{"id":8493,"date":"2019-09-13T10:54:53","date_gmt":"2019-09-13T08:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=8493"},"modified":"2019-09-13T10:54:55","modified_gmt":"2019-09-13T08:54:55","slug":"bernd-glemser-eroeffnet-die-neue-konzertsaison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/09\/13\/bernd-glemser-eroeffnet-die-neue-konzertsaison\/","title":{"rendered":"BERND GLEMSER ER\u00d6FFNET DIE NEUE KONZERTSAISON"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von GMD Laurent Wagner er\u00f6ffnet seine neue Saison mit dem I. Philharmonischen Konzert am Mittwoch, den 18. und Donnerstag, den 19. September 2019, jeweils 19.30 Uhr im Konzertsaal des Geraer Theaters.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei erklingen gleich zwei Meisterwerke von Johannes Brahms \u2014 sein Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 und die Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68. Als Solist konnte der renommierte Pianist Bernd Glemser (Titelbild) gewonnen werden. Er erlangte fr\u00fch internationale Ber\u00fchmtheit, indem er bei 17 internationalen Klavierwettbewerben hintereinander Preise gewann, u. a. beim M\u00fcnchner ARD-Musikwettbewerb und beim Busoni-Wettbewerb in Bozen. Heute gilt er als einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit und lehrt als Professor an der Musikhochschule W\u00fcrzburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Johannes Brahms (1833-1897) wagte 1855 erstmals den Schritt zu einem gro\u00dfen Werk. Unzufrieden mit dem Resultat der Komposition einer Sonate f\u00fcr zwei Klaviere, versuchte er deren ersten Satz zun\u00e4chst zu einer Sinfonie umzuformen, doch ein Jahr sp\u00e4ter wurde stattdessen daraus der erste Satz seines 1. Klavierkonzertes. Mit diesem huldigte Brahms seinem in der Zwischenzeit verstorbenen Mentor Robert Schumann. Er brachte es 1859 selbst unter der Leitung Joseph Joachims in Hannover zur Urauff\u00fchrung. Robert Schumann bezeichnete den jungen Brahms schon 1853 als berufenes, musikalisches Genie.<br>\nErst 1862 fertigte Brahms erste Skizzen f\u00fcr das Werk an, welches 14 Jahre sp\u00e4ter endlich seine 1. Sinfonie werden sollte. Kritiker und Bef\u00fcrworter stritten sich nach der Urauff\u00fchrung 1876: Jene bewerteten sie als konservativ, diese dagegen gar als Fortf\u00fchrung der Sinfonien Beethovens. Bis heute erfreuen sich beide Werke gr\u00f6\u00dfer Beliebtheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Konzert setzt die Reihe \u201eZukunftsmusik ostw\u00e4rts\u201c fort und wird im Programm \u201eExzellente Orchesterlandschaft Deutschland\u201c vom Staatsministerium f\u00fcr Kultur und Medien gef\u00f6rdert.<br>\nVor den Konzerten gibt Dramaturgin Birgit Sp\u00f6rl jeweils 18.45 Uhr eine Einf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Eintrittskarten sind an der Theaterkasse erh\u00e4ltlich. Diese k\u00f6nnen telefonisch unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585177 sowie \u00fcber www.tpthueringen.de reserviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: THEATER ALTENBURG-GERA GGMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von GMD Laurent Wagner er\u00f6ffnet seine neue Saison mit dem I. Philharmonischen Konzert am Mittwoch, den 18. und Donnerstag, den 19. 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