Die in Gera geborene Autorin Marie Posa kommt am Dienstag, den 1. September 2026, 17 Uhr, für eine Lesung in ihre Geburtsstadt zurück. In der Reihe „Treffpunkt Bibliothek“ liest sie Texte aus ihrem ersten Buch „Zart ist nicht schwach“ in der Geraer Bibliothek am Puschkinplatz.
Marie Posa schreibt, als würde sie mit geschlossenen Augen sehen. Sie hört dem Unausgesprochenen zu und findet Sprache für das, was im Verborgenen liegt. Sie verteilt kein Trostpflaster, sondern Sätze, die Verletzlichkeit spiegeln. Kein lautes Manifest, sondern das stille Wissen: Wer zart ist, ist niemals schwach. Mit ihrem Buch legt Marie Posa Erzählungen vor, die sich besonders mit weiblichen Innenwelten beschäftigen. Es geht um Selbstverlust und Selbstbehauptung, um Sprachlosigkeit, Anpassung und den vorsichtigen Beginn von Veränderung. Die Geschichten wollen berühren und zum Nachdenken anregen. Die Autorin geboren in Gera, lebt nun in Oberfranken und schreibt seit vielen Jahren. In ihren Geschichten verbindet sie psychologische Nähe mit einer klaren poetischen Sprache. Ihre Texte wirken durch ihre Ehrlichkeit und menschliche Tiefe.
Zwischen den ausgewählten Passagen wird es Gelegenheiten zum Gespräch geben. Im Anschluss können signierte Exemplare käuflich erworben werden. Der Eintritt ist frei.
QUELLE: STADTVERWALTUNG

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