{"id":8533,"date":"2019-09-21T13:01:32","date_gmt":"2019-09-21T11:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=8533"},"modified":"2019-09-22T02:47:53","modified_gmt":"2019-09-22T00:47:53","slug":"einstimmung-auf-das-klimaschutzprogramm-2030","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/09\/21\/einstimmung-auf-das-klimaschutzprogramm-2030\/","title":{"rendered":"EINSTIMMUNG AUF DAS &#8222;KLIMASCHUTZ-PROGRAMM 2030&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn Deutschland die Klimaziele aus dem \u00dcbereinkommen von Paris nicht erreicht, drohen Strafzahlungen. Am 20. September 2019 stellte das sogenannte Klimakabinett der Bundesregierung die Eckpunkte zum &#8222;Klimaschutzprogramm 2030&#8220; vor. 54 Milliarden Euro sollen in den kommenden vier Jahren in Klimaschutz und Kompensation investiert werden. Dennoch will man im Bundeshaushalt die sogenannte schwarze Null halten. Der Bundesfinanzminister verwies u. a. auf den Energie- und Klimafonds.<\/p>\n\n\n\n<p>Das &#8222;Klimaschutzprogramm 2030&#8220; beinhaltet 60 Einzelma\u00dfnahmen. Die wichtigsten Eckpunkte sind eine gestaffelte Bepreisung f\u00fcr Kohlenstoffdioxid-Emissionen, der Ausbau des sogenannten \u00d6kostroms, Ver\u00e4nderungen beim Verkehr, das Thema \u00d6lheizungen und Geb\u00e4udesanierungen, soziale Kompensationen, die Finanzierung des Programmes sowie die Kontrolle der Vorhaben. Die Klima-Abgabe dient hierbei als Instrument zur Lenkung der Verbraucher. Der Bundestag muss dem &#8222;Klimaschutzprogramm 2030&#8220; noch zustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Handel mit Kohlenstoffdioxid-Verschmutzungsrechten in Form von Zertifikaten gilt als sehr lukrativ und wird im Jahre 2021 auf die Bereiche Verkehr und W\u00e4rme ausgeweitet werden. Die Wirtschaftszeitung &#8222;Handelsblatt&#8220; berichtete bereits am 5. September 2010  (externe Weiterleitung <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/anlagestrategie\/zertifikate\/nachrichten\/emissionszertifikate-das-milliardengeschaeft-mit-dem-abgashande\/3531832.html\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/anlagestrategie\/zertifikate\/nachrichten\/emissionszertifikate-das-milliardengeschaeft-mit-dem-abgashande\/3531832.html<\/a>) von einem &#8222;Milliardengesch\u00e4ft&#8220;. Etwa zwei Drittel der Zertifikate werden an den B\u00f6rsen gehandelt, wobei die US-Terminb\u00f6rse ICE \u00fcber die Tochterunternehmen &#8222;European Climate Exchange&#8220; und &#8222;Chicago Climate Exchange&#8220; 90 % des B\u00f6rsenhandels kontrolliert. ICE wiederum untersteht den US-Investmentbanken &#8222;Goldman Sachs&#8220; und &#8222;Morgan Stanley&#8220; sowie Verm\u00f6gensverwaltern wie &#8222;Black Rock&#8220;, &#8222;Staate Street&#8220; und &#8222;T. Rowe Price&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde die volkswirtschaftliche Struktur entsprechend dem Kohlenstoffdioxid-Aussto\u00df neu ausgerichtet, k\u00f6nnte das einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung generieren, wobei die sprichw\u00f6rtlichen F\u00e4den der Macht an dieser Stelle noch st\u00e4rker zentralisiert w\u00fcrden. <\/p>\n\n\n\n<p>Ausgangspunkt f\u00fcr die wissenschaftlichen Daten ist der Weltklimarat IPCC als Institution der Vereinten Nationen. Unternehmen m\u00fcssen f\u00fcr ihren Aussto\u00df Emissionsrechte erwerben. Das erlaubte Gesamtvolumen der Emission in einem Staat verringert sich mit den Jahren, wodurch sich der Zertifikate-Preis allm\u00e4hlich erh\u00f6ht. Die Mehrkosten werden auf die Produkte aufgeschlagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Wenn Deutschland die Klimaziele aus dem \u00dcbereinkommen von Paris nicht erreicht, drohen Strafzahlungen. Am 20. 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