ZAHLEN DER POLIZEI ZUR KRIMINALITÄT IN GERA

In Gera ist die Zahl der Straftaten nach Angaben der Polizei im Betrachtungszeitraum 2013 bis 2018 leicht gestiegen. Im Sachvortrag „Kriminalitätsentwicklung“ berichtete der Leiter der Geraer Polizeiinspektion zur Stadtratssitzung am 5. September 2019 auch von einer höheren Aufklärungsquote. Diese liege oberhalb der des Landes Thüringen und des Bundes.

Alle bekantgewordenen Straftaten mit Tatort Stadt Gera

  • 2013: 9726 (Aufklärungsquote 68,6 %)
  • 2014: 10’128 (Aufklärungsquote 69,5 %)
  • 2015: 9826 (Aufklärungsquote 65,4 %)
  • 2016: 10’332 (Aufklärungsquote 70,6 %)
  • 2017: 10’260 (Aufklärungsquote 70,1 %)
  • 2018: 10’917 (Aufklärungsquote 71,1 %)

In den jeweiligen Fallgruppen gebe es eine unterschiedliche Entwicklung. Der Anstieg der Rauschgiftdelikt-Zahlen von 617 im Jahre 2013 auf 1225 im Jahre 2018 sei eher Ausdruck polizeilicher Aktivität und lasse nicht auf eine tatsächliche Zunahme in diesem Ausmaß schließen. Die politisch motivierte Kriminalität zeige kaum Veränderungen. Gestiegen ist die Delinquenz von Kindern sowie die von Jugendlichen und Heranwachsenden ausgehende Kriminalität. Nichtdeutsche Tatverdächtige seien überproportional vertreten. Im Jahre 2013 zählte die Polizei 3857 tatverdächtige Kinder/Jugendliche/Heranwachsene, und im Jahre 2018 insgesamt 4258. Nichtdeutscher Herkunft waren 267 bezogen auf 2013 bzw. 1089 bezogen auf 2018. Allgemein wohnen 70 % der Tatverdächtigen in Gera.

In der Stadtratssitzung vom 5. September 2019 hatte es auf Antrag der AFD-Fraktion vom 19. August eine Aktuelle Stunde zum Thema „Sicherheit und Ordnung für die Bürger Geras an Brennpunkten der Stadt“ gegeben. Verwiesen wurde auf verschiedene Vorfälle, das wachsende Unsicherheitsgefühl und Äußerungen im Bürgerforum im Stadtteilbüro Bieblach Ost am 6. August 2019. Die dort hervorgebrachten Lösungsansätze sind aus Sicht der AFD unzureichend. Problematisch sei die Situation aber nicht nur in Bieblach Ost, sondern vor allem auch in der Heinrichstraße, im Park der Jugend, An der Spielwiese, in Lusan, und teilweise in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

1 Kommentar

  1. *Nichtdeutsche Tatverdächtige seien überproportional vertreten.*
    Ja wer die Grenzen für alle öffnet braucht sich nicht zu wundern. Nichts ist mehr so wie vor 2015. Die Bürger GERAS werden zur Landtagswahl eindrucksvoll wieder abstimmen was sie davon halten. Jeder kann sich ausmalen wie es hier aussieht wenn die Neubürger 4 Kinder bekommen und das deutsche Paar nur eins. Überall in Gera sieht man die Kleingruppen und die Frauen mit Kopftuch. Wurde der Gersche gefragt? Das wird in 20 Jahren nicht mehr lustig. Wir schaffen uns ab, ist das so gewollt??? Nach der Wahl fragen dann wieder alle warum wurde nur diese Partei gewählt. Ja es gibt Gründe und letzte Hoffnungen denn andere helfen uns dazu schon längst nicht mehr.

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