{"id":7799,"date":"2019-07-03T23:01:40","date_gmt":"2019-07-03T21:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=7799"},"modified":"2019-07-03T23:15:27","modified_gmt":"2019-07-03T21:15:27","slug":"schritt-fuer-schritt-den-entstandenen-schaden-korrigieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/07\/03\/schritt-fuer-schritt-den-entstandenen-schaden-korrigieren\/","title":{"rendered":"\u201eSCHRITT F\u00dcR SCHRITT DEN ENTSTANDENEN SCHADEN KORRIGIEREN\u201d"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor f\u00fcnf Jahren begann das deutschlandweit einmalige Insolvenzverfahren gegen die Stadtwerke Gera AG. Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb kommentiert dieses Ereignis wie folgt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Stadtwerke-Insolvenz vor f\u00fcnf Jahren hat der Stadt Gera enormen und langfristigen Schaden zugef\u00fcgt. Die Insolvenz war die Folge mehrerer Fehlentscheidungen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum. Man h\u00e4tte damals alles tun m\u00fcssen, um die Insolvenz zu verhindern. Gera hat in der Folge viel \u00f6ffentliches Eigentum verloren. So wurden beispielsweise die Anteile an der Energieversorgung, der Wohnungsgesellschaft und der Geraer Umweltdienste ver\u00e4u\u00dfert. Auch wurden damals viele Angestellte der Verkehrsbetriebe entlassen.<br> Es war sicher f\u00fcr viele B\u00fcrger der Stadt ein Schock, dass so etwas m\u00f6glich ist. Der Vertrauensverlust war gro\u00df, auch wenn die direkten Auswirkungen auf das t\u00e4gliche Leben kaum sp\u00fcrbar waren. Enorm war jedoch der \u00fcberregionale Image-Schaden, den die Stadt davon getragen hat. Aber nicht nur in Gera waren und sind die Folgen sp\u00fcrbar. In der ganzen Republik hat sich darauf das Verh\u00e4ltnis insbesondere zwischen Banken und kommunalen Unternehmen bis heute ver\u00e4ndert.<br> Im zeitlichen Verlauf ist jedoch auch gehandelt worden. So hat die Stadt Gera im Jahr 2016 einen neuen Verkehrsbetrieb, den GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH, neu gegr\u00fcndet. Alle Mitarbeiter, Geb\u00e4ude und das ganze Inventar von der insolventen Gesellschaft wurden gekauft. Seit 2016 wird dort an der Abarbeitung der Folgen der Insolvenz intensiv und mit gutem Erfolg gearbeitet. Zu Beginn des Jahres 2019 hat die Stadt Gera auch wieder einen kleinen Anteil an der Energieversorgung Gera gekauft. <br> Derzeit bietet der Mehrheitseigner der ehemals komplett kommunalen Wohnungsgesellschaft, GWB Elstertal, seine Beteiligung in H\u00f6he von 74,9% der Anteile zum Kauf an. Der \u00dcbergang der Wohnungsgesellschaft in \u00f6ffentliche H\u00e4nde wird derzeit verhandelt. Mein ausdr\u00fccklicher Dank gilt dem Ministerpr\u00e4sident des Freistaates Th\u00fcringen, Bodo Ramelow, der sich f\u00fcr Geras Anliegen offen gezeigt hat und sofort Unterst\u00fctzung m\u00f6glich machte. Diese Offenheit f\u00fcr Geraer Anliegen, der drittgr\u00f6\u00dften Stadt im Freistaat, war in der Vergangenheit nicht in diesem Ma\u00df vorhanden. Ich bin zuversichtlich, dass wir auf diese Weise Schritt f\u00fcr Schritt den entstandenen Schaden korrigieren k\u00f6nnen.\u201c<\/p><cite>Julian Vonarb, Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Gera<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Vor f\u00fcnf Jahren begann das deutschlandweit einmalige Insolvenzverfahren gegen die Stadtwerke Gera AG. 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