Nach dem tragischen Tod eines Kindes an der Johannes-R.-Becher-Straße hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abgeschlossen. Es wurde kein Verfahren gegen den Fahrer eingeleitet. Dennoch bleibt der Verlust des Kindes eine zutiefst bedauerliche Tragödie, die die Stadt Gera zum Anlass nimmt, weiterhin aktiv an der Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesem sensiblen Bereich zu arbeiten.
Die Stadt Gera setzt auf die nachhaltige Erhöhung der Sicherheit durch die Beibehaltung und Verstärkung der bestehenden Maßnahmen. Insbesondere bleibt die Einführung und der Erhalt der Tempo-30-Zone in der Johannes-R.-Becher-Straße bestehen. Die niedrige Geschwindigkeitsbegrenzung ist eine zentrale Maßnahme, um die Sicherheit aller Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen, vor allem vor dem Hintergrund der hohen Fußgängerfrequenz infolge der Nahversorger, des Action-Marktes sowie der engen Parkraumverhältnisse in der Straße und im Wohngebiet.
Um die Sicherheit weiter zu verbessern, sind witterungsbedingt im Frühjahr konkrete bauliche Maßnahmen geplant: Dazu gehört das Einlassen der bestehenden 30er-Schilder in den Boden, um die Geschwindigkeitsbegrenzung dauerhaft zu etablieren. Zudem wird auf Höhe des Action-Marktes eine kleine Fußgängerinsel bzw. eine Querung eingerichtet, um das sichere Überqueren für Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich zu erleichtern.
Geras Bürgermeister Thomas Lenk erläutert:
„Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und setzen alles daran, die Sicherheit in diesem sensiblen Bereich nachhaltig zu erhöhen. Unser Ziel ist es, ähnliche Tragödien künftig zu verhindern und das Vertrauen der Anwohnerinnen und Anwohner in eine sichere Umgebung zu stärken.“
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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