FERIENFAHRKARTEN FÜR SCHÜLER ZUM HALBEN PREIS

Ab dem 26. Juni 2026 können Schüler mit Wohnsitz in Gera Ferienfahrkarten zum halben Preis erwerben.

Die Stadt Gera setzt ein deutliches Zeichen für Chancengerechtigkeit, soziale Teilhabe und Lebensqualität in der Stadt: In den Sommerferien 2026 wird das Pilotprojekt Ferien Mobil umgesetzt, das aufgrund eines Impulses der Fraktion Die Linke ins Leben gerufen wurde. Gefördert wird das Vorhaben durch Mittel des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ). Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen mit Hauptwohnsitz in Gera bis einschließlich des 20. Lebensjahres ein vergünstigtes Schüler-Ferienticket Thüringen 2026 des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT) und weiterer Thüringer Verkehrsunternehmen erhalten können und so die Mobilität und die Erreichbarkeit von Ferienfreizeitangeboten erhöht wird.

Das Schüler-Ferienticket Thüringen 2026 kostet in diesem Jahr regulär 32 Euro. Mit diesem ist es möglich, sich in den gesamten Sommerferien 2026 mobil in ganz Thüringen zu bewegen und Freizeitangebote zu nutzen. Durch das Projekt Ferien Mobil werden 50 % der Kosten übernommen. Zirka 9000 Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen mit Wohnsitz in Gera können von diesem Angebot profitieren. Die vergünstigte Ferienfahrkarte wird ab dem 26. Juni 2026 am Serviceschalter der GVB im Stadtservice Heinrichstraße 35 für berechtigte Schüler und Schülerinnen erhältlich sein.

Konkrete Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen sind zu finden unter „www.gera.de/ferienticket“.

Wer schon eine Fahrkarte vor dem 26. Juni für 32 Euro erworben hat, kann eine Erstattung der 16 Euro beantragen. Aus Sicht der Stadtverwaltung stellt Ferien Mobil einen Baustein zur Sozialstrategie der Stadt dar und schafft damit Zugang zu Freizeit-, Kultur- und Sportangeboten, welcher nicht an der finanziellen Situation der Familien scheitern darf. Durch die Förderung wird Mobilität dort verbessert, wo sie am dringendsten gebraucht wird, insbesondere für Familien mit begrenzten Verkehrsmöglichkeiten oder ohne eigenes Fahrzeug. Aus der Sicht der Sport- und Kulturlandschaft wird die Hemmschwelle zur Teilhabe verringert: Kinder und Jugendliche können verlässlich und eigenständig zu Vereinen, Bibliotheken, Schwimmbädern, Jugendzentren und Kulturangeboten gelangen – auch in ländlicheren Randgebieten der Region. Zusätzlich wird in den Ferien die Entlastung von Sorge- und Bring-/Holzeiten durch eigenständige Mobilität der Kinder ermöglicht.

Die Beigeordnete Sandra Wanzar hebt hervor, dass die Stadtverwaltung Verantwortung durch koordinierte Zusammenarbeit zwischen Amt für Bildung, Sport, Kultur, Soziales, Stadtservice, Schulen sowie der GVB übernehme und alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten, um eine zuverlässige, faire und transparente Umsetzung sicherzustellen. Sie dankt allen Projektpartnern für das schnelle und zuverlässige Agieren. Die Maßnahme beweise einmal mehr, wie Fördermittel des LSZ zielgerichtet in konkrete Verbesserungen für eine familienfreundliche Kommune eingesetzt werden können, so Wanzar.

QUELLE: STADTVERWALTUNG

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*