DEUTSCHLAND UND DIE EU IN EINER MISSLICHEN LAGE

Im Konflikt um Grönland droht US-Präsident Donald Trump mit Zöllen. Betroffen sind Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, die Niederlande, Finnland, Großbritannien und Deutschland. Auf seiner Mitteilungsplattform „Truth Social“ schrieb er:

Wir haben Dänemark und alle Länder der Europäischen Union sowie andere Länder viele Jahre lang subventioniert, indem wir ihnen keine Zölle oder andere Formen der Vergütung berechnet haben. Jetzt, nach Jahrhunderten, ist es an der Zeit, dass Dänemark etwas zurückgibt – der Weltfrieden steht auf dem Spiel! China und Russland wollen Grönland, und Dänemark kann nichts dagegen tun. Derzeit verfügen sie über zwei Hundeschlitten zu ihrem Schutz, von denen einer kürzlich hinzugekommen ist. Nur die Vereinigten Staaten von Amerika unter PRÄSIDENT DONALD J. TRUMP können in diesem Spiel mitspielen, und das sogar sehr erfolgreich! Niemand wird dieses heilige Stück Land antasten, zumal die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten und der ganzen Welt auf dem Spiel steht. Zu allem Überfluss sind Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Finnland zu unbekannten Zwecken nach Grönland gereist. Dies ist eine sehr gefährliche Situation für die Sicherheit und das Überleben unseres Planeten. Diese Länder, die dieses sehr gefährliche Spiel spielen, haben ein Risiko eingegangen, das nicht tragbar oder nachhaltig ist. Daher ist es zum Schutz des Weltfriedens und der globalen Sicherheit unerlässlich, dass strenge Maßnahmen ergriffen werden, damit diese potenziell gefährliche Situation schnell und ohne Frage beendet wird. Ab dem 1. Februar 2026 wird allen oben genannten Ländern (Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Niederlande und Finnland) ein Zollsatz von 10 % auf alle Waren auferlegt, die in die Vereinigten Staaten von Amerika versandt werden. Am 1. Juni 2026 wird der Zollsatz auf 25 % erhöht. Dieser Zollsatz wird so lange fällig und zahlbar sein, bis eine Vereinbarung über den vollständigen und umfassenden Kauf Grönlands erzielt wird. Die Vereinigten Staaten versuchen seit über 150 Jahren, diese Transaktion zu realisieren. Viele Präsidenten haben es aus guten Gründen versucht, aber Dänemark hat dies stets abgelehnt. Aufgrund des Goldenen Domes und moderner Waffensysteme, sowohl offensiver als auch defensiver Art, ist die Notwendigkeit einer AKQUISITION nun besonders wichtig. Derzeit werden Hunderte von Milliarden Dollar für Sicherheitsprogramme im Zusammenhang mit „The Dome“ ausgegeben, darunter auch für den möglichen Schutz Kanadas, und dieses sehr brillante, aber hochkomplexe System kann aufgrund von Winkeln, Maßen und Grenzen nur dann sein maximales Potenzial und seine maximale Effizienz entfalten, wenn dieses Land darin einbezogen wird. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind sofort zu Verhandlungen mit Dänemark und/oder jedem dieser Länder bereit, die so viel riskiert haben, trotz allem, was wir für sie getan haben, einschließlich maximalen Schutzes, über so viele Jahrzehnte hinweg. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!

Deutschland ist derzeit umso mehr auf die Exporte in die USA angewiesen, weil die Nachfrage aus China sinkt. Bundeskanzler Friedrich Merz hofft indessen darauf, dass es gelingt, „in der längeren Perspektive mit Russland wieder einen Ausgleich zu finden, wenn Frieden herrscht, wenn Freiheit gewährleistet ist“.

Als Reaktion auf Trumps Androhung soll die geplante zollfreie Einfuhr von Produkten aus den USA in den europäischen Binnenmarkt nicht stattfinden; eine hierzu im Europäischen Parlament verabschiedete Zolleinigung wird nicht umgesetzt. Die bis zum 6. Februar 2026 ausgesetzten Zölle auf Importe aus den USA könnten wieder in Kraft treten. Zudem wurde ein „europäischer Instrumentenkasten“ erwähnt, mit dem man auf „wirtschaftliche Erpressung“ reagieren könne.

Ein Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen kann weitere Folgen nach sich ziehen, da die EU von Gas und Waffen aus den USA abhängig ist. Die Angst davor könnte die devoten Textnachrichten von Emmanuel Macron und Mark Rutte an Trump erklären, die durch Veröffentlichungen auf „Truth Social“ bekannt wurden. Macron offenbarte darin auch, dass er sich Trumps Anspruch auf Grönland nicht erklären kann. Deutschland hat seine nach Grönland entsandten Soldaten unmittelbar nach der Androhung der Zölle zurückgerufen.

Währenddessen wird aus dem US-Kapitalmarkt Geld in hoher Größenordnung abgezogen. Es ist ein Transfer in Gold, Silber und andere Rohstoffe zu beobachten. In Finanzmarkt-Kreisen wird vermutet, die Trump-Administration wolle in Grönland eine Sonderwirtschaftszone errichten, in der sich die Unternehmen des „Silicon Valley“ auslassen können. Diese würden für ihre geplanten KI-Projekte und Rechenzentren eine kalte Umgebung, große Energiemengen und seltene Erden benötigen. Grönland biete alle Voraussetzung und habe beträchtliche Erdöl- und Erdgasvorkommen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*