Vor über 60 Jahren, am 23. September 1965, wurde in Gera unter dem Namen „Keller 68“ eine Kultureinrichtung eröffnet, die bald über die Grenzen der Stadt hinaus Bekanntheit erlangen sollte. Sogar Mary Tucholsky (1898-1987), die zweite Ehefrau des Schriftstellers Kurt Tucholsky (1890-1935), übersandte aufgrund der inhaltlichen Berührungspunkte zum Werk ihres einstigen Ehemannes schriftlich ihre Glückwünsche zur Eröffnung der Kulturstätte.
Eingerichtet in einem ehemaligen Motorradschuppen des damaligen „Ledigenheimes“ in der damaligen Juri-Alexejewitsch-Gagarin-Straße 68, avancierte die Kleinkunstbühne, welche in der Presseberichterstattung auch als Literaturklub oder Kabarett bezeichnet wurde, zu einem begehrten Publikumsmagnet in Gera.
Interessante Aspekte aus der Geschichte des „Keller 68“ können in der am 16. Februar 2026 erschienenen Ausgabe der „Nachrichten aus dem Stadtarchiv Gera“ nachgelesen werden. Für Interessierte an kuriosen und manchmal auch unbekannten Episoden aus der Geraer Stadtgeschichte besteht überdies auch 2026 weiterhin die Möglichkeit, den kostenfrei quartalsweise erscheinenden Informationsbrief „Nachrichten aus dem Stadtarchiv Gera“ zu abonnieren. Sämtliche bereits erschienen Ausgaben stehen auf der städtischen Webseite zum Abrufen und Herunterladen bereit.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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