GROSSÜBUNG IM STADTZENTRUM FÜR „LEBENSBEDROHLICHE EINSATZLAGEN“

Am kommenden Sonntag, den 25. Juni 2023, trainiert die Landespolizeiinspektion Gera gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Gera sowie dem Geraer Rettungsdienst im Rahmen eines Übungsszenarios zum Thema „Lebensbedrohliche Einsatzlagen“.

In der Zeit von 11 Uhr bis etwa 17 Uhr sind die Einsatzkräfte sowohl auf dem Vorplatz des Kultur- und Kongresszentrums als auch schwerpunktmäßig in den Gera-Arcaden im Übungseinsatz.

Eine lebensbedrohliche Einsatzlage liegt aus polizeilicher Sicht immer dann vor, wenn ein Täter oder eine Täterin beispielsweise mit Waffen oder massiver Gewalt andere Personen in akute Lebensgefahr versetzt. Diese Einsatzlage gilt auch bei mehreren Täterinnen oder Tätern. Die Motivation dabei kann stets unterschiedliche Ursachen haben.

Während der Übung kann es durch die Simulation von Schüssen zu Knallgeräuschen kommen. Zudem werden eine Vielzahl von Statistinnen und Statisten Teil der Übung sein, welche durch lautstarke Hilfeschreie auf sich aufmerksam machen. Um Irritationen oder Fehlinterpretationen zu vermeiden, wird darauf hingewiesen, dass diese authentisch wirkendend Inszenierungen Teil der Übung sind. Die Landespolizeiinspektion Gera sowie die Stadt Gera bitten die Bevölkerung diesbezüglich um Verständnis.

Ziel der gemeinsamen Übung ist es, dass schnelle und koordinierte Eingreifen von Polizeikräften möglichst praxisnah zu trainieren und die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der inneren Sicherheit (Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei) zu festigen. Im primären Fokus der Übung steht die Stärkung der Handlungssicherheit der Einsatzkräfte bei derartigen Einsatzlagen, um den Bürgerinnen und Bürgern im Ernstfall professionell zur Seite stehen zu können.

Für den Zeitraum der Übung kommt es dabei temporär zu Sperrungen bzw. Verkehrseinschränkungen in der Breitscheidstraße, Friedercicistraße und Heinrichstraße, welche sowohl für Fahrzeugführer als auch Fußgänger gelten.

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