WORAN DIE RÜCKNAHME DER UHRZEITUMSTELLUNG SCHEITERT

Viele Menschen wünschen sich ein Verzicht auf das alljährliche Vor- und Zurückstellen der Uhrzeit, doch eine Abkehr von dem Prozedere ist nicht in Sicht. Am 25. Oktober um 3 Uhr ist es wieder soweit. Eine Stunde wird subtrahiert. Damit gilt wieder die normale Mitteleuropäische Zeit.

Durch die übermäßige westliche Ausdehnung dieser Zeitzone ergeben sich bei der vorhandenen natürlichen Tag-Nacht-Variabilität für einige Länder Nachteile bei einer dauerhaft gleichen Uhrzeit. Der Sonnenaufgang findet am westlichen Rand im Sommer fast drei Stunden später statt als am östlichen. Im Winter sind es zwar nur anderthalb Stunden Differenz, doch es ist wegen der Kürze des Tages ein großer Unterschied, ob zum Zeitpunkt des Sonnenaufgangs 7.30 Uhr oder 9 Uhr angezeigt werden, insbesondere für Kinder, die früh zur Schule müssen. Bei einer ganzjährigen Sommerzeit bliebe die aufaddierte Stunde auch im Winter erhalten. Im Westen Spaniens ständen die Uhren zum Sonnenaufgang dann auf 10 Uhr.

Die Beneluxländer, Frankreich und Spanien müssten den Geltungsbereich der Mitteleuropäischen Zeit verlassen, um eine einheitliche Uhrzeit über das ganze Jahr hinweg zu ermöglichen.

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