Dienstagnacht kurz vor 21 Uhr ereilte den Inspektionsdienst Gera ein ungewöhnlicher Notruf. Eine mutmaßliche Kinderstimme teilte mit, gemeinsam mit der Schwester vom Vater geschlagen worden zu sein und dringend Hilfe zu benötigen. Nennen konnte der Anrufer nur den Namen der Schwester, jedoch nicht seinen Namen oder die Adresse. Nach ersten Ermittlungen konnte die Anschrift der Schwester herausgefunden werden. An der Wohnung angekommen, wurde keine Notsituation, aber eine stark irritierte Familie vorgefunden. Bei dem abgesetzten Notruf handelte es sich somit um eine Täuschung. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Missbrauch von Notrufen sowie Vortäuschen einer Straftat ein. Wie der Anrufer an die Daten der Schwester gekommen war, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

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