{"id":7479,"date":"2019-06-14T11:01:23","date_gmt":"2019-06-14T09:01:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=7479"},"modified":"2019-06-17T11:48:34","modified_gmt":"2019-06-17T09:48:34","slug":"zahlreiche-schwammspinner-raupen-in-liebschwitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/06\/14\/zahlreiche-schwammspinner-raupen-in-liebschwitz\/","title":{"rendered":"ZAHLREICHE SCHWAMMSPINNER-RAUPEN IN LIEBSCHWITZ"},"content":{"rendered":"\n<p>Ungew\u00f6hnlich viele Raupen des Schwammspinners sind derzeit in Liebschwitz auszumachen. Einwohner sprechen von einer Plage, die Stadtverwaltung von den Folgen des Klimawandels. Besonders hoch ist die Zahl der Raupen im \u00f6stlichen Teil des Ortes. Auf der Salzstra\u00dfe im Bereich zwischen Schulberg und Kirche sind, auch auf den Gehwegen, an einigen Stellen soviele Raupen unterwegs, dass man sogar als Fu\u00dfg\u00e4nger diesen nicht mehr ausweichen kann. Am Morgen des 14. Juni 2019 fuhr mehrmals eine GUD-Kehrmaschine die Stra\u00dfe auf und ab, um sie zu reinigen. Einige Anwohner nutzten dies, um die Raupen von den Gehwegen an den Stra\u00dfenrand zu kehren. Doch den meisten war der Einsatz nicht bekannt. Manche wollen nahe der Wei\u00dfen Elster sogar den Eichenprozessionsspinner gesehen haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_048.jpg\" alt=\"\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Raupen der Lymantriarum dispar waren vermutlich zun\u00e4chst in den B\u00e4umen der Umgebung zugange und nehmen sich nun die Pflanzen in den angrenzenden G\u00e4rten und Grundst\u00fccken vor. Mit einem seidenen Faden k\u00f6nnen sich die Raupen von den B\u00e4umen abseilen, wenn sie diese verlassen m\u00f6chten. Ende Juni d\u00fcrften sich die meisten verpuppt haben. Die Falter schl\u00fcpfen in der Zeit zwischen Juli und August.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb verschaffte sich am 13. Juni 2019 ein Bild von der Situation in der Salzstra\u00dfe. \u201eIch nehme das sehr ernst und habe deshalb einen Runden Tisch aller Verantwortlichen initiiert.\u201c, erkl\u00e4rt Vonarb. Ziel sei es, L\u00f6sungsans\u00e4tze und M\u00f6glichkeiten der Vorbeugung f\u00fcr die Zukunft zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadtverwaltung organisiert f\u00fcr kommenden Montag, den 17. Juni 2019, ein Treffen mit dem Forstamt Weida und dem Th\u00fcringer Landesamt f\u00fcr Landwirtschaft und l\u00e4ndlichen Raum. Auch Ortsteilb\u00fcrgermeister Christian Hollandmoritz wird anwesend sein. \u201eDie \u00fcberregionalen Beh\u00f6rden m\u00fcssen an diesen Tisch, weil sie Verantwortung f\u00fcr den angrenzenden Wald tragen, aus dem die Raupen sich abseilen, und weil sie Erfahrungen im Umgang mit Plagen in anderen Gebieten haben. Zum Termin soll besprochen werden, ob und wie kurzfristig geholfen werden kann und welche Ma\u00dfnahmen ergriffen werden k\u00f6nnen, um die n\u00e4chste Generation Raupen in diesem Ausma\u00df zu vermeiden\u201c, erkl\u00e4rt der Leiter des Fachdienstes Umwelt, Konrad Nickschick.<\/p>\n\n\n\n<p>Anwohner schilderten dem Oberb\u00fcrgermeister ihre Beeintr\u00e4chtigungen. Viele beschrieben, dass ihnen der Ekel schwer zu schaffen mache, st\u00e4ndig von hunderten Raupen umgeben zu sein. Sie seien \u00fcberall. Anwohner k\u00f6nnen die Fenster nicht lange \u00f6ffnen, weil die Raupen dann ins Haus gelangen. In den G\u00e4rten fressen sie viele Pflanzen. Konrad Nickschick erkl\u00e4rte, dass es sich eigentlich um ein normales einheimisches Insekt handele, dass durch den viel zu warmen Winter nicht so abgestorben sei wie sonst. Es handele sich zudem um ein so genanntes \u201eMastjahr\u201c. Die Larven befinden sich im vierten Larvenstadium und werden sich danach verpuppen. \u201eWir hoffen, dass es in zwei bis drei Wochen vorbei ist.\u201c, so Nickschick.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Ungew\u00f6hnlich viele Raupen des Schwammspinners sind derzeit in Liebschwitz auszumachen. Einwohner sprechen von einer Plage, die Stadtverwaltung von den Folgen des Klimawandels. Besonders hoch ist die Zahl der Raupen im \u00f6stlichen Teil des Ortes. 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