Rund 100’000 Besucher feierten von Freitag bis Sonntag das Jubiläum „789 Jahre Stadtrecht“ im Rahmen des 35. Höhlerfestes. Ob bei der Eröffnung mit 789 Fanfarenstößen, beim Konzert von Joachim Witt und der großen Drohnenshow, beim Mittelaltertreiben, auf den zahlreichen Bühnen und Festmeilen oder beim großen historischen Festumzug am Sonntag — die Innenstadt war an allen drei Tagen bestens besucht.
„Wir können stolz sein auf das, was wir an diesem Wochenende gemeinsam erlebt haben. 100’000 Menschen, die gemeinsam feiern, Musik hören, Geschichte erleben und miteinander ins Gespräch kommen. Das ist ein starkes Zeichen unserer Stadtgesellschaft“, sagte Oberbürgermeister Kurt Dannenberg und ergänzt: „Und ich glaube, wir können mit großer Freude sagen: Es war ein Jubiläum, auf das wir alle stolz sein dürfen.“
Besonders eindrucksvoll zeigte sich die Verbundenheit mit der Stadt beim historischen Festumzug am Sonntag. Rund 1000 Mitwirkende brachten in 14 Bildern 789 Jahre Geraer Geschichte auf die Straßen. Vereine, Einrichtungen, Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus den Partnerstädten machten den Umzug zu einem gemeinsamen Erlebnis.
Das Programm war an allen drei Tagen sehr vielfältig und abwechslungsreich: Die Höhler öffneten ihre Türen und führten Besucherinnen und Besucher tief in die Geschichte Geras. Das Mittelalterlager ließ vergangene Zeiten lebendig werden. Kinderbühne, Blaulichtmeile, Vereinsangebote, Weindorf, Köstritzer Musikgarten, Höhler-Meile sowie Schlemmer- und Gastromeile sorgten dafür, dass für jede Generation und jeden Geschmack etwas dabei war. Auf den Bühnen wurde zu Rock und Ostrock über Schlager bis zu DJ- und Partymusik gefeiert.
Mit dem „Festkonzert der Freunde“ wurde zudem die internationale Verbundenheit Geras sichtbar und hörbar. Junge Musikerinnen und Musiker aus Gera, Sliven und Skierniewice gestalteten gemeinsam mit der Heinrich Schütz Musikschule und dem Rutheneum am Samstag einen musikalischen Abend und setzten damit ein Zeichen für die Freundschaften zwischen den Städten. Der Oberbürgermeister lobte das Engagement der Beteiligten:
„Ein Stadtjubiläum kann eine Stadt nur gemeinsam feiern. Genau das haben wir getan. Mein Dank gilt deshalb allen, die dieses Wochenende möglich gemacht haben: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, insbesondere dem Kulturamt und dem Ordnungsamt sowie der Öffentlichkeitsarbeit, den beteiligten Gewerken, Vereinen, Veranstaltern, Künstlerinnen und Künstlern, Sponsoren und Partnern sowie den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.“
Ein besonderer Dank gelte auch den Einsatz- und Rettungsdiensten, der Feuerwehr, der Polizei und allen weiteren Kräften, die während des gesamten Wochenendes für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Ebenso dankt die Stadt den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Gewerbetreibenden in der Innenstadt für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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