{"id":737,"date":"2017-05-15T19:48:54","date_gmt":"2017-05-15T17:48:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=737"},"modified":"2017-05-15T19:48:54","modified_gmt":"2017-05-15T17:48:54","slug":"bedarf-an-spenderorganen-bleibt-hoch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2017\/05\/15\/bedarf-an-spenderorganen-bleibt-hoch\/","title":{"rendered":"BEDARF AN SPENDERORGANEN BLEIBT HOCH"},"content":{"rendered":"<p>Die Warteliste der Th\u00fcringer, die ein Spenderorgan ben\u00f6tigen, bleibt lang, meldete unl\u00e4ngst die Techniker-Krankenkasse. In 211 F\u00e4llen ben\u00f6tigten Schwerkranke eine neue Niere, in 85 eine Leber. 28 Spenderherzen, 21 Lungen und f\u00fcnf Bauchspeicheldr\u00fcsen w\u00fcrden desweiteren gebraucht. Insgesamt warten in Deutschland laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation mehr als 10 000  Menschen auf ein neues Organ. Das war der Stand zu Beginn des Jahres.<\/p>\n<p>Die Zahl der Organspender in Deutschland sei jedoch seit dem Jahre 2007 zur\u00fcckgegangen. Beschleunigt wurde der R\u00fcckgang durch den Transplantationsskandal im August 2012. Hier waren Patientendaten manipuliert worden. Mittlerweile befindet sich die Zahl der Spendebereiten, im Vergleich zu anderen EU-Staaten, auf einen Niveau unterhalb des Durchschnitts. Etwa ein Drittel der Deutschen besitzt einen Organspenderausweis, was f\u00fcr zu wenig befunden wird. Jene, die eine Organspende ablehnen, geben Angst und Unsicherheit an, oder misstrauen dem Organspendesystem.<\/p>\n<p>Die niedrige Zahl der entnommenen Organe hat ihre Ursache auch darin, dass Spendewilligen oftmals gar kein Organ entnommen werden kann. Denn der Hirntod kann auf Intensivstationen immer weiter hinausgez\u00f6gert werden. Er ist Voraussetzung f\u00fcr eine Entnahme. Auch gibt es immer weniger t\u00f6dliche Verkehrsunf\u00e4lle. Trotz einer hohen Spendebereitschaft kann also die Zahl der tats\u00e4chlichen Spender gering sein.<\/p>\n<p>Ein kaum beachteter Ansatzpunkt ist es, darauf hinzuwirken, dass der Bedarf an Organen sinkt, anstatt auf eine Erh\u00f6hung der Spendenbereitschaft. Auf der Seite www.organspende-info.de ist beispielsweise \u00fcber die Gr\u00fcnde von Nierentransplantationen zu lesen, dass der Diabetes mellitus die meisten Sch\u00e4digungen an diesem Organ verursacht. Dieser wiederum ist eine typische Wohlstandskrankheit und hat seine Ursache in einer fehlerhaften Ern\u00e4hrung. Viele Menschen sind mittlerweile auf die verarbeiteten Nahrungsmittel gro\u00dfer Konzerne konditioniert, ohne es selbst zu merken. Sie verursachen Krankheiten, von denen mehrere andere Branchen profitieren.<\/p>\n<p>Auch Kampagnen f\u00fcr eine bessere Ern\u00e4hrungskompetenz und Lebensweise k\u00f6nnten dazu beitragen, das Missverh\u00e4ltnis zwischen den zur Verf\u00fcgung stehenden Transplantaten und den Wartelisten abzumildern. Doch Werbung hierf\u00fcr gibt es nicht, da kein wirtschaftliches Interesse besteht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Warteliste der Th\u00fcringer, die ein Spenderorgan ben\u00f6tigen, bleibt lang, meldete unl\u00e4ngst die Techniker-Krankenkasse. 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