„CORRECTIV“ UND MEDIEN BEWIRKEN GEGENTEILIGEN EFFEKT

Der Autor stellte beim „Düsseldorfer Forum“ in Potsdam sein Buch und die darin niedergeschriebenen Ideen zur Remigration vor. Die Veranstaltung wurde abgehört; das Netzwerk „Correctiv“ berichtete anderthalb Monate später über einen „Geheimplan gegen Deutschland“. (Bild: Amazon-Webseite, Bildschirmfotografie, Bildzitat)

In der Bestseller-Liste von Amazon erreichte das Buch „Remigration: Ein Vorschlag“ von Martin Sellner am 2. Februar 2024 den ersten Platz, obwohl es noch gar nicht herausgegeben wurde. Angekündigt ist es für März 2024. Es wird voraussichtlich über alle bekannten Plattformen erhältlich sein.

Das große Interesse dürfte maßgeblich auf die Veröffentlichungen des Netzwerkes „Correctiv“ und die anschließende Berichterstattung zurückgehen. Zuvor waren Sellner und sein Buch weitgehend unbekannt. Der Aktivist hatte es am 25. November 2023 einem geschlossenen Kreis in Potsdam vorgestellt. Anderthalb Monate später schrieb „Correctiv“ über einen „Geheimplan gegen Deutschland“, der auf die Vertreibung zahlloser Menschen abziele. Mit dem Begriff „Deportation“ wurden dann Ängste und Massendemonstrationen ausgelöst.

Möglicherweise trägt „Correctiv“ ungewollt dazu bei, die Popularität Martin Sellners zu erhöhen. Sollte das Buch nicht das beinhalten, was dem Aktivisten vorgeworfen wird, dürfte das Vertrauen in „Correctiv“ merklich nachlassen. Er selbst beteuert in seiner Buchvorstellung: „Remigration ist keine Vertreibung.“

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