SCHWIERIGE WIRTSCHAFTLICHE BEZIEHUNGEN ZU CHINA

Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU, ist mit einer Delegation von 30 Wirtschaftsvertretern nach China gereist, um zwei Tage lang über die wirtschaftlichen Beziehungen zu sprechen. Deutsche Unternehmen benötigen Zugang zu China, doch dieser wurde zuletzt erschwert. Beklagt werden Ausfuhrbeschränkungen, chinesische Überkapazitäten und Zugangsrestriktionen. Die Volksrepublik sättigt die Märkte mit Billigprodukten, wodurch deutsche Unternehmen das Nachsehen haben.

Der Bundeskanzler soll durch die Verknüpfung verschiedener Interessen eine für beide Seiten vorteilhafte Vereinbarung vorschlagen. Aufgrund der unterschiedlichen Systeme und des Konkurrenzdrucks sind diese jedoch auf vielen Ebenen gegensätzlich. China schafft Abhängigkeiten, etwa mit seltenen Erden, um diese strategisch nutzen zu können; der Bundeskanzler will sie reduzieren. Die Volksrepublik setzt mittelfristig auf schwieriger werdende Beziehungen zwischen der EU und den USA und arbeitet auch hier an Strategien.

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