In diesem Jahr kommt es am Himmel wieder zu interessanten Konstellationen. Bereits am 3. Januar 2026 um 18.16 Uhr erreichte die Erde ihren sonnennächsten Punkt. Ihre Entfernung zu dem Stern im Zentrum ihrer Umlaufbahn betrug nur rund 147 Millionen Kilometer.
Am 8., 9. und 10. Juni kommen Jupiter und Venus aus Erdperspektive einander sehr nah. Zu sehen sind die beiden Planeten, wenn sie sich von 21.30 Uhr bis 23 Uhr MESZ zwischen Westen und Nordwesten auf den Horizont zubewegen. Dabei liegen sie im Bereich der Sternbilder Krebs und Zwillinge. Am 17. Juni wird die Venus kurz vor ihrem Untergang, etwa von 22.20 Uhr bis 23.30 Uhr, etwas vom zunehmenden Mond überdeckt.
Ein weiteres Planetentreffen gibt es im November, wenn Mars den Jupiter überholt. Besonders nah beieinander stehen sie zwischen dem 12. und 18. November. Dabei halten sie sich rechts vor dem Sternbild Löwe auf. Etwa um eine Stunde nach Mitternacht ist die Konstellation genau im Osten zu sehen, ungefähr 18 Grad über dem Horizont.
Astronomischer Höhepunkt ist die Sonnenfinsternis am 12. August um 20.11 Uhr mit einem Bedeckungsanteil von 90 %, der kurz vor dem Untergang erreicht wird. Die nächste partielle Kernschattenfinsternis des Mondes ist am 28. August um 6.14 Uhr.
Der Meteorstrom der Perseiden sorgt jedes Jahr etwa vom 17. Juli bis zum 24. August für einzelne Sternschnuppen, mit Höhepunkt in den Nächten um den 12. bis 13. August. Auch die gegen Ende Dezember in Erscheinung tretenden Geminiden sind relativ stark.
Im Jahr 2026 können mit dem Fernglas oder einem kleinen Teleskop auch mehrere Kometen beobachtet werden. „24P/Schaumasse“ erreichte seine größte Erdnähe am 4. Januar 2026. Das Perihel ist um den 8. Januar. „C/2024 E1“ (Wierzchos) könnte Mitte/Ende Februar flach am Morgenhimmel der Nordhalbkugel sichtbar sein. Ende April/Anfang Mai ist der langperiodische Komet „C/2025 R3“ möglicherweise mit bloßem Auge in der Dämmerung erkennbar. Von Anfang Juli bis Ende August 2026 erscheint „10P/Tempel 2“ am Abendhimmel.

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