{"id":8596,"date":"2019-09-26T15:36:06","date_gmt":"2019-09-26T13:36:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=8596"},"modified":"2019-09-27T00:54:51","modified_gmt":"2019-09-26T22:54:51","slug":"aktionswoche-fuer-eine-globale-weltregierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/09\/26\/aktionswoche-fuer-eine-globale-weltregierung\/","title":{"rendered":"AKTIONSWOCHE F\u00dcR EINE GLOBALE WELTREGIERUNG"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Bedrohung durch den Klimawandel sei global und erfordere globale Entscheidungen, meint die Organisation \u201eDemocracy Without Borders\u201c. Sie koordiniert die \u201eGlobale Aktionswoche f\u00fcr ein Weltparlament\u201d, welche vom 19. bis 27. Oktober 2019 stattfinden soll, und ruft Einzelpersonen, Organisationen, Gruppen und Bewegungen zur Teilnahme auf.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>Was fr\u00fcher als Verschw\u00f6rungstheorie verrufen war, soll in nicht allzu ferner Zeit der breiten \u00d6ffentlichkeit vorgestellt werden \u2014 die Idee einer globalen Weltregierung. Warum diese notwendig sei, erkl\u00e4rte der Mitbegr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von \u201eDemocracy Without Borders\u201c, Andreas Bummel, am 24. September 2019 ab 6.50 Uhr im Programm Deutschlandfunk Kultur (externe Weiterleitung <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/internationale-politik-in-der-krise-die-antwort-heisst.1008.de.html?dram:article_id=459467\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/internationale-politik-in-der-krise-die-antwort-heisst.1008.de.html?dram:article_id=459467<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Er k\u00e4mpft f\u00fcr ein demokratisches Weltparlament als Gegengewicht zu den Nationalstaaten. Die Demokratie k\u00f6nne nur weiterentwickelt werden, wenn sie \u00fcber die Nationalstaaten hinausgehe und die Weltb\u00fcrger eine Stimme erhielten. Um dieses Ziel zu erreichen, m\u00fcsse auch \u00f6ffentlicher Druck auf die Bundesregierung und das Ausw\u00e4rtige Amt ausge\u00fcbt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch nicht in Betrieb, aber bereits registriert f\u00fcr die k\u00fcnftige Bewegung ist die Seite \u201ewww.worldparliamentnow.org\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>Die parlamentarische Versammlung der UN k\u00f6nne \u00fcber den Artikel 22 der UNO-Charta, dem Gr\u00fcndungsdokument der Vereinten Nationen, ins Leben gerufen werden. Dieser erlaube es, per Beschluss der UNO-Generalversammlung, Nebenversammlungen einzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vereinten Nationen bef\u00e4nden sich am Rande der Handlungsf\u00e4higkeit und seien nicht in der Lage, das Schicksal der Menschheit in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Ergebnisse in puncto Klima, Frieden und Menschenrechte seien oftmals nicht \u00fcberzeugend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Organisation \u201eDemocracy Without Borders\u201c, deren Mitbegr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andreas Bummel ist, betreibt die Seite  <a href=\"https:\/\/www.democracywithoutborders.org\/de\/\">https:\/\/www.democracywithoutborders.org\/de\/<\/a>. Auf dieser ist zu lesen, dass bereits 1600 derzeitige und ehemalige Abgeordnete aus 133 L\u00e4ndern die von der Organisation koordinierte Bewegung f\u00fcr eine Parlamentarische Versammlung der Vereinten Nationen unterst\u00fctzen. Unter dem Stichwort \u201eWeltordnung\u201d erscheint der Artikel \u201e\u00dcber die Notwendigkeit einer demokratischen Weltregierung\u201d. Dort hei\u00dft es, die menschliche Zivilisation werde vielleicht nicht \u00fcberleben k\u00f6nnen, wenn es uns nicht gelingt, eine globale Regierung zu etablieren. Beschrieben werden Gefahren wie ein Atomkrieg, globale Pandemien, Umweltzerst\u00f6rung und Klimawandel, mit der Anmerkung, \u201eKohlendioxid in der Atmosph\u00e4re kennt keine Grenzen\u201d. Der menschliche Einfluss auf globale \u00f6ffentliche G\u00fcter wie die Atmosph\u00e4re m\u00fcsse so geregelt werden, dass die planetarischen Grenzen nicht \u00fcberschritten werden. Basierend auf der Zusammenarbeit von 193 nominal souver\u00e4nen Staaten werde die globale Regierung nie richtig funktionieren. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit einer globalen Regierung, welche die Grenzen des Nationalstaates \u00fcberschreite. Anschlie\u00dfend wird in dem Artikel dargelegt, wie die nationale Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcberwunden werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegner einer Weltregierung sehen transnationale Eliten hinter dem Ansinnen und beschreiben die Entwicklung folgenderma\u00dfen: In einer Welt der k\u00fcnstlichen Intelligenz und automatisierten Abl\u00e4ufe w\u00fcrden Maschinen dort eingesetzt, wo heute noch Menschen t\u00e4tig seien. Das habe einen deutlichen Arbeitsplatzabbau zur Folge. Die L\u00f6hne f\u00fcr &#8222;einfache&#8220; Arbeiten w\u00fcrden folglich sinken, und damit auch die Summe der \u00fcber Steuern und Abgaben eingetriebenen Gelder. Gutbezahlte Arbeit werde sich in einen h\u00f6heren Bildungssektor verlagern und nur die Menschen erreichen, welche die intelligenten Maschinen beherrschen. Deshalb werde das Abgabemodell langfristig umgebaut. Die Menschen sollen indirekt f\u00fcr globale \u00f6ffentliche Allgemeing\u00fcter zahlen bzw. alles, wovon gesagt wird, dass es diesen schade. Kohlenstoffdioxid produziere jeder, auch Geringverdiener und Arbeitslose. Damit sei der Geldfluss nach oben sichergestellt \u2014 unabh\u00e4ngig von Besch\u00e4ftigung oder Einkommen. Damit die Leute freiwillig zahlen, obwohl sie selbst kaum Geld haben, brauche man die Angst vor dem Weltuntergang, Schuldgef\u00fchle und eine weibliche F\u00fchrerin \u2014 z. B. Michelle Obama als neue Vorsitzende des Weltparlamentes. Zun\u00e4chst werde man hohe Aussto\u00dfmengen erlauben, den Zertifikatepreis niedrig halten, allm\u00e4hlich aber die Aussto\u00dfmengen verringern, bis dass der Zertifikatepreis steigt. Dies werde solange betrieben, bis irgendwann jedem Menschen pauschal sogar die pers\u00f6nliche Aussto\u00dfmenge abgerechnet werden k\u00f6nne \u2014 mit Verweis auf die hohe Weltbev\u00f6lkerungszahl.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Bedrohung durch den Klimawandel sei global und erfordere globale Entscheidungen, meint die Organisation \u201eDemocracy Without Borders\u201c. Sie koordiniert die \u201eGlobale Aktionswoche f\u00fcr ein Weltparlament\u201d, welche vom 19. bis 27. 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