Die Stadt Gera findet individuelle Lösungen für die Mieter „Podium“, „Solino“ und die ADAC-Filiale im Schließzeitraum des Kultur- und Kongresszentrums und dankt für das Verständnis siwie die Kooperation während der geplanten Sicherheitsmaßnahmen.
Die Stadt Gera sowie die Verantwortlichen des Kultur- und Kongresszentrums brachten ihren Dank und Wertschätzung für die verständnisvolle Haltung der Mieter zur temporären Schließung des Hauses ab 9. März 2026 zum Ausdruck. Trotz der unumgänglichen Schließung des Hauses in den kommenden Wochen zeigten sich die Mieter in einem gemeinsamen Termin mit Vertretern des ausführenden Elektroinstallationsunternehmens sowie des beauftragten Planungsbüros äußerst kooperativ und unterstützen die notwendigen Maßnahmen zur Sicherheit und Modernisierung des Gebäudes.
Zudem wurden die Hintergründe, der Ablauf sowie die Sicherheitsaspekte der Arbeiten ausführlich erläutert. Die Maßnahmen sind wichtig, um die Sicherheit und den technischen Zustand des Hauses dauerhaft zu sichern. Die zweiwöchige Schließzeit ist notwendig geworden, um die Niederspannungsanlage, den Umbau der Transformatorenstation im Kuk nach umfassenden Installationsarbeiten in Betrieb zu nehmen. Die Inbetriebnahme im laufenden Betrieb ist aufgrund der Gefährdungsanalyse für Leib und Leben sowie der notwendigen kontrollierten Wiederinbetriebnahme der Brandschutz- und Sicherheitssysteme nicht möglich. Die vollständige Abschaltung des Gebäudes ist grundsätzlich unvermeidbar.
Allerdings wurde im Verlauf der vergangenen Tage eine Möglichkeit gefunden, die Gastronomieeinrichtungen Podium und Solino sowie die Filiale der ADAC-Geschäftsstelle in der Bachgasse für diesen Zeitraum durch eine alternative externe Stromzufuhr zu versorgen. Diese wird in Zusammenarbeit mit der Fachfirma Elektro Künzel errichtet. Der Rest des Gebäudes ist einer zentralen Stromversorgung zugeordnet. Für diese Bereiche gilt weiterhin die unumgängliche Schließung. Baudezernent Bertram Koch erklärt:
„Wir danken allen Mietern herzlich für ihr Verständnis und ihre Unterstützung während dieser notwendigen Maßnahme. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit der technischen Infrastruktur des Kuk haben oberste Priorität. Wir sind zuversichtlich, dass die Arbeiten zügig und erfolgreich durchgeführt werden, sodass wir den Betrieb in gewohnter Qualität bald wieder aufnehmen können. Die Wiederaufnahme des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens im Kuk ist unser gemeinsames Ziel, das wir mit aller Sorgfalt verfolgen.“
Der geplante Ablauf der Arbeiten 9.März 2026 bis 20. März 2026 stellt sich wie folgt dar:
- Außerbetriebnahme und Sicherung (Spannungsfreischaltung, Sicherung aller Systeme, Dokumentation)
- Installation
- Prüfung, Messung, Inbetriebnahme (Isolations-, Schleifen- und Schutzmaßnahmenprüfungen sowie abschließende Funktionstests)
Hintergrundinformationen
Am 3. Oktober 2022 kam es im Kultur- und Kongresszentrum zu einem Brand in der Niederspannungshauptverteilung (NSHV), der einen Totalausfall der elektrotechnischen Infrastruktur verursachte. Die entsprechenden Havarieberichte dokumentieren den Vorfall ausführlich. Nach diesem Ereignis wurden sofort Notfallmaßnahmen eingeleitet, der Rückbau der Altanlage und die Installation einer temporären Lösung. Die Laufzeit für diese Übergangslösung ist bereits länger, als ausgelegt. Temporäre Lösungen gewähren keine Stabilität im elektrischen System und gewährleisten nicht den Anschluss aller Bedarfe. Mehrere Ausschreibungen für die neue Anlage wurden seit 2023 durchgeführt, wobei im Jahr 2025 eine wirtschaftlich tragfähige Lösung beauftragt wurde. Mit hoher Kompetenz arbeite die DI – Elektro AG an der Umsetzung der technisch anspruchsvollen Aufgabe.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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