„DIE WISMUT UND ICH“ IN DER THEATERFABRIK

Jugendliche und Erwachsene verbinden persönliche Perspektiven auf den Uranbergbau mit Live-Musik, Zeitzeugeninterviews und Humor.

Was war die Wismut – und was hat sie mit uns zu tun? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Theaterstück „Die Wismut und ich“, das die Theaterfabrik Gera unter der Regie und Projektleitung von Nadja Grasselli entwickelt hat. Rund 30 Jugendliche und Erwachsene aus den Theaterkursen Theaterlabor und Stadtbühne setzen sich darin mit der Geschichte des Uranbergbaus und seinen Folgen für die Region auseinander.

Die Geschichte der Wismut hat Ostthüringen nachhaltig geprägt. Sie steht für Arbeit und wirtschaftlichen Wandel, aber auch für die Folgen des Uranbergbaus für Mensch und Umwelt. Gemeinsam mit dem Leipziger Autor Chris Michalski hat die Theatergruppe daraus ein Stück entwickelt, das historische Ereignisse mit persönlichen Fragen und heutigen Perspektiven verbindet. Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch darum, welche Spuren sie hinterlassen hat und welche Bedeutung sie für nachfolgende Generationen besitzt.

Die Inszenierung verbindet Theater, Videointerviews mit Zeitzeug:innen sowie Live-Musik der Heavy-Metal-Band Radiation Dust, die live auf der Bühne spielt. So entsteht eine Mischung aus dokumentarischen Einblicken, gemeinsamer Spurensuche und humorvollen Momenten.

Das rund 90-minütige Stück liefert keine einfachen Antworten. Vielmehr lädt es dazu ein, sich mit Erinnerung, Verantwortung und den langfristigen Auswirkungen des Uranbergbaus auseinanderzusetzen. „Die Wismut und ich“ ist am Sonntag, den 15. November, und am Samstag, 21. November 2026, jeweils um 18 Uhr in der Bühne am Park Gera zu sehen.

Eintrittskarten sind an den Theaterkassen sowie über die Webseite des Theaters erhältlich. Diese sind unter der Rufnummer 0365 8279105 bzw. 03447 585160 sowie über „https://theater-altenburg-gera.de/” erreichbar.

QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH

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