Das Theater präsentiert den Ballettklassiker „Romeo und Julia“, das Puppenspiel „Schneewittchen“, die Komödie „Der Gott des Gemetzels“ und die Nachwuchssänger des Kinder- und Jugendchores mit dem Musical „Cats“. Zum Wochenendprogramm in Gera gehört auch die Puppentheater-Ausstellung im Stadtmuseum.
GERA
„Fantastische Welten. Das Puppentheater Gera“ im Stadtmuseum
Am Freitag, den 2. Oktober 2026, um 17 Uhr wird im Stadtmuseum die Ausstellung „Fantastische Welten. Das Puppentheater Gera“ eröffnet. Die in Kooperation mit dem Stadtmuseum entstandene Ausstellung ist vom 3. Oktober 2026 bis zum 29. März 2027 zu sehen und gibt Einblicke in die vielfältige Welt des Figurenspiels sowie in die Arbeit der Ausstatter und Puppenbauer des Puppentheaters Gera. Die Eröffnung wird vom gesamten Ensemble des Puppentheaters gestaltet. Auch nach der Eröffnung gibt es Möglichkeiten, die Welt des Figurenspiels näher kennenzulernen. Führungen geben Einblicke in die Ausstellung und bieten die Gelegenheit, Puppen auszuprobieren.
Ballettklassiker „Romeo und Julia“ mit dem Thüringer Staatsballett
Mit „Romeo und Julia“ präsentiert das Thüringer Staatsballett am Samstag, den 3. Oktober, um 19.30 Uhr einen spannungsgeladenen Ballettklassiker. Im Zentrum steht die wohl berühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur. Eine Einführung in das Stück findet 19 Uhr im Konzertsaal statt.
Märchenklassiker im Puppentheater
Für kleine Märchenfreunde ab vier Jahren stattet „Schneewittchen“ dem Puppentheater Gera am Gustav-Hennig-Platz einen Besuch ab. Das Stück, gespielt von der Puppenspielerin Steffi König und dem Puppenspieler Tobias Weißhaupt, ist am Sonntag, den 4. Oktober, um 11 Uhr im Puppentheater Gera zu erleben.
Willkommen im Wohnzimmer-Krieg
Alles beginnt ganz harmlos: Zwei Jungs, ein Stock, zwei Schneidezähne weniger – und zwei Elternpaare, die fest entschlossen sind, das Ganze zivilisiert bei einem Kaffee zu klären. Was als höfliches Gespräch startet, entwickelt sich schneller als gedacht zur verbalen Abrissbirne. Fassaden bröckeln, Allianzen wechseln im Minutentakt – und irgendwo zwischen Selbstgebackenem und Selbstbeherrschung übernimmt er die Regie: Der Gott des Gemetzels. Yasmina Rezas Kultkomödie, auch bekannt aus der erfolgreichen Verfilmung von Roman Polański mit Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly, zeigt herrlich bissig, wie dünn die Schicht ist, die wir „zivilisiert“ nennen – und wie schnell sie bröckelt, wenn’s persönlich wird. Die Komödie ist am Sonntag, den 4. Oktober, um 18 Uhr im Großen Haus Gera zu sehen.
Samtpfoten im Anmarsch
Die Nachwuchssänger des Kinder- und Jugendchores schlüpfen in der Inszenierung „CATS. Young Actors Edition.“ am Sonntag, den 4. Oktober, um 18 Uhr in die Rollen von Grizabella, Rum-Rum-Tugger und Co. und bringen bekannte Songs wie „Memory“ auf die Bühne. In Gera ist die Nachfrage groß: Alle Vorstellungen sind ausverkauft. Wer die jungen Samtpfoten erleben möchte, hat nächstes Jahr in Altenburg ab dem 24. April noch die Chance dazu.
ALTENBURG
„Pauls fulminante Weltreise“ macht Station in Peru
Mit einem amüsanten „Lama-Alpaka-Drama“ führt die Veranstaltungsreihe „Pauls fulminante Weltreise“ am Freitag, 2. Oktober, um 20 Uhr im Paul-Gustavus-Haus Altenburg nach Peru. Das humorvolle 30-minütige Kurzstück von Felix J. Mohr erzählt von ungewöhnlichen Reiseplänen und lädt die Zuschauenden ein auf eine abenteuerliche Reise in eines der vielseitigsten Länder der Welt ein.Auf der Bühne sind die Schauspielerinnen Marie-Luis Kießling und Michaela Dazian zu sehen. Schauspielkapellmeister Olav Kröger begleitet die Geschichte mit musikalischen Hits am Klavier. Im Anschluss an das Stück können die Gäste auch kulinarisch in Peru ankommen: Es werden landestypische Köstlichkeiten serviert. Tickets sind ausschließlich im Paul-Gustavus-Haus erhältlich.
Das beharrliche Schweigen der Prinzessin Yvonne
Yvonne entspricht so gar nicht den Vorstellungen des Hofes: Sie ist unscheinbar, schweigsam und stammt aus dem Volk. Warum ausgerechnet sie der Prinz zur Verlobten erwählt, sorgt für Unverständnis. Witold Gombrowicz’ Theatergroteske „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ ist am Samstag, den 3. Oktober, um 19.30 Uhr im Theaterzelt Altenburg zu erleben.
Was als trotzige Entscheidung des Prinzen beginnt, entwickelt sich zu einer schonungslosen Auseinandersetzung mit den Ängsten und Aggressionen der Hofgesellschaft.
1. Kammerkonzert in Altenburg – Hommage an Gerhard Altenbourg zum 100. Geburtstag
Das Theater Altenburg Gera widmet das 1. Kammerkonzert der neuen Spielzeit einem der bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts. Am Sonntag, den 4. Oktober, um 11 Uhr steht das Heizhaus Altenburg ganz im Zeichen des Malers und Dichters Gerhard Altenbourg, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit der Gerhard Altenbourg Gesellschaft. Unter dem Titel „Ein Lauschender auf blauer Au“ verbindet das Programm Bilder, Texte und Musik zu einer vielschichtigen Gesamtschau. So begleiten Kunstwerke und Fotografien von Gerhard Altenbourg die musikalischen und literarischen Beiträge und schaffen eine direkte Dialogfläche zwischen Bildender Kunst, Wort und Ton. Ergänzt wird die visuelle und literarische Spurensuche – u. a. mit Lyrik von Ingeborg Bachmann und Wolfgang Hilbig – durch Werke der 1926 geborenen Komponisten Ruth Zechlin und Hans Werner Henze. Ein besonderer Höhepunkt der Matinee ist die Uraufführung einer Komposition von Olav Kröger, vertont nach dem Gedicht „Ein Lauschender auf blauer Au“ von Theodor Däubler, das dem Programm auch seinen Namen leiht. Es wirken mit: Thomas C. Zinke (Lesung), Claudia Müller (Gesang), Kathrin Osten (Flöte), Roland Schulenburg (Fagott) sowie Olav Kröger am Klavier.
Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie über die Webseite des Theaters erhältlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie über „https://theater-altenburg-gera.de/” erreichbar.
QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH

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