POLIZEIEINSÄTZE AM 1. MAI 2026

Anlässlich des Maifeiertages fanden gestern im gesamten Freistaat Thüringen zahlreiche Veranstaltungen und Versammlungen statt. Die Bandbreite reichte von Familienfesten bis hin zu Versammlungen des linken und rechten Spektrums.

Unter Führung der Landespolizeidirektion betreute die Thüringer Polizei am 1. Mai 2026 eine Vielzahl von Veranstaltungen und Versammlungen mit zirka 5700 Personen in ganz Thüringen. Einsatzschwerpunkte bildeten die Städte Erfurt und Gera.

In Gera fand eine Versammlung des politisch rechten Spektrums unter Teilnahme von etwa 200 Personen statt. An entsprechenden Gegenprotesten beteiligten sich in der Spitze bis zu 400 Menschen. Hierbei kam es im Zuge der Gegendemonstration zu einer kurzfristigen Sitzblockade, welche durch den Einsatz von unmittelbarem Zwang aufgelöst wurde. Ziel der Maßnahme war, dass alle Versammlungsteilnehmer ihr Versammlungsrecht wahrnehmen konnten.

Es wurden acht Straftaten und eine Ordnungswidrigkeit im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen festgestellt. Dabei ging es unter anderem um Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und das Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole.

Zur Bewältigung der polizeilichen Lage und zur Gewährleistung des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit im gesamten Freistaat waren zahlreiche Kräfte aus ganz Thüringen im Einsatz. Ein Kollege wurde bei dem Einsatz verletzt und war nicht mehr dienstfähig.

Zur Bewältigung der polizeilichen Lage und zur Gewährleistung des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit im gesamten Freistaat waren zahlreiche Kräfte aus ganz Thüringen im Einsatz. Ein Polizist wurde bei dem Einsatz verletzt und war nicht mehr dienstfähig.

Während der Einsatzmaßnahmen kam es vereinzelt zu Verkehrsbeeinträchtigungen, welche durch die Einsatzkräfte auf ein unvermeidbar notwendiges Maß beschränkt wurden.

Im Anschluss an die Einsatzlage in Gera haben Einsatzkräfte in Schmölln eine nicht angemeldete Anschlussveranstaltung des rechten Spektrums verhindert. 75 Personen wurden kontrolliert, einer Identitätsfeststellung unterzogen und entsprechende Platzverweise ausgesprochen.

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