DAS THEATER VOM 8. BIS 10. MAI 2026

In Gera wird am 8. Mai 2026 das Internationale Ballettfestival eröffnet. Ergänzt wird das Festivalprogramm durch eine Ballett-Gala, Workshops, Filmvorführungen und thematische Foren mit internationalen Gästen aus der Tanzszene.

GERA

Start Internationales BallettFestival Gera26
Das „Internationale BallettFestival Gera26“ feiert unter dem Motto „100 Jahre tänzerischer Aufbruch in Gera“ die Entwicklung des Tanzes am Standort Gera. Neben Premieren des Thüringer Staatsballetts sind renommierte Gastcompagnien sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm in der gesamten Stadt zu erleben.

Was in der Spielzeit 1925/26 mit der jungen Choreografin Yvonne Georgi und ihrer Tanzgruppe begann, hat sich zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte entwickelt. Georgi leitete 1925 erstmals eine Tanzgruppe am Theater Gera und brach mutig mit den Konventionen des klassischen Bühnentanzes. Anhand von Originaldokumenten und anderen Exponaten werden die Zeit, das Theater und der Tanz in Gera in den 1920er Jahren in einer Ausstellung mit dem Titel „Bravo, Gera!“ wieder lebendig. Eine Vernissage findet am Freitag, den 8. Mai, in der Orangerie Gera statt. Die Ausstellung kann bis zum 30. August von 11 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Die Eintrittskarte kostet 10 Euro in Verbindung mit der Ausstellung „Ott Dix. Trau deinen Augen“.

Das Thüringer Staatsballett präsentiert am Freitag, den 8. Mai, um 19.30 Uhr im Großen Haus Gera einen der bedeutendsten Ballettklassiker der Musik- und Tanzgeschichte – „Romeo und Julia“. Die Inszenierung von Choreograf Emanuele Babici, ausgebildet an der John Cranko Schule in Stuttgart und selbst Italiener, nähert sich der literarischen Vorlage Luigi da Portos aus einer persönlichen Perspektive. Nach der Premiere findet eine Premierenfeier für das Publikum und die Tänzer im Spiegelfoyer des Theaters statt.

Mit dem zeitgenössischen Tanz und somit der Tradition Yvonne Georgis folgend, hat die deutsche Choreografin Sasha Waltz weltweite Beachtung erlangt. Mit der Inszenierung „In C“ präsentiert das Ensemble am Samstag, den 9. Mai, um 19.30 Uhr eine farbenfrohe und beschwingte Aufführung. Die Choreografie basiert auf dem gleichnamigen Musikstück (Minimal Music) des amerikanischen Komponisten Terry Riley von 1964. Die Musik besteht aus 53 musikalischen Figuren, die nach bestimmten Regeln von einer unbestimmten Anzahl Musiker gespielt werden. Analog dazu hat Sasha Waltz 53 choreographische Figuren entwickelt sowie weitere Spielregeln, wie diese Figuren miteinander im Raum getanzt werden können.

Am Sonntag, den 10. Mai, um 11 Uhr ist in der Bühne am Park mit dem spartenübergreifenden Projekt „Glück, Tod und Traum“ eine Rekonstruktion einer Originalchoreografie von Yvonne Georgi aus dem Jahr 1954 erlebbar. Tänzer des Thüringer Staatsballetts, Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera sowie Schauspieldirektor Manuel Kressin eröffnen mit der Veranstaltung einen authentischen Blick auf den tänzerischen Aufbruch in Gera, der von Yvonne Georgi ausging, und dem sich das „BallettFestival Gera26“ in besonderer Weise widmet.

75 Jahre nach Yvonne Georgi tanzte der armenische Tänzer Armen Hakobyan zu Beginn seiner Karriere am Theater in Gera. Nach weiteren Stationen als Solotänzer ist Armen Hakobyan der aktuelle Co-Intendant des Aalto Balletts Essen, eines der führenden Ballettensembles Deutschlands. Seine Ballett-Compagnie gastiert mit dem Ballett-Klassiker „Carmen“ am Sonntag, den 10. Mai, um 19.30 Uhr im Großen Haus Gera. Erzählt wird die Geschichte von Carmen, von allen Seiten umschwärmt und begehrt. Sie trifft auf den Soldaten Don José, der ihren Verführungskünsten verfällt und sich rettungslos in sie verliebt.

ALTENBURG

Lessings „Minna von Barnhelm“ im Theaterzelt Altenburg
Kann Frau noch einen Mann lieben, der verletzt aus einem Krieg zurückkehrt, über kein Geld mehr verfügt und zudem wegen angeblicher Bestechung vor Gericht steht? Für den preußischen Major von Tellheim, der gerade erst den Siebenjährigen Krieg überlebt hat, ist dies keine Frage, sondern die schiere Unmöglichkeit. Doch er hat die Rechnung ohne seine Minna gemacht. Minna von Barnhelm, seine Verlobte, interessiert weder Ehre, noch Ruhm, noch Geld, sondern nur der Mann. Und so macht sie sich kurzentschlossen auf den Weg von Thüringen nach Berlin, um Tellheim vom Gegenteil zu überzeugen.
Lessings Komödie „Minna von Barnhelm“, zu sehen am Freitag, den 8. Mai, um 19.30 Uhr im Theaterzelt Altenburg, gehört sie seit über 250 Jahren zu den beliebtesten und meistgespielten Werken des klassischen Theaterrepertoires. Eine Einführung in das Stück findet 19 Uhr in der gleichen Spielstätte statt.

Puppentheater für die Kleinsten
Die Geschichte vom kleinen Angsthasen der Autorin Elizabeth Shaw zählt zu den beliebtesten Kindergeschichten der DDR. Das Puppentheater holt am Samstag, den 9. Mai, um 15 Uhr das sympathische Langohr auf die Bühne des Heizhauses in Altenburg. Große und kleine Besucher ab vier Jahren können dann live das Mutmach-Abenteuer rund um den kleinen Angsthasen, den klitzekleinen Ulli und den gefräßigen Fuchs miterleben.

Speedating für Theaterberufe
Wer sich für Theater begeistert – ob auf, vor oder hinter der Bühne – und wissen möchte, welche Berufe es in diesem Bereich gibt, erhält bei diesem Speeddating mit Theaterberufen am Samstag, den 9. Mai, um 20 Uhr im Paul-Gustavus-Haus Altenburg eine besondere Gelegenheit zum Austausch. An diesem Abend kommen Teilnehmende mit Menschen ins Gespräch, die am Theater arbeiten, und können in kurzen Gesprächsrunden vielfältige Einblicke gewinnen. Die Veranstaltung bietet authentische Perspektiven und persönliche Erfahrungen aus erster Hand. Der Eintritt ist frei.

Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie über die Webseite des Theaters erhältlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie über „https://theater-altenburg-gera.de/” erreichbar.

QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*