Die Flughäfen Paris Orly und Warschau-Okęcie (Chopin Airport) haben eine direkte Verbindung nach Gera! Nicht per Rollbahn, sondern durch die Kameralinse: Beiden diente das Kultur- und Kongresszentrum als Filmdouble.
„Die Stille nach dem Schuss“, „Sam – ein Sachse“ und „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ haben etwas gemeinsam – für alle wurde in Gera gedreht. Die Ausstellung „Filmstar Gera“ lädt dazu ein, die Stadt als faszinierende Filmkulisse zu entdecken: authentisch, vielseitig und voller Geschichte. Ob im ehemaligen Kaufhaus Hermann Tietz, auf dem Dachboden des Rathauses, im Kultur- und Kongresszentrum oder in leerstehenden Industriehallen – Gera hat sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder als eindrucksvoller Drehort bewiesen. Regisseure schätzten das DDR-Flair der Plattenbauviertel ebenso wie die historischen Fassaden, versteckten Innenhöfe und markanten Gebäude und Straßenzüge.
Filme wie „Zwei zu eins“ mit Sandra Hüller und „Die Stasikomödie“ von Leander Haußmann zeigen: Gera ist ein echter Star im Hintergrund – und manchmal auch im Mittelpunkt. Die Ausstellung zeigt anhand von Filmausschnitten, Fotos, Originalrequisiten und spannenden Hintergrundinformationen, wie unterschiedlich Gera filmisch in Szene gesetzt wurde. Vom Mohrenplatz über die ehemalige SED-Bezirksleitung bis Lusan: Hier wird sichtbar, wie realer Stadtraum zur fiktionalen Welt wurde – und welche Geschichten sich dahinter verbergen. „Filmstar Gera“ ist eine Einladung, die Stadt mit neuen Augen zu sehen – als wandelbare Bühne für Kino und Fernsehen. Ein Muss für Filmfreunde, Heimatentdecker und alle, die sich für visuelle Stadtgeschichte interessieren. Die Sonderausstellung im Stadtmuseum wurde am 3. April 2026 eröffnet und kann bis zum 14. Februar 2027 besucht werden.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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