WIDERSTAND GEGEN POLIZEIBEAMTE

Am 27. Juni 2026 meldete ein Jugendwohnheim in Gera gegen 23.30 Uhr einen 16-jährigen Jugendlichen beim Inspektionsdienst Gera als vermisst. Ermittlungen führten die Polizeibeamten zur Wohnanschrift seiner 14-jährigen Freundin im Geraer Stadtteil Bieblach. Dort konnte der Vermisste angetroffen werden. Der Jugendliche zeigte sich jedoch uneinsichtig und aggressiv. Statt den Anweisungen der Polizeibeamten Folge zu leisten, begann er, die polizeiliche Maßnahme mit seinem Mobiltelefon zu filmen. Dies wurde durch die eingesetzten Beamten unterbunden. Anschließend sollte der 16-Jährige zum Streifenwagen gebracht werden, um ihn zurück in das Jugendwohnheim zu verbringen. Auf dem Weg dorthin versuchte sich der Jugendliche mehrfach aus den Griffen der Polizeibeamten zu lösen und leistete Widerstand. Um die Maßnahme durchzusetzen, musste er schließlich fixiert werden. Die 14-jährige Freundin beleidigte im weiteren Verlauf eine Polizeibeamtin mit den Worten „blöde Fotze“. Da die Eltern der Jugendlichen nicht vor Ort waren, wurden diese verständigt und zur Wohnanschrift gebeten. Die 14-Jährige wurde anschließend an ihre Eltern übergeben. Der 16-Jährige wurde in das Jugendwohnheim zurückgebracht. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungsverfahren unter dem Aktenzeichen ST/0160719/2026 eingeleitet.

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