VIELE ERREGER WERDEN AUF UNTRAINIERTE IMMUNSYSTEME TREFFEN

Das Immunsystem wird durch Kontakte mit anderen Menschen und der Umwelt täglich gefordert und trainiert, sodass es jederzeit in der Lage ist, Schaden vom Körper abzuwenden. Doch erstmals wurden in der breiten Gesellschaft über einen verhältnismäßig langen Zeitraum Barrieren geschaffen, wie es sie qualitativ und quantitativ noch nie zuvor gegeben hat. Das wird schwerwiegende Folgen in Zeiten einer naturgemäß höheren Keimlast haben, also im Herbst und Winter, meinen inzwischen immer mehr Mediziner.

Wie auch der Deutschlandfunk berichtet, ist die körpereigene Abwehr schlechter auf kommende Infekte vorbereitet. Zu rechnen sei damit, dass die Grippe in der bevorstehenden Saison mehr Menschen als sonst trifft.

https://www.deutschlandfunk.de/unterfordertes-immunsystem-welche-infekte-erwarten-uns-im.676.de.html?dram:article_id=500935

Durch die Begegnung mit Viren baue der Körper einen Immunschutz auf, der in den nächsten Jahren zur Abwehr der Erreger reiche. Diese Anregung des Immunsystems sei im vergangenen Winter ausgefallen. Gegenwärtig seien in Deutschland Rhinoviren und Parainfluenzaviren verstärkt in Umlauf.

Die Süddeutsche Zeitung hatte bereits in ihrer Ausgabe vom 28. Januar 2021 davon berichtet, dass gewöhnliche Erkältungsviren dem Menschen künftig gefährlich werden könnten.

Einige Mediziner fürchten nun einen Teufelskreis, der immer weitreichendere Maßnahmen zur Folge hat. Barrieren unter gesunden Menschen führten langfristig zu einem Rückbau des natürlichen Immunsystems. Damit nehme die Empfindlichkeit gegenüber der Umwelt zu. Folglich würden Rufe nach einer Ausweitung der Präventivmedizin und noch stärkeren Abschottungs- und Separationsmaßnahmen laut.

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