{"id":8064,"date":"2019-07-31T13:22:26","date_gmt":"2019-07-31T11:22:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=8064"},"modified":"2019-07-31T13:22:28","modified_gmt":"2019-07-31T11:22:28","slug":"ausstellung-ueber-das-zusammenleben-in-der-tierwelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/07\/31\/ausstellung-ueber-das-zusammenleben-in-der-tierwelt\/","title":{"rendered":"AUSSTELLUNG \u00dcBER DAS ZUSAMMENLEBEN IN DER TIERWELT"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 1. August \u00f6ffnet um 18 Uhr die neue Sonderausstellung des Museums f\u00fcr Naturkunde Gera ihre Pforten. Der Titel \u201eIch leb\u2018 nicht gern allein \u2013 tierisch sozial\u201c macht neugierig.<br>\nWer lebt schon gern allein? Auch wenn die Antwort ganz beim Betrachter liegen mag, sagt sie viel \u00fcber unser gesellschaftliches Wesen aus. In unserer Stammesgeschichte erscheinen wir als hochsoziale Lebewesen \u2013 und sind damit bei Weitem nicht die Einzigen! Die Sonderausstellung m\u00f6chte einen \u00dcberblick \u00fcber die verschiedenen Weisen des Zusammenlebens liefern.<br>\nKurz gesagt geht es um \u201eStaaten, Schw\u00e4rme, Sippen &amp; Sex\u201c. Sieben thematische Schwerpunkte bringen dem Besucher die Mannigfaltigkeit und Faszination tierischen Sozialverhaltens nahe, erkl\u00e4ren anschaulich aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Ethologie (Verhaltensbiologie) und schlie\u00dfen mit einem Exkurs in das komplizierte Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnis ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter dem Schlagwort \u201eAllein\u201c beginnt der Rundgang mit einer Einf\u00fchrung in das Thema und begr\u00fcndet, warum sich soziale Interaktionen f\u00fcr viele Lebensweisen notwendigerweise ergeben haben. Unter der Projektion eines riesigen Makrelenschwarms begegnen dem Besucher gro\u00dfformatige Fotografien von Schw\u00e4rmen und Herden, wobei der Aspekt der \u201eSchwarmintelligenz\u201c beleuchtet wird. <br>\nEs folgen Tierkolonien und Tierstaaten, die neben Pr\u00e4paraten aus dem Sammlungsbestand mit gro\u00dfen Installationen aufwarten: Das Modell eines riesigen Termitenh\u00fcgels reiht sich neben brutpflegenden Fauchschaben und einer lebenden Ameisenkolonie ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der folgende Abschnitt ist den sozialen Kategorien \u201eRudel, Rotten &amp; Sippen\u201c gewidmet. Mit Hilfe eines gro\u00dffl\u00e4chigen Memory-R\u00e4tsels k\u00f6nnen kleine und gr\u00f6\u00dfere Besucher Mimik und Gestik von Wolf, Hund und Mensch spielerisch erfahren und mit ihren eigenen Gef\u00fchls\u00e4u\u00dferungen vergleichen. <br>\nEs werden Matriarchat, Patriarchat, Mono- und Polygamie sowie die hormonelle Steuerung der Zuneigung beleuchtet. Viele der aktuellen Erkenntnisse dazu stammen aus Experimenten mit W\u00fchlm\u00e4usen, die in der Ausstellung als possierliche Sympathietr\u00e4ger im Familienverband lebend gezeigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Symbiose als art\u00fcbergreifendem Zusammenleben ist ein weiterer Abschnitt gewidmet. Kleine Bilderepisoden veranschaulichen St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck die Beziehungen zum gegenseitigen Vorteil. Art\u00fcbergreifend sind auch die vielfachen Beziehungen zwischen Mensch und Tier: Ziertierhaltung, Vermenschlichung, Tiertherapie und Anthropoz\u00e4n spannen den Bogen \u00fcber kulturelle, psychologische und \u00f6kologische Aspekte, geben auch im Nachgang zu denken und runden so die Ausstellung ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Museumsmitarbeiter haben in den letzten Wochen intensiv am Neuaufbau des Sonderausstellungsbereichs gearbeitet und freuen sich nun auf neugierige Besucher.<br>\nDie Ausstellung kann bis zum 18. April 2020 mittwochs bis sonntags und feiertags von jeweils von 12 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Gruppen k\u00f6nnen sich selbstverst\u00e4ndlich auch au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeiten anmelden.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Am 1. August \u00f6ffnet um 18 Uhr die neue Sonderausstellung des Museums f\u00fcr Naturkunde Gera ihre Pforten. Der Titel \u201eIch leb\u2018 nicht gern allein \u2013 tierisch sozial\u201c macht neugierig. Wer lebt schon gern allein? 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