{"id":7561,"date":"2019-06-18T11:28:17","date_gmt":"2019-06-18T09:28:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=7561"},"modified":"2019-06-18T11:45:16","modified_gmt":"2019-06-18T09:45:16","slug":"ergebnis-des-gespraeches-zum-thema-raupen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/06\/18\/ergebnis-des-gespraeches-zum-thema-raupen\/","title":{"rendered":"ERGEBNIS DES GESPR\u00c4CHES ZUM THEMA RAUPEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 17. Juni 2019 wurde in Liebschwitz \u00fcber die Raupen-Situation im Ort gesprochen. An dem Gespr\u00e4ch nahmen zuvorderst der Ortsteilb\u00fcrgermeister, der Leiter des Forstamtes Weida und der Leiter des Fachdienstes Umwelt der Stadtverwaltung teil. Der Fachdienstleiter stellte fest, dass es momentan kein sinnvoll einsetzbares Mittel gegen die Raupen gibt. Sie w\u00fcrden sich ohnehin in etwa zwei Wochen verpuppen. Sp\u00e4ter schl\u00fcpfe ein Falter, welcher Eier ablege \u2013 pro Gelege 300 bis 1000 St\u00fcck. Im Herbst k\u00f6nne man anhand der Mengen feststellen, ob im darauffolgenden Jahr erneut mit derart vielen Raupen zu rechnen sei. Gebe es pro Baum mehr als ein Gelege, habe das einen Kahlfra\u00df zur Folge. Im Fr\u00fchjahr k\u00f6nne dann ein biologisches Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfungsmittel eingesetzt werden. In der gegenw\u00e4rtigen Lage aber solle man die Raupen zusammenkehren, in schwarze Folies\u00e4cke verbringen und diese in die Sonne stellen. Dadurch st\u00fcrben sie In der ersten Maiwoche sei die Vielzahl an Raupen zum erstenmal aufgefallen. Zun\u00e4chst fra\u00dfen sie das Laub der Eichenb\u00e4ume im nahegelegenen W\u00e4ldchen. Als dort nichts mehr zu finden war, setzten die Raupen auf die B\u00e4ume im Ort \u00fcber und breiteten sich auch in G\u00e4rten und auf Grundst\u00fccken aus. Einige Stra\u00dfen, Gehwege, H\u00e4user und andere Bauwerke zeigen eine dichte Besiedlung. Betroffen ist besonders der s\u00fcd\u00f6stliche Abschnitt des Ortes, da er halbseitig an das W\u00e4ldchen angrenzt, welches als Ausgangort gilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beobachtet wurde auch, dass die Fenstergaze, welche die Feuerwehr verteilt hatte, zum Teil abgefressen wird. Bei ge\u00f6ffnetem Fester kommen die Raupen in die H\u00e4user. Die von Seiten der Stadt angeboteten Notunterk\u00fcnfte in der Gaswerkstra\u00dfe hat bislang aber niemand in Anspruch genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Ostth\u00fcringer Zeitung, Meldung vom 15. Juni, wird gegen die Raupen in Liebschwitz kein Gift zum Einsatz kommen. Einer Anwohnerin habe das Umweltamt gesagt, ein solcher Einsatz verbiete sich. Auf Nachfrage der Zeitung verwies der Forstamtsleiter auf die Naturschutzverordnung und einzuhaltende Abst\u00e4nde bei der Giftaustragung, die dem Erfolg dann allerdings wieder abtr\u00e4glich seien.<br>\nAuch sei im n\u00e4chsten Jahr nicht mehr mit einer solchen Situation zu rechnen. Der Forstamtsleiter sprach gegen\u00fcber der Zeitung von Massenvermehrungen in Liebschwitz in den Jahren 1940 und 2012. Von einer Zunahme solcher Ereignisse k\u00f6nne nicht gesprochen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein hohes Raupenaufkommen gibt es derzeit in mehreren Gegenden Deutschlands. \u00c4hnliches betroffen ist Gunzenhausen in Franken. Mancherorts ist man mit Industriesaugern zugange.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Am 17. Juni 2019 wurde in Liebschwitz \u00fcber die Raupen-Situation im Ort gesprochen. 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