Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft hat ihre Mitglieder zum Streik für höhere Tariflöhne aufgerufen. Betroffen sind jene Verkehrsunternehmen in Thüringen, die den Tarifvertrag „Nahverkehr“ anwenden, erklärt der Geraer Verkehrsbetrieb auf seiner Webseite. Der für Montag angekündigte Warnstreik wird sich somit auch in Gera bemerkbar machen. Die Gewerkschaft hat angekündigt, am Montag, den 2. Februar 2026, von Dienstbeginn um 3 Uhr bis Dienstende um 4 Uhr am darauffolgenden Dienstag das gesamte Liniennetz des GVB zu bestreiken. Damit wird der Verkehr auf den GVB-Linien völlig zum Erliegen kommen.
Zum Dienstbeginn am 3. Februar 2926 kann es aufgrund des Streiks auf einzelnen Linien noch zu Verzögerungen kommen. Der Verkehrsbetrieb verspricht, für eine schnelle Rückkehr zum regulären Linienverkehr zu sorgen.
Deutschlandweit werden rund 150 Verkehrsunternehmen bestreikt. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten deutlich bessere Arbeitsbedingungen im kommunalen ÖPNV. Vorrangig genannt wird die Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten, eine Verlängerung der Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für die Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt, schreibt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft in ihrer Mitteilung vom 30. Januar 2026.

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