DAS THEATER VOM 13. BIS 15. FEBRUAR 2026

Zu sehen sind der Tänzer Giovanni Cancemi und Tänzerin Aiste Stankeviciute in dem Ballett „Jeu de Cartes Pulcinella“. (Bild: Theater/Ronny Ristok, Theaterfotograf)

Vor der Spielzeitpause präsentiert das Theater am Wochenende in Gera einen außergewöhnlichen Ballett-Doppelabend. Im Puppentheater ist Pinocchios fantastische Reise zu erleben. Vom 16. bis 22. Februar legt das Theater eine kurze Winterpause ein. Während der Spielzeitpause bleiben die Theaterkassen in Altenburg und Gera geschlossen.

GERA

Ballettdoppelabend mit dem Thüringer Staatsballett
Mit einem außergewöhnlichen Ballett-Doppelabend widmet sich das Thüringer Staatsballett am Freitag, den 13. Februar, und am Samstag, den 14. Februar 2026, jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus Gera zwei Schlüsselwerken der Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts: „Jeu de Cartes“ und „Pulcinella“. Beide Ballette verbindet die Musik von Igor Strawinsky – und doch könnten sie in Ausdruck, Stil und Atmosphäre kaum unterschiedlicher sein.
In „Jeu de Cartes“, choreografiert von John Cranko, wird eine Pokerrunde zur tänzerischen Metapher: Die Spielkarten erwachen in Gestalt der Tänzerinnen und Tänzer zum Leben und entfalten ein ebenso virtuos-technisches wie humorvolles Bewegungsspiel. Die Choreografie, 1965 für das Stuttgarter Ballett geschaffen, gilt heute als selten gespieltes Juwel des klassischen Repertoires und ist nun erstmals in Gera zu erleben.
Einen spannenden Kontrast dazu bildet „Pulcinella“ in einer Neufassung von Arshak Ghalumyan. Ausgehend von Strawinskys farbenreicher Partitur verwebt die Inszenierung die historische Figur der Tänzerin Yvonne Georgi, die 1925/1926 die Tanzsparte in Gera begründete, mit der legendären Bühnenhandlung. Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich zu einer vielschichtigen Hommage an den Beginn der Geraer Balletttradition.

Pinocchios fantastische Reise begeistert
Die Begeisterung für die neue Inszenierung des Puppentheaterstücks „Pinocchio“ ist ungebrochen:Auch die Vorstellung am Samstag, den 14. Februar, um 15 Uhr im Puppentheater am Gustav-Hennig-Platz in Gera ist bereits ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage wird eine Warteliste geführt.

ALTENBURG

Frankenstein – ein Musicalerlebnis
Als Mary Shelley 1816 im Alter von nur neunzehn Jahren „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ schrieb, legte sie damit die Grundlage für den modernen Horror- und Science-Fiction-Roman. Zweihundert Jahre nach seiner Entstehung wirkt das Stück in Zeiten der Künstlichen Intelligenz aktueller denn je.
Mit „Frankenstein“ kommt jetzt eine der berühmtesten Geschichten der Weltliteratur in einer elektrisierenden Musicalfassung erstmals am Freitag, den 13. Februar, um 19.30 Uhr nach Altenburg ins Theaterzelt. Rockige Songs, berührende Balladen und dunkle Klangwelten machen Mary Shelleys Vision von der Grenze zwischen Leben und Tod zu einem intensiven Theatererlebnis voller Emotion und Gänsehaut. Im Anschluss an die Vorstellung lädt das Theater zur Premierenfeier ein. Am Samstag, den 14. Februar, findet 19.30 Uhr eine weitere Vorstellung statt. Eine Einführung in das Stück findet an beiden Tagen um 19 Uhr in der gleichen Spielstätte statt.

Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie über die Webseite des Theaters erhältlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie über „https://theater-altenburg-gera.de/” erreichbar.

QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH

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