KATJA KEWERITSCH LIEST IN DER GERAER BIBLIOTHEK

Die Ethnologin und Journalistin stellt „Alice und das Blau des Wassers“ vor, einen bewegenden Roman über Neuanfang, Selbstbefreiung und die heilende Kraft der Natur. (Einband: Heyne-Verlag; Bild: Katja Keweritsch; Bildrechte: Uwe Dahlmann)

Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, 19.30 Uhr, liest Katja Keweritsch in der Geraer Bibliothek am Puschkinplatz aus ihrem Roman „Alice und das Blau des Wassers“. Die Ethnologin und Journalistin schreibt seit ihrer Kindheit. Auf ihrer Webseite ist zu lesen: „Ich schreibe, seit ich es kann. Anfangs Ein-Satz-Geschichten über Tiere (Der Eläfant ist gros.), inzwischen Mehr-Satz-Romane über Menschen.“ Vier Bücher hat sie bisher veröffentlicht. Ihre Romane „Die wundersame Reise der Bienen“ und „Agnes geht“ begeisterten zahlreiche Leserinnen und Leser. Zuletzt erschien im September 2025 „Das Flüstern der Marsch“. In „Alice und das Blau des Wassers“ widmet sie sich intensiv der Frage, wie wichtig es ist, den eigenen Wünschen treu zu bleiben.

Der Roman erzählt die Geschichte von Alice, die an ihrem 27. Hochzeitstag von ihrem Mann verlassen wird und plötzlich vor einem Neuanfang steht — allein, ohne Job und ohne klare Vorstellung davon, wie es weitergehen soll. Um Abstand zu gewinnen, entscheidet sie sich spontan für einen Haustausch und reist nach Guernsey, die zweitgrößte Kanalinsel. Dort, fernab ihres Alltags in Hamburg, beginnt Alice, herauszufinden, wer sie jenseits von Rollenbildern, Verpflichtungen und Erwartungen wirklich ist. Auf der Insel wagt sie sprichwörtlich den Sprung ins kalte Wasser: Sie entdeckt das Freischwimmen im offenen Meer, findet neue Freunde und stößt auf die vergrabenen Wünsche und Träume, die sie über viele Jahre aus den Augen verloren hatte. Der Roman erzählt berührend und kraftvoll von Neubeginn, Selbstbefreiung, weiblichem Empowerment und der heilenden Kraft der Natur.

Katja Keweritsch wuchs in einem friesischen Dorf auf. Ihr Weg führte sie früh in die Welt: Studienjahre in Köln, Hamburg und Los Angeles sowie Aufenthalte in Mumbai und auf Sansibar prägten ihren Schreibstil. Heute lebt sie mit ihrer Familie an der Elbe.

Eintrittskarten für die Lesung sind in der Bibliothek erhältlich. Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit dem Bibliotheksförderverein Buch und Leser.

QUELLE: STADTVERWALTUNG

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