MOORBIRKEN IM GERAER STADTWALD GEPFLANZT

Der Kommunalwald besteht aus einem geschlossenen Hauptteil (Martinsgrund, 400 Hektar), der „Großen Cosse“ (100 Hektar), zwei Revierteilen bei Frankenthal (55 Hektar) und der „Tesse“ im Raum Kraftsdorf (20 Hektar). Weiterhin gehören dazu etwa 30 Streuobstflächen mit einer Größe von 0,1 bis zehn Hektar Holzbodenfläche. (Quelle: Stadtverwaltung)

Am 25. April war der internationale Tag des Baumes. In diesem Jahr wurde die Moorbirke (Betula pubescens) ausgewählt. Aus diesem Anlass wurden im Frühjahr 2023 auf einer Erstaufforstungsfläche 750 einjährige Moorbirken im Geraer Stadtwald durch eine Fachfirma gepflanzt. Derzeit finden im gesamten Geraer Stadtwald mehrere Erstaufforstungen statt, hier werden Baumarten wie Traubeneiche, Spitzahorn, Hainbuche, Winterlinde, Feldahorn und Weißtanne gepflanzt. Sogar im Stadtwald in Kraftsdorf werden auf sieben Hektar Erlen aufgeforstet. Auf allen Erstaufforstungsflächen standen in den vergangen Jahren Nadelbäume, die aufgrund vom Borkenkäfer und der starken Trockenheit in Größenordnungen abgestorben waren.

Die Moorbirke ist eine Pionierart und ist deshalb in der Lage, sich der Umgebung anzupassen und sich auf der angesiedelten Fläche gut zu entwickeln. Der Baum erreicht eine Höhe von zehn bis 30 Metern und kann bis zu 120 Jahre alt werden. Sie kommt in den gemäßigten Klimazonen von Europa vor und ihr Vorkommen reicht vom Flachland bis zur Waldgrenze. Die Moorbirke wächst in Moor- und Bruchwäldern, sowie auch im Gebirge.

QUELLE: STADTVERWALTUNG

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*