Mit dem 6. Philharmonischen Konzert unter dem Titel „La Mer! Klang der Wellen“ lädt das Theater Altenburg Gera zu einem stimmungsvollen Abend ein, der Werke des späten romantischen Repertoires und der französischen Musik des fin de siècle vereint. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Ruben Gazarian spielt das Philharmonische Orchester Altenburg Gera Werke von Johannes Brahms, Gabriel Fauré und Claude Debussy. Die Konzerte finden am 25. und 26. Februar 2026 im Konzertsaal Gera sowie am 27. Februar im Theaterzelt Altenburg statt, jeweils um 19.30 Uhr.
Das Konzert eröffnet mit Johannes Brahms’ Konzert für Violine, Violoncello und Orchester. Statt eines rein virtuosen Wettstreits ist dieses Doppelkonzert als intensiver Dialog angelegt, in dem Solostimmen und Orchester in engem Austausch stehen. Die Solopartien übernehmen Maximilian Hornung (Violoncello) und Sarah Christian (Violine), zwei hochkarätige Musikerpersönlichkeiten mit internationaler Ausstrahlung.
Maximilian Hornung zählt zu den führenden Cellisten seiner Generation und gilt als einer der bemerkenswertesten Interpreten auf der internationalen Konzertbühne. Er konzertiert regelmäßig als Solist mit renommierten Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Wiener Symphonikern und vielen anderen. Er ist zudem mehrfacher Preisträger, darunter Echo-Klassik‑Preise, und tritt bei internationalen Festivals und in wichtigsten Konzertsälen auf.
Sarah Christian gehört zu den herausragenden Violinistinnen ihrer Generation. Seit 2013 ist sie Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und gastiert regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin in ganz Europa, Asien und den USA. Sie war Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter beim ARD‑Musikwettbewerb. Neben ihrer Orchestertätigkeit leitet sie auch Projekte vom Konzertmeisterpult aus und ist als Künstlerin auf führenden Festivals zu hören.
Es folgt die Suite von Gabriel Fauré, die sich auf das symbolistische Drama von Maurice Maeterlinck bezieht und im Zentrum eine komplexe Beziehungskonstellation entfaltet, in der Liebe, Schuld und Schweigen eng verwoben sind. Schließlich erklingt Claude Debussys „La Mer“, ein Meisterwerk, das die Bewegungen, Farben und Stimmungen des Meeres auf eindringliche Weise hörbar macht — komponiert nicht am Meer, sondern aus innerer Erinnerung heraus.
Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie über die Webseite des Theaters erhältlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie über „https://theater-altenburg-gera.de/” erreichbar.
QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH

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