GROSSÜBUNG IM STADTZENTRUM — SIMULATION EINER SCHIESSEREI

Im Einkaufszentrum Gera-Arcaden wurde eine Schießerei simuliert. (Bild: LPI Gera)

Am Sonntag, den 25. Juni 2023, war die Landespolizeiinspektion Gera gemeinsam mit der Feuerwehr Gera und dem Geraer Rettungsdienst im Rahmen eines Übungsszenarios zum Thema „Lebensbedrohliche Einsatzlagen” im Stadtgebiet unterwegs. Die Großübung, die gegen 11 Uhr mit der Mitteilung begann, dass sich zwei vermutlich bewaffnete Personen in den Gera-Arcaden befanden, endete am frühen Abend gegen 16.30 Uhr mit einer Vielzahl von Erkenntnissen, welche nun in den nächsten Tagen und Wochen ausgewertet und nachbereitet werden.

Gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst übten mehrere Polizeibeamte das abgestimmte und gemeinsame Vorgehen bei einer „lebensbedrohlichen Einsatzlage“ unter möglichst realistischen Bedingungen. In diesem Zusammenhang waren während der Übung u. a. Knall- und Schreigeräusche zu hören. Zudem unterstützten mehrere als verletzt geschminkte Statistinnen und Statisten sowie zwei mit Übungswaffen handelnde Täter dabei, das Übungszenario realitätsnah darzustellen.

Der Leiter der LPI Gera, Ltd. PD Matthias Zacher, zeigte sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden:

„Die Polizei ist im Zusammenspiel mit anderen Akteuren sehr gut in der Lage, die öffentliche Bevölkerung zu schützen. Kleinere Probleme werden im Anschluss Gegenstand der Betrachtung für die kommenden Wochen und Monate sein. Ich bedanke mich daher bei allen Teilnehmern der Übung sowie der Geraer Bevölkerung für Ihr Verständnis.”

Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb sprach sich im Nachgang für das gute Zusammenwirken der Organisationseinheiten aus:

„Ich als Stadtoberhaupt hatte noch nie das Gefühl, dass unsere Sicherheitsarchitektur in Gera auf wackligen Säulen steht — im Gegenteil! Und das bewies auch diese Großübung. Die Bürgerinnen und Bürger können sich im Ernstfall uneingeschränkt auf die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst verlassen. Trotz dieser derartig physisch und psychisch fordernden Übung bewies die kommunale Sicherheitsstruktur ihre Stärke, die sie unter anderem durch ein routiniertes Vorgehen und einer engen Zusammenarbeit über die eigene Organisationseinheit hinaus widerspiegelte. Der hoffentlich nie eintretende Ernstfall verzeiht keine Fehler. Deshalb ist ein ständiges Üben solcher Einsatzlagen für alle Beteiligten unabdingbar.”

Durch solche Übungen können die Einsatzkräfte wertvolle Hinweise gewinnen, an welchen Stellen bzw. Handlungsabläufen künftig weitere Optimierungen vorgenommen werden können. Somit zeigt sich erneut, wie wichtig groß angelegte Übungen sind, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.

Die LPI Gera bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Betroffenen für ihr gezeigtes Verständnis.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*