Unter dem Titel „Wir sehen was, was ihr nicht seht“ präsentiert die Thüringer Jugendkunstschule Virtuosen und Schmierfinken e. V. vom 20. September 2026 bis 7. Februar 2027 im Stadtmuseum eine Auswahl von Arbeiten, die in unterschiedlichen Formaten der kulturellen Bildungsarbeit entstanden sind.
Die Ausstellung versammelt Werke aus regelmäßigen Mal- und Zeichenkursen ebenso wie Ergebnisse von Projektarbeiten mit Schülern zu spezifischen Themen und Arbeiten aus Interventionen im Geraer Stadtraum. Dabei treffen unterschiedliche Techniken, Herangehensweisen und Perspektiven aufeinander.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen ihre Umgebung wahrnehmen, Erlebtes und Empfundenes sichtbar machen und sich mit Themen aus verschiedenen Lebensbereichen künstlerisch auseinandersetzen. Die ausgestellten Arbeiten zeigen, wie vielfältig diese Auseinandersetzung sein kann – vom persönlichen gestalterischen Ausdruck bis hin zu Arbeiten, die sich mit dem öffentlichen Raum und dem gemeinsamen Leben in der Stadt beschäftigen.
Der Ausstellungstitel „Wir sehen was, was ihr nicht seht“ greift dabei spielerisch die unterschiedlichen Blickwinkel der Beteiligten auf. Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen, andere Perspektiven kennenzulernen und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.
Während der mehrmonatigen Laufzeit bleibt die Ausstellung in Bewegung: Bei einer Midissage am 4. Dezember 2026 werden Teile der präsentierten Arbeiten ausgetauscht und neue Werke gezeigt. Begleitende Mitmach-Angebote laden Besucher außerdem dazu ein, selbst gestalterisch aktiv zu werden und unterschiedliche Materialien und Techniken auszuprobieren.
Begleitprogramm im Stadtmuseum
- Donnerstag, 22. Oktober 2026, 15 Uhr bis 17 Uhr: „Aus Laub wird Kunst“ (Mitmach-Angebot mit frischem und getrocknetem Herbstlaub)
- Freitag, 4. Dezember 2026, 15 Uhr bis 17 Uhr: Midissage mit Bilderwechsel und gemeinsamem Weihnachtsbasteln
- Freitag, 8. Januar 2027, 15 Uhr bis 17 Uhr: „Stempeln im Stadtmuseum“ (Mitmach-Angebot rund um das kreative Gestalten mit Stempeln)
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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