Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschloss am 22. April 2026 die Förderung der Sanierung der Radrennbahn in Höhe von 4,1 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. „Die Unterstützung des Bundes ermöglicht es uns, die Radrennbahn auf ein neues Niveau zu heben und wieder zu einem Ort internationaler Wettkämpfe und sportlicher Exzellenz zu machen“, erklärt Oberbürgermeister Kurt Dannenberg und hebt hervor:.
„In diesem Zusammenhang sprechen wir besonderen Dank der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Kaiser (SPD). Durch ihr unermüdliches Engagement in Berlin, hat sie in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung maßgeblich dazu beigetragen, dass diese wichtige Förderung möglich wurde. Für die Sanierung der Radrennbahn hat die Stadt Gera Jahrzehnte gekämpft.“
Die geplanten Sanierungsmaßnahmen sind vielfältig und zukunftsweisend: Sie umfassen die Errichtung einer neuen Fahrbahn aus Stahlbeton mit spezieller Beschichtung, den Bau wettkampfgerechter Bahninnen- und Außenbänder, moderne Bahnbeleuchtung, eine neue Beschallungsanlage sowie attraktive Aufenthaltsflächen im Bahninnenraum. Auch die Sitztribüne wird auf zirka 1400 Plätze erweitert und modernisiert. Ziel ist es, die Radrennbahn nicht nur wiederherzustellen, sondern sie zu einem internationalen Aushängeschild für den Radsport in Deutschland zu machen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, und die Entwurfsplanung, die bereits vorliegt und vom UCI geprüft wurde, schafft die Grundlage für die nächsten Schritte.
Die Radrennbahn in Debschwitz ist seit 1957 ein zentraler Ort für den Geraer Radsport und hat Olympia- und Profiathleten hervorgebracht. Mit der Sanierung wird diese Tradition fortgesetzt und gestärkt. Die Investition in die Radrennbahn ist ein klares Signal: Gera ist eine Sportstadt, die Gemeinschaft, Teilhabe und sportliche Exzellenz aktiv stärkt. Die Förderung der Radrennbahn ist dabei ein wichtiger Baustein, um den Stellenwert des Sports in der Stadt nachhaltig zu sichern.
Hintergrundinformation
Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ stellt in mehreren Projektaufrufen insgesamt eine Milliarde Euro für die Modernisierung und den Erhalt kommunaler Sportstätten bereit. Ziel ist es, den Sanierungsstau zu beseitigen, die Sportinfrastruktur zu verbessern und Gemeinschaftsräume zu stärken. Förderfähig sind diverse Maßnahmen, von energetischer Sanierung bis hin zu Sportanlagenmodernisierung – mit Förderhöhen zwischen 250’000 und acht Millionen Euro.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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