprichw\u00f6rtlich nur im Schneckentempo ausbreiten. Vielen sind diese Tiere vor allem als Gartensch\u00e4dlinge bekannt, doch mit etwa 30&#8217;000 beschriebenen Arten stellen sie einen bedeutenden Anteil der biologischen Vielfalt vieler \u00d6kosysteme dar. Neben au\u00dfergew\u00f6hnlichen Paarungsverhaltensweisen, bei denen es zum Beispiel zum \u201aAbschie\u00dfen\u2018 von Liebespfeilen kommt, gibt es auch fleischfressende Arten, die aktiv auf Jagd gehen. <br> In diesem allgemein verst\u00e4ndlichen, reich mit Farbabbildungen ausgestatteten Vortrag wird Herr Dr. Neiber aktuelle Einblicke zur Evolutionsforschung an Land- und S\u00fc\u00dfwasserschnecken geben und die Besucher dazu auf einen Streifzug durch die Kaukasusregion, die atlantischen Inseln, die Mittelmeerregion und durch S\u00fcdostasien entf\u00fchren. Die Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum \u2014 von Sch\u00fclern bis zu Personen, die sich im Ruhestand weiterbilden m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p>SCH\u00dcLERFREIWILLIGENTAG AM 6. JUNI 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits \u00fcber 300 Sch\u00fcler haben sich f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen zw\u00f6lften Sch\u00fclerfreiwilligentag am 6. Juni 2019 in der Ehrenamtszentrale der Stadt Gera gemeldet. <br>\n\u201eF\u00fcr den Gro\u00dfteil der Teilnehmenden konnten wir bereits Einsatzstellen vermitteln. Ob Vorlesen in Kinderg\u00e4rten, Spazieren gehen in Pflegeheimen, Hilfe im Tierheim, im Tierpark oder bei der Tafel, N\u00e4hprojekte, Versch\u00f6nerungs- und Aufr\u00e4umarbeiten die Liste der gemeinn\u00fctzigen Angebote ist vielf\u00e4ltig\u201c, berichtet der Fachdienstleiter Sport und Ehrenamt, Ren\u00e9 Soboll. \u201eWir freuen uns riesig \u00fcber das gro\u00dfe Interesse der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unserer Stadt\u201c, so Soboll weiter und hofft, dass der eine oder andere vielleicht auch nach dem Freiwilligentag Interesse am Ehrenamt findet.<br>\nAuf Grund der gro\u00dfen Resonanz werden deshalb weitere Einsatzstellen gesucht. Um den jungen Leuten ausreichend Stellen anbieten zu k\u00f6nnen, werden gemeinn\u00fctzige Einrichtungen, Verb\u00e4nde und Vereine um Angebote f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gebeten. <br>\nAnmeldungen und Informationen sind bei der Ehrenamtszentrale der Stadtverwaltung, Kornmarkt 7, 07545 Gera, \u00fcber ehrenamtszentrale@gera.de oder unter der Rufnummer 0365 8382022 m\u00f6glich.<br>\nNach Informationen des Fachdienstleisters f\u00fcr Sport und Ehrenamt hatten sich in den vergangenen elf Jahren am Projekt der Th\u00fcringer Ehrenamtsstiftung bereits \u00fcber 33&#8217;800 Sch\u00fcler in Th\u00fcringen an den Sch\u00fclerfreiwilligentagen beteiligt. Allein im Jahr 2018 nahmen 4600 Interessierte teil.<br>\n\u201eWir hoffen, dass wir f\u00fcr jeden Interessierten eine entsprechende Stelle zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen. Die Stadtverwaltung bedankt sich schon im Vorfeld f\u00fcr die Bereitschaft der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und die Bereitstellung der Einsatzstellen\u201c, so Ren\u00e9 Soboll<br>\nBeim Sch\u00fclerfreiwilligentag engagieren sich Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen freiwillig f\u00fcr mehrere Stunden zwischen 9 Uhr und 14 Uhr in einer gemeinn\u00fctzigen Einrichtung. Den jungen Menschen werden verschiedene Einsatzm\u00f6glichkeiten im sozialen, kulturellen und \u00f6kologischen Bereich angeboten und vermittelt. Ziel ist es, die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in ihrem Lebensumfeld und in Th\u00fcringen kennenlernen, soziale F\u00e4higkeiten ausbilden, Lernen Verantwortung zu \u00fcbernehmen, den Austausch und die Begegnung der Generationen f\u00f6rdern, Ideengewinnung und Erlangung wesentlicher F\u00e4higkeiten &#8211; auch f\u00fcr das sp\u00e4tere Berufsleben und Anerkennung erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SPIELPLATZ-GER\u00c4TE WERDEN EINGEBAUT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 25. M\u00e4rz 2019 begann der Einbau der Spielger\u00e4te auf dem Spielplatz Meta-B\u00f6hnert-Platz in Zw\u00f6tzen durch den Fachdienst Stadtgr\u00fcn\/Meisterbereich Landschaftsbau. Die Arbeiten zum Aufstellen der neuen Spielger\u00e4te werden etwa 14 Tage in Anspruch nehmen, so das Wetter weiterhin gute Bedingungen zeigt. <br>\nNach dem Einbau wird es noch etwa f\u00fcnf Wochen dauern, bis die Ger\u00e4te genutzt werden k\u00f6nnen, da die Fundamente austrocknen und abbinden m\u00fcssen. Damit der Spielplatz schnellstm\u00f6glich wieder bespielbar ist, bittet der die Stadtverwaltung darum, die notwendigen Sicherungsma\u00dfnahmen zu beachten. Nur so kann die Bauzeit eingehalten werden. Ein Einweihungstermin bzw. die Freigabe zur Anlage wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Sollten Fragen oder Probleme w\u00e4hrend der Bauma\u00dfnahme auftreten, k\u00f6nnen sich B\u00fcrger und Anwohner mit dem Fachdienst Stadtgr\u00fcn, Frau Tiesler, Durchwahl 8384822, in Verbindung setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>BAU EINER PERGOLA Nachdem die mittlerweile 18 Jahre alte Pergola auf dem Schulhof der Regelschule Otto Dix den Bauarbeiten f\u00fcr die neue Heiztrasse weichen musste, errichteten Sch\u00fcler einer neunten Klasse in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/03\/26\/weitere-meldungen-aus-gera-4\/\" title=\"WEITERE MELDUNGEN AUS GERA\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":6688,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":{"0":"post-6687","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kurzmitteilungen"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6687"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6687\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6689,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6687\/revisions\/6689"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}