Die Geraer Bibliothek am Puschkinplatz war am Samstag, den 7. Februar 2026, zum vierten Male Austragungsort des Stadt- und Kreisausscheids im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für Schüler der sechsten Klassen. In dieser zweiten Runde trafen die Sieger der Schulentscheide in der Stadt Gera und im Umland aufeinander. Sieben Mädchen und drei Jungen stellten sich der Herausforderung. Als Zuhörer mitgebracht hatten sie Familie und Freunde. Jeweils ein unbekannter und ein selbstgewählter Text mussten vorgelesen werden. Eine Jury bewertete nach Punkten und ermittelte somit den besten Vorleser. In Gera siegte ein Schüler des Zabel-Gymnasiums. Er hatte sich eine Passage aus „Percy Jackson — Diebe im Olymp“ ausgesucht, einem Fantasy-Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Rick Riordan. Die Entscheidung fiel knapp, so die Jury. Nur einen Punkt Vorsprung hatte der Schüler zum Zweiten, dieser wiederum ebenfalls nur einen Punkt Abstand zum Dritten. Letztendlich entschied der Vortrag des unbekannten Textes, welcher alle Vorleser forderte, über den Sieg. Am Ende erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde und einen Buchpreis als Anerkennung für ihre Leistung. Der Vorlesewettbewerb geht nun in die nächste Runde. Im Mai werden die Landessieger ermittelt, im Juni dann im großen Finale der Bundessieger.
Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet. Der von Erich Kästner mitbegründete Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und gehört zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben. Deutschlandweit beteiligen sich rund 600’000 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen am größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerb Deutschlands.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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