FAHRKARTENBETRUG UND KÖRPERVERLETZUNG IM HAUPTBAHNHOF ANGEZEIGT

Das sogenannte Thüringenticket gilt, wie es der Name vermuten lässt, eben nicht nur begrenzt für Fahrten im hiesigen Freistaat, sondern auch in Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Ein Trio nutze eine solche Fahrkarte am Abend des 3. Februar 2026, um mit einem Regionalzug von Leipzig nach Gera zu fahren. Die 32-jährige Frau und ihre 33- sowie 30-jährigen Begleiter zeigten bei der Fahrscheinkontrolle eine Bildschirmkopie der digitalen Fahrkarte. Das eingesetzte Zugpersonal hatte erhebliche Zweifel an der Echtheit und somit auch der Gültigkeit dieser Fahrtberechtigung. Beim Halt des Zuges in Gera wurde eine Streife der Bundespolizei hinzugezogen.

Eine technische Auslesung der Fahrkarte war nicht möglich. Auf Grund des Anfangsverdachts einer Betrugshandlung wurde gegen die Deutschen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Fahrt endete für das Trio am Hauptbahnhof in Gera.

Die 32-Jährige gab zudem an, dass sie zu einem früheren Zeitpunkt in dem genutzten Regionalzug durch einen unbekannten Mann geschlagen worden sei. Hierzu hat die Bundespolizei Daten erhoben. Der beschriebene Tatverdächtige konnte zu einem späteren Zeitpunkt durch die Beamten am Hauptbahnhof Gera ausfindig und namhaft gemacht werden. Gegen ihn wird nun ebenfalls ermittelt.

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