Ausgehend von Frankreich, kam es in den vergangenen Tagen in mehreren Städten Europas zu Unruhen. Betroffen waren Belgien, Italien, Spanien und Albanien. Ursprünglich standen in Frankreich schlechte Lernbedingungen an weiterführenden Schulen und steigende Lebenshaltungskosten im Mittelpunkt.
Aufgrund der Zuwanderung ist die Schülerzahl seit 2015 stark gestiegen. Betroffen sind insbesondere die Schulen in den Pariser Vororten. Lehrer sind nicht in ausreichender Zahl vorhanden. Daher werden große Klassen gebildet. Die Gebäude sind in einem einem renovierungsbedürftigen Zustand, haben schadhafte Decken, undichte Dächer, verunreinigte Fachräume und Schultoiletten, bei denen teilweise die Türen fehlen. Heizungen und Klimaanlagen funktionieren nicht bzw. sind nicht vorhanden.
Extremisten aus dem linken politischen Lager sorgen zusammen mit frustrierten Schülern mit Einwanderungsgeschichte für Eskalationen auf der Straße. In mehreren Städten hatten Randalierer am Wochenende Geschäfte geplündert, Autos und Gebäude in Brand gesetzt und Polizisten angegriffen. Ein Video zeit die Unruhen in Marseille am 17. Oktober 2026.
Das hochverschuldete Frankreich befindet sich in einer schwierigen finanziellen Situation und ist mit den Ausgaben überfordert. Investitionen sind kaum möglich. Für die in sechs Monaten anstehenden Präsidentschaftswahlen verschlechtern sich die Ausgangsbedingungen. Für Deutschland sind die Geschehnisse relevant, da sich die Ausgangsbedingungen für Ausschreitungen annähern. Die Staatsverschuldung steigt; die Probleme im Landesinneren nehmen zu, sodass sich finanziell eine Handlungsunfähigkeit abzeichnet. Die Infrastruktur kann trotz hoher Ausgaben absehbar nicht mehr mit der nötigen Kraft aufrechterhalten werden. Das Resultat ist ein erkennbarer Verfall.
In Frankreich haben noch vorhandene Teile der „Gilets Jaunes“ angekündigt, sich den Protesten anzuschließen, ebenso der links ausgerichtete Gewerkschaftsbund „Confédération générale du travail“.

Kommentar hinterlassen