Am Samstagnachmittag, den 2. Mai 2026, wurde im Stadtwald nahe einer Schutzhütte ein Brand festgestellt. Aus bislang ungeklärter Ursache war Unterholz in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Betroffen war eine Fläche von rund 900 Quadratmetern. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat Ermittlungen unter dem Aktenzeichen 0108275/2026 aufgenommen.
Die Lageerkundung gestaltete sich aufgrund des ständig wechselnden Winds schwierig, wie die Feuerwehr mitteilt. Die Einsatzkräfte mussten sich zunächst an der Rauchentwicklung orientieren, um die Brandstelle einzugrenzen. Zur Unterstützung wurde die Drohnengruppe eingesetzt, die die Brandstelle aus der Luft lokalisierte. Erst nach etwa einer Stunde konnten die eigentlichen Löscharbeiten beginnen.
Für den Löschangriff mussten rund 300 Meter Schlauchleitung in den Wald verlegt werden. Die Einsatzstelle befand sich im Bereich des Jagdhofs. Die Wasserversorgung stellte die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen: Tanklöschfahrzeuge waren im Pendelverkehr im Einsatz, wodurch die Löscharbeiten mehrfach kurzzeitig unterbrochen werden mussten. Der Brand konnte schließlich gegen 15 Uhr unter Kontrolle gebracht und gegen 17.30 Uhr gelöscht werden.
Im Einsatz waren die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Frankenthal, Liebschwitz, Mitte, Roschütz, Thränitz sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr. Das Technische Hilfswerk Ortsverband Gera unterstützte den Einsatz mit Spezialtechnik. Zum Zeitpunkt des Einsatzes galt Waldbrandstufe 3.

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