NEUGESTALTUNG DES GRÜNSTREIFENS IN DER BÖTTCHERGASSE

Die Stadt Gera hat einen wichtigen Schritt zur Aufwertung ihres Innenstadtbildes getan. Im Rahmen einer nachhaltigen und kosteneffizienten Maßnahme wurde der Grünstreifen in der Böttchergasse zwischen Kornmarkt und Greizer Straße saniert. Ziel war es, den alten, überwucherten Grünbereich wieder sichtbar und lebendig zu gestalten, um eine angenehmere Atmosphäre für Anwohner und Besucher zu schaffen.

Bereits im Mai 2025 wurde im ersten Bauabschnitt der obere Teil der Grünanlage erneuert. Aktuell erfolgt im zweiten Bauabschnitt die Sanierung des unteren Bereichs. Dabei haben Fachleute aus der Abteilung Stadtgrün die Beete neugestaltet, die Einfassungen saniert und den Boden für eine vielfältige, insektenfreundliche Bepflanzung vorbereitet. Die schweren Steinelemente aus DDR-Zeiten, die die Beete umgaben, wurden behutsam gerichtet und teilweise neu gesetzt, um den ursprünglichen Charakter zu bewahren. Die umfangreiche Bepflanzung umfasst zahlreiche Stauden und Ziersträucher, darunter Immergrün, Spindelstrauch, Ysander, Zierquitte, Weigelie und japanisches Schattenglöckchen.

„Mit großem Engagement und fachlicher Kompetenz haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier mit vergleichsweise einfachen Mitteln eine sichtbare Aufwertung geschaffen“, erklärt Alexander Fröhlich, Abteilungsleiter des Bereiches Grünpflege und betont:

„Besonders hervorzuheben ist die sorgfältige Auswahl einer vielfältigen und insektenfreundlichen Bepflanzung, die den anspruchsvollen Standortbedingungen gerecht wird. Mein ausdrücklicher Dank gilt dem Team des Amts für Stadtgrün für diese gelungene gärtnerische Leistung.“

Die neuen Pflanzen, darunter auch rund 2000 Zwiebeln der Breitblättrigen Traubenhyazinthe, werden in den kommenden Wochen in die Erde gesetzt, um die Beete im Frühling und Sommer zum Blühen zu bringen. Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf zirka 5000 Euro, vor allem für die Pflanzen und die Arbeiten der Stadtgärtner. Für die Pflege und Instandhaltung der Grünfläche ist die Stadt ebenfalls verantwortlich. Die Maßnahme wurde bewusst mit einfachen, wirtschaftlichen Mitteln umgesetzt, um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Sichtachse zum „Ferberschen Haus“, die durch die Erneuerung der Bepflanzung wieder frei sichtbar wird. Zudem plant der Förderverein des Museums für Angewandte Kunst, eine Bank aufzustellen, um die Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen.

Die Stadt Gera denkt außerdem darüber nach, durch zusätzliche Bänke noch mehr Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Die neugestaltete Grünanlage lädt nun wieder zum Verweilen ein und bietet gerade im Sommer einen ruhigen, kühlen Rückzugsort.

QUELLE: STADTVERWALTUNG

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