LEITLINIEN FÜR BEWEGUNGSANALGE IM BRÜTETAL GESETZT

Bei der Beteiligungsveranstaltung wurden Leitlinien für die im Brütetal geplante Skate- und Bewegungsanlage gesetzt. (Bild: Andreas Kirchner, Ortsteilrat Lusan)

Am 23. Juni 2026 fand bei hochsommerlichen Temperaturen im Kinder- und Jugendzentrum Bumerang der erste Beteiligungsworkshop zur geplanten Skate- und Bewegungsanlage im Stadtteil Lusan statt. Gemeinsam mit Vertretern der lokalen Nutzergruppen, dem Ortsteilrat, dem Planungsbüro LNDSKT, der Kinder- und Jugendbeauftragen und dem Amt für Stadtgrün wurden die wesentlichen funktionalen und gestalterischen Anforderungen an die zukünftige Anlage erarbeitet.

Auf einer Gesamtfläche von rund 2200 Quadratmetern soll innerhalb der Grün- und Parkanlage „Brütetal“ ein moderner Bewegungs- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und weitere Nutzergruppen entstehen. Vorgesehen sind ein Skatepark mit etwa 850 bis 900 Quadratmetern Fahrfläche, ein kleiner Kids-Pumptrack, Tischtennisangebote sowie ein gemeinschaftlicher Aufenthaltsbereich.

Für den Skatepark wurde ein sogenanntes Street-Flow-Konzept favorisiert. Dieses verbindet klassische Street-Elemente mit fließend befahrbaren Transition Elementen. Eine zentrale zweite Ebene soll unterschiedliche Obstacles und Fahrlinien miteinander verknüpfen. Die Anlage soll verschiedene Könnensstufen berücksichtigen, barrierearm zugänglich und auch für WCMX (Wheelchair Motocross oder Rollstuhl-Skaten) nutzbar sein. Der Kids-Pumptrack richtet sich insbesondere an jüngere Kinder und soll mit Laufrädern, Rollern und Scootern befahrbar sein. Ergänzend sind Tischtennisplatten vorgesehen, von denen mindestens eine barrierefrei nutzbar sein soll.

Die Aufenthaltsbereiche sollen offen und gemeinschaftlich gestaltet sowie mit robusten und möglichst vandalismusresistenten Sitzmöbeln ausgestattet werden. Für die Verschattung sollen vorrangig vorhandene Bäume und ergänzende Neupflanzungen genutzt werden. Darüber hinaus wird geprüft, ob eine legal nutzbare Graffiti-Wand in die Gesamtanlage integriert werden kann.

Auch gestalterisch soll die Anlage einen eigenständigen und ortsbezogenen Charakter erhalten. Denkbar sind Farbakzente, Flächenmarkierungen, Stencils und pigmentierte Betonflächen. Im weiteren Planungsverlauf wird geprüft, wie lokale Merkmale des Stadtteils Lusan oder der Stadt Gera in das Gestaltungskonzept einfließen können.

Die Ergebnisse des Beteiligungskursus werden nun durch das Planungsbüro LNDSKT ausgewertet und in einen Vorentwurf überführt. Dieser soll im Herbst 2026 in einem zweiten Beteiligungskursus vorgestellt und gemeinsam mit den Nutzergruppen weiter abgestimmt werden. Der genaue Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

QUELLE: STADTVERWALTUNG

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*