{"id":9841,"date":"2019-12-30T13:40:42","date_gmt":"2019-12-30T12:40:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=9841"},"modified":"2019-12-30T13:40:44","modified_gmt":"2019-12-30T12:40:44","slug":"besucherzahlen-in-geras-museen-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2019\/12\/30\/besucherzahlen-in-geras-museen-gestiegen\/","title":{"rendered":"BESUCHERZAHLEN IN GERAS MUSEEN GESTIEGEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Erfreulich ist die Entwicklung der Besucherzahlen in diesem Jahr. So werden bis zum Jahresende 2019, unter Ber\u00fccksichtigung der Besucherzahlen zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt, in den st\u00e4dtischen Museen ca. 55&#8217;000 Besucher gez\u00e4hlt werden k\u00f6nnen. Damit kann f\u00fcr das Museumsjahr in Gera, die zahlreichen Sonder- und Themenausstellungen, Veranstaltungen und museumsp\u00e4dagogischen Projekten eine sehr positive Bilanz gezogen werden. Zum Vergleich \u2014 2018 besuchten 43&#8217;618 B\u00fcrger und Besucher die Museen in der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweifellos ist das Thema \u201e100 Jahre Gr\u00fcndung des Weimarer Bauhauses\u201c f\u00fcr unsere Museen, aber auch f\u00fcr zahlreiche Vereine und Kulturinitiativen 2019 ein besonderes, ja, d a s Ereignis im Jahre 2019 gewesen. Ob Themenausstellungen der Museen und Kunstgalerien oder eigens zum Thema organisierte Veranstaltungen der Musik und des Theaters. Alle waren H\u00f6hepunkte und sprachen Besucher auch au\u00dferhalb unserer Stadt an. Dank des Engagements der Geraer Arbeitsgruppe \u201eBauhausjahr 100\u201c &#8211; unterst\u00fctzt von h\u00f6chst engagierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und begleitet durch Unterst\u00fctzer und F\u00f6rderer &#8211;  kann ein ausgesprochen positives Res\u00fcmee des regionalen und \u00fcberregionalen Interesses f\u00fcr das Fokusthema Bauhaus in all seinen Facetten und Darstellungen vom Haus Schulenburg \u00fcber die Galerie f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst in der H\u00e4selburg Gera bis zur Orangerie und dem Museum f\u00fcr Angewandte Kunst, gezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein H\u00f6hepunkt f\u00fcr die Geraer Museen war die XXI. Geraer Museumsnacht Ende August 2019, die zahlreiche gro\u00dfe und kleine Geraer und G\u00e4ste zu n\u00e4chtlicher Stunde in die Museen einlud. Neben den klassischen Ausstellungsprogrammen wurde viel Unterhaltung, Angebote zum Mitmachen und Nichtallt\u00e4gliches geboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgesprochen positiv wurde, insbesondere von den zahlreich in unserer Stadt  agierenden Kulturvereinen und Initiativen, aufgenommen, dass seitens der Stadt Gera und dem Ausschuss f\u00fcr Kultur und Sport die F\u00f6rderung f\u00fcr Kulturprojekte in der freien Szene auch 2019 weitergef\u00fchrt wurde. So konnten aus den Mitteln des Kommunalen Lastenausgleichs f\u00fcr kulturelle Aufwendungen im Jahr 2019 insgesamt 70&#8217;873 Euro an 25 Kulturprojekte ausgesch\u00fcttet werden. Die Gelder wurden dann f\u00fcr kulturelle Veranstaltungen wie die \u201eFete de la Musique\u201c, die Th\u00fcringer Tage der J\u00fcdisch-Israelischen Kultur, die H\u00f6hler Biennale oder das Mittelalterspektakel genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Veranstaltungen anl\u00e4sslich des 30j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Friedlichen Revolution, Festveranstaltung, Gespr\u00e4chsrunden, Lesungen, Ausstellungen ect., vorbereitet durch ein Netzwerk Geraer Kultur- und Gedenkeinrichtungen rundeten im sp\u00e4ten Herbst einen dichten Veranstaltungsreigen mit einem ehrenamtlich organisierten Open Air &#8211; Rockkonzert in unserer Stadt ab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausstellungsh\u00f6hepunkte im Stadtmuseum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe des F\u00f6rdervereins gelang dem Stadtmuseum im Jahr 2019 der Ankauf von zwei Portr\u00e4ts aus der Geraer Kaufherren- und Fabrikantenfamilie M\u00fcnch. Das \u00e4ltere, ein sehr qualit\u00e4tsvolles Biedermeiergem\u00e4lde, entstand um 1840 und zeigt Gustav M\u00fcnch (1810-1881). Das j\u00fcngere wurde 1909 gemalt und zeigt Alfred M\u00fcnch, den Besitzer einer Geraer Weberei. (siehe Fotos: Stadtverwaltung Gera).<\/p>\n\n\n\n<p>An H\u00f6hepunkte des Jahres k\u00f6nnen vor allem zwei Ausstellungen benannt werden. \u201e\u00d6tzi \u2014 der Mann aus dem Eis\u201c, ein Ausstellungsprojekt des Neanderthalmuseums in Mettmann, vom 29. Mai bis 1. September 2019 mit 3103 Besuchern und die aktuelle Sonderausstellung \u201eEisenbahn und Feuerwehr, Puppenherd und Teddyb\u00e4r\u201c. Die Ausstellung l\u00e4uft mit gro\u00dfem Erfolg seit 16. Oktober 2019 und z\u00e4hlt bereits 4600 Besucher. Seit Anfang Dezember sind die Ausstellungsr\u00e4ume zudem weihnachtlich geschm\u00fcckt, die Besucher k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich noch einen Blick in die \u201eWerkstatt des Weihnachtsmanns\u201c werfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Planungen f\u00fcr eine  Sonderausstellung zur Geschichte des Schlosses Osterstein haben bereits begonnen. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum 1025. Jahrestag der Ersterw\u00e4hnung Geras 2020. Als Sitz der Landesherrschaft war Schloss Osterstein der Ort, von dem aus die Entwicklung Geras \u00fcber Jahrhunderte hinweg gelenkt und bestimmt wurde. Eine entsprechende W\u00fcrdigung fehlte bisher. Die voraussichtliche Er\u00f6ffnung der Ausstellung findet am 20. November 2020 statt.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Jahr 2019 im Museum f\u00fcr Naturkund<\/strong>e<\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2019 war f\u00fcr das Museum f\u00fcr Naturkunde Gera erfolgreich. Bis Ende November 2019 wurden 11&#8217;611 Besucher gez\u00e4hlt. Damit wird das Museum bis Jahresende 2019 mehr als 12&#8217;000 Besucher begr\u00fc\u00dft haben \u2013 die zweitbeste Besucherresonanz f\u00fcr das Museum in den vergangenen zehn Jahren. Im Jahr 2018 z\u00e4hlte das Museum f\u00fcr Naturkunde vergleichsweise insgesamt nur 10&#8217;912 Besucher. Gegen den Trend sinkender Besucherzahlen in vielen Th\u00fcringer H\u00e4usern konnten also mehr G\u00e4ste f\u00fcr das Schreibersche Haus gewonnen werden. 201 Vorschul- und Sch\u00fclergruppen kamen im Rahmen der museumsp\u00e4dagogischen Angebote ins Museum \u2014 allein dies sind 3852 Personen. Hinzu kommen zahlreiche \u00f6ffentliche und bestellte Veranstaltungen wie die Ferienprogramme f\u00fcr Kinder, Jugendliche und die ganze Familie oder Kindergeburtstage.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Januar 2019 erstrahlt f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit der Kabinettausstellungsraum des Mineralienh\u00f6hlers im Museum f\u00fcr Naturkunde Gera dank moderner Technik in neuem Licht. Durch den Verein Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde konnte die Beleuchtung im Ausstellungsraum im Rahmen einer Investition in H\u00f6he von etwa 3200 Euro zweckm\u00e4\u00dfig und energieeffizient umgebaut werden. Auch \u201e\u00e4u\u00dferlich gab es Ver\u00e4nderungen, denn am Eingangsportal des Museums f\u00fcr Naturkunde wurden im Oktober 2019 einige Umbauten wegen sichtbaren Verwitterungserscheinungen durchgef\u00fchrt. Die bildhauerischen Erg\u00e4nzungen aus M\u00f6rtel l\u00f6sten sich bereits teilweise ab und zahlreiche Risse mussten geschlossen werden. Insgesamt standen f\u00fcr das Projekt 22&#8217;451,37 Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>In zahlreichen Wechselausstellungen widmete sich das Museum diversen regionalen und globalen naturkundlichen Themen. Seit Jahresbeginn bis September 2019 pr\u00e4sentierte eine Kabinettausstellung den Diabas-Steinbruch D\u00f6rtendorf, eine Erloschene Mineralfundstelle in Ostth\u00fcringen. Insbesondere in den sp\u00e4ten 1990er Jahren gelangen im damals noch in Betrieb stehenden Steinbruch beachtliche Mineralfunde, vor allem formenreiche Quarzkristalle bis hin zur wasserklaren Quarz-Variet\u00e4t Bergkristall.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit August 2019 widmet sich die gro\u00dfe Jahresausstellung des Museums dem Motto \u201eIch leb\u2018 nicht gern allein \u2013 tierisch sozial\u201c. Dieses Projekt m\u00f6chte einen \u00dcberblick \u00fcber die verschiedenen Weisen des Zusammenlebens von Tieren liefern. Sieben thematische Schwerpunkte bringen dem Besucher die Mannigfaltigkeit und Faszination tierischen Sozialverhaltens nahe, erkl\u00e4ren anschaulich aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Ethologie (Verhaltensbiologie) und schlie\u00dfen mit einem Exkurs in das komplizierte Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnis ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem r\u00fcckte das Museum in einer weiteren Ausstellung seit Oktober 2019 das 200-j\u00e4hrige Fall-Jubil\u00e4um des Pohlitzer Meteoriten in den Mittelpunkt des Interesses. Dieser fiel am 13. Oktober 1819 gegen 8 Uhr im dichten Nebel auf das Feld des Gutsbesitzers Johann Gottlieb Rothe zwischen Pohlitz (Bad K\u00f6stritz) und Langenberg (Gera) im Gebiet beim heutigen Chemiewerk Bad K\u00f6stritz. Sechs der weltweit verteilten Teilst\u00fccke des Pohlitzer Meteoriten konnten im Rahmen dieser Schau zusammengetragen werden. Dar\u00fcber hinaus zeigt die Ausstellung einen allgemeinen Querschnitt aus der faszinierenden Welt der Meteorite. Neben weiteren Stein-Meteoriten sind auch Metall-Meteoriten wie z. B. aus dem Gibeon-Streufeld in Namibia und aus dem Odessa-Meteor-Krater in Texas\/USA zu sehen. Besonders beeindruckend sind zudem Stein-Eisen-Meteorite (Pallasite) aus Russland und Wei\u00dfrussland. Auch bei der Geraer Museumsnacht 2019 stand das Thema das Pohlitzer Meteoriten in Form eines pyrotechnischen Spektakels, das den Meteoritenfall nachempfunden hat, im Fokus.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum zweiten Mal war das Museum f\u00fcr Naturkunde Gera Partner bei der Verleihung des Karl-von-Frisch-Preises am 31. August 2019. Der Karl-von-Frisch-Preis wird j\u00e4hrlich vom Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin Deutschland (VBIO) an Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der Abiturjahrg\u00e4nge mit besonders guten Leistungen vergeben. Die Preistr\u00e4ger besuchten mit ihren Familien und Freunden nach Erhalt des Preises nat\u00fcrlich ausgiebig das Museum.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch als Partner und Leihgeber f\u00fcr Projekte und Ausstellungen anderer Einrichtungen war das Museum f\u00fcr Naturkunde Gera 2019 pr\u00e4sent. An der Sonderausstellung \u201eAenne Biermann \u2013 Vertrautheit mit den Dingen\u201c in der Stiftung Ann und J\u00fcrgen Wilde in M\u00fcnchen beteiligte sich das Museum f\u00fcr Naturkunde als Leihgeber mit zwei sehr seltenen Publikationen des Geraer Heimatforschers Rudolf Hundt (1889 &#8211; 1961), die erste Aufnahmen von Aenne Biermann enthalten. Hingegen wurden f\u00fcr die Sonderausstellung \u201eSteinreich \u2014 Goldsch\u00e4tze der geologischen Sammlung\u201c im Th\u00fcringer Landesmuseum Heidecksburg in Rudolstadt vier hochwertige Goldminerale leihweise zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Sicherheit wird es im Jahr 2020 genauso abwechslungsreich und vielf\u00e4ltig im Museum f\u00fcr Naturkunde Gera werden. Das Thema der gro\u00dfen Jahresausstellung werden Gifte in der Natur sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kunstsammlung Gera \u2014 Das Jahr f\u00fcr die Orangerie und Otto Dix Haus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kunstsammlung Gera beteiligte sich an den landesweiten Aktivit\u00e4ten im \u201eTh\u00fcringer Bauhaus-Jahr 2019\u201c mit einem komplexen Ausstellungs- und Katalogprojekt, in dessen Zentrum das Schaffen des 1991 in Gera verstorbenen Bauhausk\u00fcnstlers Kurt Schmidt (1901-1991) stand. Dem Kunstmuseum seiner Wahlheimat Gera vertraute der K\u00fcnstler noch zu Lebzeiten seinen k\u00fcnstlerischen Nachlass an. Das war ein Grund, sich dem Werk von Kurt Schmidt immer wieder unter neuen Aspekten zu widmen und sein Schaffen ins \u00f6ffentliche Licht zu r\u00fccken. Die Ausstellung \u201eIntermediale Experimente\u201c ist noch bis zum 10. Juni 2020 zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Sonderausstellung in der Kunstsammlung Gera ist seit 6. Dezember 2019 in der Orangerie als H\u00f6hepunkt er\u00f6ffnet worden. \u201eKurt G\u00fcnther \u2014 Zwischen Dur und Moll. Werke des Meisters der Neuen Sachlichkeit aus dem Bestand der Kunstsammlung Gera\u201c kann bis zum 8. M\u00e4rz 2020 besucht werden. Der 1893 in Gera geborene Kurt G\u00fcnther ist neben Otto Dix der bedeutendste Vertreter des sozialkritischen Realismus und der Neuen Sachlichkeit in Th\u00fcringen. Seine Arbeiten changieren \u201ezwischen Dur und Moll, Taghelle und N\u00e4chtlichkeit, zwischen Unsch uld und Raffinement, Grauen und Bewunderung\u201c, so der zeitgen\u00f6ssische Kunstkritiker Franz Roh 1928. Die Kunstsammlung Gera hat es sich zum Ziel gesetzt, Kurt G\u00fcnthers Werk zu w\u00fcrdigen und dazu beizutragen, dass es dem ihm angemessenen Platz in der Kunstgeschichte zugewiesen bekommt. Mit dieser Ausstellung werden 110 Exponate \u2014 20 Gem\u00e4lde, 70 Aquarelle, Zeichnungen und 20 Druckgrafiken \u2014 aus dem eigenen umfangreichen Sammlungsbestand, erg\u00e4nzt durch ausgew\u00e4hlte private Leihgaben aus dem Nachlass des K\u00fcnstlers pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im neuen Jahr werden zwei besondere Ausstellungen pr\u00e4sentiert. Die Kunstsammlung Gera will mit der Ausstellung \u201eMagische Realisten aus den Niederlanden\u201c jene k\u00fcnstlerische Tendenz des westlichen Nachbarn vorstellen und w\u00fcrdigen, die als Reaktion und Parallelstr\u00f6mung zur deutschen \u201eNeuen Sachlichkeit\u201c in der ersten Jahrhunderth\u00e4lfte entstand und f\u00fcr die sich der kunsthistorische Begriff \u201eMagische Realisten\u201c herauskristallisiert hat. Der Ausstellungszeitraum ist geplant vom 23. M\u00e4rz bis 21. Juni 2020. In der zweiten Jahresh\u00e4lfte wird ein Blick auf die Klassische Modern geworfen. \u201eAus dem Verborgenem. Werke der Klassischen Moderne aus Privatbesitz\u201c zeigt vom 10. Juli bis 11. Oktober 2020 Gem\u00e4lde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken. Werke unter anderem von Arestide Maillol, August Renoir, Lovis Corinth, Ernst Barlach, Karl Schmidt-Rottluff, Oskar Kokoschka, Paul Klee, Lyonel Feininger, Karl Hofer, Otto Dix und vielen weiteren werden dort vereint sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Otto-Dix-Haus Gera konnte dieses Jahr wieder bedeutende internationale Ausstellungsprojekte mit wichtigen Leihgaben aus der eigenen Dix-Sammlung unterst\u00fctzen. Die von Otto Dix 1934 geschaffene Landschaft \u201eWinter in Randegg\u201c und die 1941 entstandenen \u201eSchlittschuhl\u00e4ufer auf dem Bodensee\u201c wurden in Belgien im Kasteel van Gaasbeek in der Ausstellung \u201eFeast of Fools. Bruegel Rediscovered\u201d \u2014 \u201eDas Narrenfest. Bruegel wiederentdeckt\u201c gezeigt. Ebenso waren Dix-Werke in Innsbruck im Tiroler Landesmuseum zu sehen. Neben dem Werk \u201eSamenfichte auf der Hammelburg\u201c (1913) war die Dauerleihgabe der Sparkasse Gera-Greiz in der Kunstsammlung \u201eHolzschlag auf dem Weinberg II\u201c (um 1913) vertreten. Die Ausstellung \u201eAlbin Egger-Lienz und Otto Dix. Bildwelten zwischen den Kriegen\u201c zeigte Bilder der beiden K\u00fcnstler, die zu den eindrucksvollsten Auseinandersetzungen mit dem Ersten Weltkrieg und dessen Folgen z\u00e4hlen. Die Schau war die bisher umfangreichste Pr\u00e4sentation von Dix Werken zwischen 1910 und 1930 in \u00d6sterreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Jan Dix wurde als j\u00fcngster Sohn des Malers Otto Dix und seiner Frau Martha 1928 in Dresden geboren. Das Otto-Dix-Haus zeigt noch bis zum 26. Januar eine kleine Auswahl seiner Werke aus mehreren Jahrzehnten. Zu sehen sind Schmuckgestaltungen, Silberarbeiten und Kleinplastiken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gro\u00dfe Besucherresonanz f\u00fcr das Museum f\u00fcr Angewandte Kunst im Bauhausjahr 2019<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bauhausjahr 2019 hat zu einer gro\u00dfen Besucherresonanz im Museum f\u00fcr Angewandte Kunst gef\u00fchrt. Die Sonderausstellung \u201eAktuelles Design aus Th\u00fcringen im Bauhausjahr\u201c ist ein Projekt des F\u00f6rdervereines \u201eFreunde des Ferberschen Hauses\u201c e. V. in Kooperation mit dem Museum f\u00fcr Angewandte Kunst. Exponate aus den Sammlungen werden den aktuellen Designentwicklungen in Th\u00fcringen gegen\u00fcbergestellt. Nicht nur f\u00fcr absolute Bauhaus-Freunde lohnte sich ein Besuch in jedem Fall. Erg\u00e4nzend dazu wurde bis zum 22. September 2019 die Ausstellung \u201eBauten der Moderne in Gera. Thilo Schoder und Kollegen\u201c pr\u00e4sentiert. Leben  und Werk der Architekten, die neben Thilo Schoder das Bild des neuen Bauens in Gera pr\u00e4gten, standen hier im Mittelpunkt der Darstellungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Museum f\u00fcr Angewandte Kunst unterst\u00fctzte im Bauhausjahr viele weitere Projekte in anderen Museen und Institutionen durch Leihgaben. Zu diesen z\u00e4hlten unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Museum Boiymans van Beuningen: \u201eNederland, Bauhaus \u2013 Pioneers of a new world\u201c<\/li><li>Kunstverein \u201cTalstra\u00dfe\u201d e. V. Halle: \u201eWir machen nach Halle. Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks\u201c<\/li><li>Institut Mathildenh\u00f6he Darmstadt: K\u00fcnstlerhaus. Meisterhaus. Meisterbau<\/li><li>Bayrische Staatsgem\u00e4ldesammlung Neue Pinakothek: \u201eAenne Biermann. Vertrautheit mit den Dingen\u201c<\/li><li>Folkwang-Museum Essen: \u201eAenne Biermann. Vertrautheit mit den Dingen\u201c<\/li><li>Kunsthalle T\u00fcbingen: \u201eTanz. Max Pechstein: B\u00fchne, Parkett, Manege\u201c<\/li><li>Keramikmuseum B\u00fcrgel: Unterst\u00fctzung Ausstellung in der ehemaligen Keramikwerkstatt des Bauhauses in Dornburg mit Fotografien<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Erfreulich ist die Entwicklung der Besucherzahlen in diesem Jahr. So werden bis zum Jahresende 2019, unter Ber\u00fccksichtigung der Besucherzahlen zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt, in den st\u00e4dtischen Museen ca. 55&#8217;000 Besucher gez\u00e4hlt werden k\u00f6nnen. 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