Am 4. Mai 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Gera-Mitte um 22.24 Uhr mit ihrem DLK in die Große Kirchstraße beordert — gemeinsam mit den hauptamtlichen Kräften der Wache 1, der Höhenrettergruppe der Berufsfeuerwehr Gera und dem Führungsdienst der Stufe B und C. Der Grund war eine gemeldete Person in Absturzgefahr.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich die Situation wie folgt dar: Die Feuerwehr unterstützte die Polizei und das SEK bei einem Einsatz mit einer Person in einem psychischen Ausnahmezustand. Dabei wurde auch das HLF der FF Gera-Mitte nachgefordert.
Die Aufgabe der Feuerwehr bestand darin, die Absicherung der Einsatzstelle zu übernehmen und den Brandschutz sicherzustellen, um bei möglicher Brandlegung schnell reagieren zu können, und bei einer etwaigen Evakuierung des Gebäudes Unterstützung zu leisten. Hierzu stellte der Geraer Verkehrsbetrieb einen Bus zur Betreuung der Betroffenen bereit. Die Verhandlungsgruppe der Polizei Thüringen war ebenfalls vor Ort.
Gegen 2.30 Uhr konnte die Polizei die Person sichern und dem Rettungsdienst übergeben. Die Feuerwehr kontrollierte anschließend die Wohnung — ohne Feststellungen — und stellte die Verschlusssicherheit wieder her.

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