Mit einer gemeinsamen Veranstaltung setzen das Präventionswerk Sabaki und der GVB ein deutliches Zeichen für gelebten Kinderschutz im öffentlichen Raum. Auf dem Betriebshof kamen Vertreter aus Politik, Verwaltung, Bildung sowie aus Sicherheits-und Präventionsstrukturen zusammen, um Bilanz zu ziehen und Perspektiven für die Weiterentwicklung der Initiative aufzuzeigen. „Safepoint macht Kinderschutz im Alltag sichtbar und erreichbar“, sagte Bildungsminister Christian Tischner.
Insgesamt 70 Busse und Straßenbahnfahrzeuge des GVB sind als „Safepoint“ gekennzeichnet. Kinder, die sich im öffentlichen Raum, ob in Fahrzeugen, an Haltestellen oder auf der Straße, von Erwachsenen oder Jugendlichen verfolgt, bedrängt oder bedroht fühlen, finden hier eine niedrigschwellige und verlässliche Anlaufstelle. Die Fahrer des GVB werden regelmäßig im Umgang mit Konflikt- und Gefahrensituationen geschult. In akuten Fällen ist die Polizei schnell vor Ort. Als „Safepoint“ gekennzeichnete Anlaufstellen für Kinder gibt es auch an vielen anderen Orten, zum Beispiel in beteiligte Unternehmen, städtischen Einrichtungen wie dem Rathaus oder dem Service Generationen.
Seit 2008 ist das Präventionswerk Sabaki bundesweit aktiv und stärkt Vor- und Grundschulkinder in Präventionskursen in ihrer Selbstbehauptung und Handlungssicherheit. Die Kooperation mit dem GVB besteht seit 2009 und bildet einen zentralen Baustein des Schutznetzwerks Sabaki in Gera.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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